Archiv für April 2014

Neuer Farbanstrich am Konsul-Hackfeld-Haus

kopiert aus linksunten.indymedia.org:

Neuer Farbanstrich am Konsul Hackfeld Haus

Liebe Leute, insbesondere Verantwortliche vom Konsul Hackfeldhaus,
wir können nicht verstehen warum ihr vor einem Jahr Thilo Sarazin und nun Bernd Lucke und seiner AFD eure Räumlichkeiten überlasst und ihren Inhalten eine Plattform bietet. Die Positionen dieser Leute sind rückwärtsgewandt, stellen die Gleichwertigkeit aller Menschen in Frage und bringen uns kein Stückchen weiter unsere Gesellschaft menschenfreundlicher zu gestalten. (mehr…)

„Ein massiver Rechtsruck der Fanszenen?“

Freitag, 02. Mai 2014 | 18 Uhr | OstKurvenSaal

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Heute: AfD im Konsul-Hackfeld-Haus

kopiert aus der taz

EU-Gegner im Hackfeld-Haus

Wenn die „Alternative für Deutschland“ heute mit Bernd Lucke Wahlkampf macht, ist Streit vorprogrammiert. Die Veranstaltung sei „reingerutscht“, sagt der CVJM

Der Bremer Wahlkampf-Auftritt von Bernd Lucke, dem Chef der „Alternative für Deutschland“ (AfD), ruft Protest hervor – nicht nur gegen die als rechtspopulistisch geltende AfD, sondern auch gegen das Konsul-Hackfeld-Haus. Denn dort will Lucke heute ab 16 Uhr sprechen.

Die AfD sei gefährlich, erklärt die Bremer Antifa-Gruppe Avanti, „weil sie marktradikale mit ultrakonservativen und nationalistischen Positionen“ verknüpfe und Rechtspopulismus „weiter salonfähig“ mache. Das Hackfeld-Haus, in dem regelmäßig politische Veranstaltungen unter anderem der Linkspartei stattfinden, solle „Rechtspopulismus und Menschenverachtung keinen öffentlichen Raum ermöglichen“ – also die AfD-Veranstaltung absagen. (mehr…)

Demo für echte Teilhabe

Rund 200 Menschen haben gestern in Bremen für die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen demonstriert. Diese Menschen hätten „einen rechtlichen und einen moralischen Anspruch, ohne Diskriminierung am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben“, sagte der grüne Sozialstaatsrat Horst Frehe. Er kündigte zugleich für den Herbst einen „Aktionsplan“ zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen an. Frehe will ein ständiges Gremium einrichten, das über die Umsetzung des Aktionsplanes wacht, beim Landesbehindertenbeauftragten angesiedelt wird und mit einem „nennenswerten fünfstelligen“ Geldbetrag ausgestattet wird. Verbessert werden soll etwa der Zugang zu regulärem Wohnraum. Laut BRK darf niemand gegen seinen Willen in gesonderten Einrichtungen mit anderen behinderten Menschen leben müssen. Bremen will deshalb jährlich fünf Prozent der rund 2.000 Plätze in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen abbauen.

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350 solidarisch gegen Rassismus

Am vergangenen Samstag, dem 26. April 2014, sind in Bremen rund 350 Menschen lautstark gegen Rassismus auf die Straße gegangen. Die Demonstrant*innen forderten das Ende der rassistischen Kontrollen durch die Polizei, der tödlichen Grenzpolitik der EU sowie das Bleiberecht für alle Geflüchteten und die lückenlose Aufklärung des NSU-UnterstützerInnen-Netzwerkes.
Bei sonnigen 25 Grad lief die Demonstration vom Goetheplatz im „Viertel“, über die Domsheide, vorbei an der CDU-Zentrale am Wall, über den Brill durch die Innenstadt. In Redebeiträgen und auf Transparenten wurde Laye Alama Condé gedacht, der von der Bremer Polizei durch die Vergabe von Brechmittel getötet wurde. Die Pressesprecherin der „Antifaschistischen Gruppe Bremen“, Maren Müller, kritisierte: „Bis heute weigert sich die Hansestadt Bremen dem getöteten Laye Alama Condé ein Denkmal zu setzen. Die zwangsweise Vergabe von Brechmitteln ist schlichtweg Folter. Dies hat selbst das Europäische Gerichtshof für Menschenrechte anerkannt. Wieder einmal wird Rassismus nicht thematisiert, sondern tabuisiert.“ (mehr…)

„Zur Überseestadt fällt mir nichts Positives ein.“

kopiert von taz.de

Die „abgeschottete Kolonie“

Rot-Grün lobt die Entwicklung der Überseestadt, die Linke sieht noch nichts Positives, Stadtentwickler fürchten, dass hier nur Platz für Besserverdienende ist.


