Archiv für Februar 2014

„Besondere Kontrollorte“ statt „Gefahrenorte“

kopiert von Radio Bremen

Neue Gefahrenorte in Bremen – „Wildwest gibt es da nicht“

Nach den heftigen Ausschreitungen Ende vergangenen Jahres in Hamburg und dem anschließenden Streit um sogenannte Gefahrenorte, hat das Thema nun auch Bremen erreicht. Hier gibt es derzeit 37 Orte, an denen die Polizei ohne konkreten Verdacht Personen kontrollieren und durchsuchen darf. Nun sollen es weniger werden, heißt es aus dem Innenressort.

Ab März wolle man eine neue Liste vorlegen, versichert Pressesprecherin Rose Gerdts-Schiffler. Sie gehe davon aus, dass es dann erheblich weniger als die bisher 37 Orte sein werden, an denen die Polizei verdachtsunabhängig kontrollieren darf. Die Rede ist von einer Reduzierung um Zweidrittel. Die aktuelle Liste soll ab Samstag im Internet einsehbar sein.

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„Polizeiwache mit Farbe verschönert“

kopiert von de.indymeida.org

In der Nacht auf den 23.Februar haben wir die Polizeiwache am Bürgerpark farblich verschönert und die Zeile „fight the power// fight the system“ hinterlassen.

Solche Aktionen können den Zustand des Systems, des Kapitalismus, in dem wir alle ausgebeutet und unterdrückt werden, nicht verändern. Manche werden so etwas auch als kontraproduktiv bezeichnen.

Diese Verschönerung war ein Ausdruck von der Wut, die wir empfinden, wenn wir diese Realität an uns heranlassen. Die Polizei, als ein ausführendes Organ des kapitalistischen Staates, ist verantwortlich für das Leid vieler Menschen.

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FACHBEREICHSRATSSITZUNG AUSEINANDERNEHMEN!

Fritz Storim’s Seminar BEIBEHALTEN!

Treffpunkt:
Mittwoch, den 26.02.14 | 8.30 Uhr | GW2-Treppen

Vorbereitungstreffen:
Dienstag, den 25.02.14 | 14 Uhr | GW2-Treppen

Wie sieht es an der Uni eigentlich mit kritischer Wissenschaft aus? Anscheinend nicht sehr rosig: Im Fachbereich 8 wurde ein lebendig kritisches Seminar stillschweigend abgesägt, weil es in das exzellente Profil der Politikwissenschaft angeblich nicht mehr passen mag. Dabei kamen aus dem Fachbereich skandalöse Vorgehensweisen ans Licht: Fritz Storim, Urgestein der Unigeschichte, hat nur über einen zufälligen Telefonanruf erfahren, dass sein Seminar, das seit über 20 Jahren kritische Studierende inspiriert und das er seit Jahren ehrenamtlich hält, plötzlich und für uns ohne nachvollziehbarem Grund nicht mehr stattfinden soll.

Doch das nehmen wir so nicht hin! (mehr…)

Kein Shoppingcenter in der City

Absage für neues Shopping-Center

Das geplante Einkaufszentrum „City Center“ am Standort des Lloydhofes und des Parkhauses am Brill hat seinen größten potenziellen Investor verloren. Laut Radio Bremen hat die „Einkaufs-Center Entwicklungsgesellschaft“ (ECE) ihre Bewerbung zurückgezogen. Schuld daran seien vor allem die von der Stadt gestellten Bedingungen. Aufgrund der zu groß geplanten Einzelhandelsflächen könne das Vorhaben dort nicht erfolgreich sein. ECE verwaltet 180 Einkaufszentren in Europa, darunter auch den „Weser-Park“ in Osterholz.

