Archiv für Februar 2014

Solidarität mit Geflüchteten – Bremer Aktionen gegen den alltäglichen Rassismus

Kopiert von Indymedia

Am 13. Februar haben bundesweit Menschen für die Rechte von Geflüchteten protestiert. Gefordert wurde unter anderem der Stopp aller Abschiebungen, die Abschaffung der Residenzpflicht, aber auch die Anerkennung der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ nach §23 und die Streichung rassistischer Inhalte aus den Lehrmaterialien in Uni und Schule. In Bremen entrollten am Mittag Aktivist*innen am Parkhaus in der Langenstraße/ Martinistraße zwei Transparente mit den Aufschriften „No Border“ und „No Nation“. Parallel ließen sie Flyer herabregnen, die die umstehenden Passierenden zu einer Kundgebung am Nachmittag aufriefen. (mehr…)

Das Patriarchat ausknocken!

K.O.-Tropfen im Viertel – mal wieder

Mal wieder geht um, dass in einer Mehr-oder-weniger-Szenekneipe im Viertel einer Person k.o.-Tropfen verabreicht worden sind. Mal wieder Beklommenheit und ohnmächtige Wut darüber, dass ein Mensch gezielt einen anderen Menschen handlungsunfähig gemacht hat, um ihm_ihr zu schaden. Mal wieder reden alle von ihrem Vorsatz, gut auf sich und andere „aufzupassen“.

„Passt auf einander auf“?

K.O.-Tropfen wirken sehr unterschiedlich: Sie können Menschen einfach bewusstlos machen, ihnen Erinnerung rauben oder sie auch in einen Zustand bringen, in dem sie entscheidungsfähig und bewusst wirken, tatsächlich aber manipulierbar und unkontrolliert sind. Auch eine lebensbedrohliche Wirkung ist möglich und wird von den Personen, die sie einsetzen, in Kauf genommen. Mehr Infos zur Wirkung hier.

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Dresden: No Excuses!

VA: ‚Who the fuck is LiSA?‘

Mittwoch, 19.02.2014 | 20 Uhr | Lift (Weberstraße 18)

Nachdem es nach den vergangenen, durchaus erfolgreichen (!) Protesten gegen die geplanten Kürzungsmaßnahmen im Bildungsbereich im Allgemeinen und im Mittelbau der Uni Bremen im Konkreten von studentischer Seite etwas ruhiger geworden ist, wollen wir die Gelegenheit nutzen und die Initiative für einen fröhlich entspannten Abend ergreifen.
Bei Bier und Cola haben wir von LiSA — der Liste der StudiengangsAktiven — Lust, uns einmal vorzustellen und von uns und unserer Motivation, an der Uni (hochschul-)politisch aktiv zu sein, zu erzählen.
Wenn Du also schon immer mal neugierig darauf gewesen bist, wer alles hinter dem skurrilen Haufen der Lisen steckt und warum diese ständig unbequeme Fragen stellen, dann bist DU an diesem Abend genau richtig!

*Vielleicht überlegst DU auch, was Du an der Uni neben Studieren und Mensen noch so alles machen kannst? Dann komm doch vorbei und wir tauschen Ideen darüber aus, wie wir zusammen das Uni-Leben aktiver und schöner gestalten können.*

Wir treffen uns am _Mittwoch, den 19. Februar, 20 Uhr im Lift (Weberstr. 18) und freuen uns riesig, bekannte wie unbekannte Gesichter zu entdecken, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen.

Für eine emanzipatorische und kritische Uni – Für ein schönes Leben für alle, hier und jetzt!

checkt lisa-bremen.de

karriereberatungsgebäude der bundeswehr mit (roter) farbe und steinen attackiert.

kopiert von indymedia linksunten

wir haben in der nacht von 09.02 auf den 10.02 infrastruktur der bundeswehr mit mehreren (roten) farbbeuteln und steinen markiert und sabotiert:

in der großen sortillienstraße 60 (neustadt) liegt die wehrverwaltung und das streitkräftekarrierenberatungsgebäude der bundeswehr. hier wird krieg
vorbereitet und geplant, hier wird fürs töten als beruf geworben und die propaganda der bundeswehr verbreitet.
wir verstehen unsere tat als erste warmup-aktion gegen die bundeswehr und ihre rüstungskonzerne 2014.in diesem zuge rufen wir zu weiteren militanten
aktionen auf.auch abseits von events, ist sie jederzeit angreifbar! (mehr…)

„Wie weiter mit der AVV?“

Autonome Vollversammlung

Montag, 10.02.2014 | 20 Uhr | Paradox

checkt bremerplenum.blogsport.de

Cocktailbar: Feuer & Flamme der Repression

Antirepressions-Soli

Samstag, 15.02.2014 | 22 Uhr | Sielwallhaus

VA: Zwischen Wüste und Meer: Kämpfe um Bewegungsfreiheit in Nordafrika.

Drei Aktivisten von Afrique-Europe-Interact berichten über ihre eigenen Erfahrungen:

26. Februar (Mittwoch) | 19.30 Uhr | Mediencoop im Lagerhaus

Durch die systematische Vorverlagerung des EU-Grenzregimes bis weit auf den afrikanischen Kontinent hat sich die Situation in Nordafrika in den letzten 10 Jahren grundlegend verändert: Einerseits werden Flüchtlinge und MigrantInnen aus Subahara-Afrika im Auftrag der EU gejagt, festgenommen und in die Wüste abgeschoben – mit der Konsequenz, dass rassistische oder xenophobe Vorurteile in der Bevölkerung gezielt gefördert oder überhaupt erst hervorgebracht werden. Andererseits sind auch die Gesellschaften des Maghreb von der EU-Migrationspolitik negativ betroffen, entsprechend haben allein seit der Revolution in Tunesien über 40.000 junge Leute das Land in Booten verlassen. In der Veranstaltungen werden drei Aktivisten der ARACEM (Assoziation der Abgeschobenen aus Zentralafrika in Mali) von ihren eigenen Erfahrungen berichten: Während Zinahad Patrice Boukar bereits 2005 von Marokko in die algerische Wüste abgeschoben wurde und danach an der Gründung der ARACEM in Bamako (Mali) beteiligt war, haben es die beiden anderen Gäste immer wieder neu versucht und sind mittlerweile in Europa angekommen. (mehr…)

Ballraub

aus der Polizeipresse

In der vergangenen Nacht wurden drei Polizisten bei einem Einsatz auf der Bremer Sielwallkreuzung verletzt. Ein 26 Jahre alter Mann leistete bei seiner Kontrolle erheblichen Widerstand.

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„Solche Seminare passen nicht zur Bremer Uni“

Kopiert aus der taz

Linkes Seminar abgewickelt

Studierende protestieren, weil das Institut für Politikwissenschaft den Lehrauftrag von Fritz Storim nicht verlängert hat. Das klagt über mangelnde Wissenschaftlichkeit.


Fritz Storim in Aktion: Wenigstens der Marktplatz kann ihm nicht verwehrt werden.

Seit 1992 bietet der Physiker Fritz Storim an der Bremer Universität sein Seminar an, das zuletzt „(Neue) Technologien, Menschenbild und Ethik vor dem Hintergrund der Liberalisierungs- und Globalisierungs-Offensive“ hieß. Nachdem sich fast alle der alten linken Professoren und Professorinnen in den Ruhestand verabschiedet haben, ist Storims Veranstaltung eine der letzten ihrer Art. (mehr…)