Wer heute hier in der Überseestadt lebt, verdient auch gut.

Die Überseestadt hat in den vergangenen Jahren eine „überaus positive Entwicklung“ genommen. Das findet jedenfalls der rot-grüne Senat. Er hat dazu soeben eine lange Antwort auf eine Anfrage des Fraktionen von SPD und Grünen veröffentlicht. Claudia Bernhard von der Linkspartei sagt dagegen: „Zur Überseestadt fällt mir nichts Positives ein.“ (mehr…)

„Die Besetzer bleiben“

kopiert aus dem Weser Kurier

Sie halten durch, trotz Schlafmangel: Vor einem Monat haben Jugendliche das Freizeitheim Buntentor in der Neustadt besetzt. Ursprünglich wollten sie das von einer Mittelkürzung bedrohte Freizi selbst verwalten. Inzwischen hegen sie andere Pläne. In der Stadt wird unterdessen weiter über die Deckelung der Mittel für die Jugendarbeit diskutiert.

„Besetzen ist anstrengend“, sagt Yuri de Melo, einer der Sprecher der jungen Besetzer. Der 21-Jährige kennt und nutzt das Freizeitheim Buntentor schon seit zehn Jahren. Er gehört zu den älteren Besetzern, denen allmählich der Schlaf fehlt. „Es ist nicht immer einfach, darauf zu achten, dass die Nachtruhe eingehalten wird, viele Jugendliche flitzen hier aufgeregt durch’s Haus“, sagt de Melo. Für ein paar Tage übernachten deshalb gerade keine Jugendlichen unter 18 mehr im Freizi. Die Jüngeren seien aber tagsüber von 12 bis 22 Uhr weiter willkommen: „Wir müssen nur unsere Kräfte etwas schonen“, so de Melo. (mehr…)

Rassistische Instrumentalisierung eines Todesfalls

kopiert von antifa-bremen.org

14. März 2014, Kirchweyhe. Anlässlich des ersten Todestags von Daniel S., der im März letzten Jahres bei einer Auseinandersetzung in Kirchweyhe schwer verletzt wurde und im Krankenhaus verstarb, nehmen hunderte Menschen an einer Gedenkenkveranstaltung auf dem Bahnhofsplatz teil.

Wie schon im letzten Jahr versuchen Nazis und rechte Gruppierungen die Tat für rassistische Hetze zu instrumentalisieren. Federführend ist hierbei erneut die Initiative „Wir sind Daniel”, hinter der vor allem die Bremer Nazis Michael Kurzeja und Markus Privenau stecken (als Verantwortlicher im Sinne des Presserechts wird Rigolf Hennig aus Verden reanimiert). Als Anmelder der rechten Mahnwache fungiert Rainer Horstmann aus Eldagsen in Niedersachsen, der auch die Facebook-Veranstaltungsseite „Eine Rose für Daniel” startete. (mehr…)

Gegen AfD und Rechtspopulismus II

Folgendes Schreiben hat uns erreicht:

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

am 30.04.2014 besucht der AfD Vorsitzende Bernd Lucke Bremen. Er möchte um 16.00 im Consul Hackfeld Haus bei einer AfD Wahl-Veranstaltung sprechen.
Wir rufen unter dem Motto: „Ein Schubs in die richtige Richtung- Rechtspopulismus von der Bühne fegen“ dazu auf, die Veranstaltung laut und kreativ zu begleiten.

Treffpunkt: 30.04.2014 / 15.30 / Kino City 46 / Birkenstraße.1

Mit solidarischen Grüßen

linksradikale antifaschistische gruppen aus bremen

Bleiberecht für alle!


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