Quelle: taz.de

VA: 20 Jahre Aufstand der Zapatistas

20 Jahre Aufstand der Zapatistas – Widerstandsperspektiven und die Escuelita

Donnerstag, 27. Februar | 20 Uhr | Paradox

20 Am 1. Januar 2014 jährte sich zum 20. Mal der Aufstand der Zapatistas in Chiapas/Mexiko. Sie erhoben sich mit einem „Yabasta!“ anlässlich des Inkrafttretens des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA gegen Regierung, Ausbeutung, kapitalistische Verwertung und Rassismus. Seitdem stehen sie, allen Schwierigkeiten zum Trotz, mit ihrem Kampf für ein Leben in Würde für alle, Gerechtigkeit, Selbstverwaltung und Basisdemokratie. Ihr emanzipatorischer Ansatz und ihre anhaltende Revolution von linksunten inspiriert viele Menschen weltweit und macht Mut, widerständig zu bleiben – auch und gerade angesichts der vorgeblichen Alternativlosigkeit kapitalistischer Macht- und Lebensverhältnisse.

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„Bremer Stadtluft macht frei“

kopiert aus der taz

Flüchtlinge sollen ab dieser Woche von Bremen nach Niedersachsen reisen dürfen, kündigt der Innensenator an

Asylbewerber und Menschen mit einem Duldungsstatus dürfen künftig ohne weitere Genehmigung vorübergehend zwischen Bremen und Niedersachsen pendeln, um dort zu arbeiten oder Verwandte zu besuchen. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) kündigte am Montag einen entsprechenden Erlass an, der noch in dieser Woche in Kraft treten soll. „Mit diesem Erlass tragen wir der Insellage und der geringen Größe Bremens Rechnung und ermöglichen diesem Personenkreis eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagte er.

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Mobi Veranstaltung für den 8. März in Berlin

Mobiveranstaltung:

24.02.2014 | 19 Uhr | Paradox

checkt linksjugendsolidhb.wordpress.com

Es wird eine gemeinsame Busanreise aus Bremen organisiert. Für Tickets wendet euch an solid-bremen[at]riseup.net.

Aufruf:

Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe mit den feministischen Initiativen und Bewegungen und wollen versuchen eine gemeinsame neue feministische Offensive zu organisieren! (mehr…)

VA: Agitare Bene am 4.3.

04.03.14 | 19.30 Uhr | Grüner Zweig

Massenproteste in der Ukraine und in Thailand

Anhand von Protesten, die im Herbst 2013 in der Ukraine und Thailand losgingen und den darauf folgenden Reaktionen hierzulande wollen wir uns anschauen, wie der demokratische und wenig demokratische Umgang mit Protest funktioniert, aber auch, was genau die Leute auf die Straße treibt.

Agitare Bene ist ein offener Diskussionstermin. Hier ist Raum für Fragen, die in anderen Debatten angeblich allen klar waren. Veranstaltet wird er von Kritik im Hand-gemenge, Bremen.

Kritik im Handgemenge gehört zu den Gruppen gegen Kapital und Nation.

one billion rising 2014

Tanzen gegen Gewalt
Mit einer Kundgebung wurde gestern auch auf dem Marktplatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen demonstriert. Unter dem Titel „One billion rising for justice“ sollten sich weltweit eine Milliarde Menschen tanzend gegen Gewaltdelikte erheben. Die Aktion fand in 200 Staaten statt. Jede dritte Frau werden im Laufe ihres Leben Opfer von Gewalt, so die Organisatorin Edda Lorna. Weltweit sind das eine Milliarde Frauen. In Bremen wurde zudem gegen den Ausschluss von Frauen beim Schaffermahl protestiert, das gestern stattfand.

Quelle: taz.de

siehe auch
Radio Bremen – Aktion gegen Gewalt auf dem Bremer Marktplatz

Kundgebung: Refugees Welcome!

Am Samstag, den 1.3 wird im Schiffbauerweg in Gröpelingen ein neues Wohngebäude für Flüchtlinge eröffnet .

Kommt alle am 01.03.2014 zur Rasenfläche vor dem Lichthof (Ludwig-Plate-Straße, gegenüber der Waterfront, Haltestelle Use Akschen!

Wir freuen uns darüber, dass diesen Menschen die Möglichkeit gegeben wird hier Fuß fassen zu können. Doch müssen Wir auch kritisieren, dass neben unzureichenden Bedingungen, wie eingeschränkte Privatsphäre, Residenzpflicht, diverse Sachmängel und der alltägliche Rassismus den Flüchtlingen der temporäre Aufenthalt hier erschwert wird. (mehr…)