Archiv für August 2014

Kundgebung und veganes Picknick gegen Air France am Flughafen Bremen

31.August/ 15.30h – 18h: Kundgebung/ 18h – 20h: veganes Picknick

Nach der letzten Kundgebung im Flughafen Bremen im Mai geht es am 31. August erneut gegen die Versuchstiertransporte von Air France KLM, ohne die die Tierversuchsindustrie vor einem ganz großen Problem stünde.

Gleichzeitig ist Bremen eine wichtige Stadt für den Affenhandel. Die umstrittenen Hirnforschungen von Professor Kreiter an der Bremer Uni machen Bremen zu einer der letzten Hochburgen Deutschlands für Affenversuche – mit freundlicher Genehmigung von Air France-KLM, die als letzte europäische Airline Affen aus ihren Heimatländern billig in die europäischen Labore transportieren.

Um Air France zu zeigen, dass sie derzeit an keinem Flughafen mehr vor Menschen sicher sind, die ihre grausamen Geschäftspratiken öffentlich machen und um auch in Bremen mal wieder etwas passieren zu lassen, stellen wir uns am Sonntag, den 31. August mit Transparenten, Plakaten und Flyern von 15.30h – 18h vor den Schalter der Airline (Terminal 1, rechte Seite). (mehr…)

„Auf den Spuren der Gegenkultur Vergilbte Geschichte von unten“

kopiert aus der taz

Im Archiv der sozialen Bewegungen lagern Tausende linke Bücher, Flugblätter, Videos. Eine Sammlung, für die sich mittlerweile selbst das Übersee-Museum interessiert.


Alte Ideen für neue Gesellschaftsformen: das „Archiv der sozialen Bewegungen“ im Keller des Infoladens.

Aus den Regalen riecht es muffig, zwischen den grauen Kartons, die sich auf dem Boden stapeln, sammelt sich der Staub – wenn auch viel weniger, als man vielleicht erwartet. 6.000 Bücher lagern im Keller des Infoladens in der Sankt-Pauli-Straße, hier im „Archiv der sozialen Bewegungen“. (mehr…)

Vollversammlung.

kopiert von antifa-bremen.org

Nachtrag:
1. Juni 2014, Bremen. Im Rahmen einer bundesweiten Tour sprechen die beiden Salafisten-Wanderprediger Pierre Vogel und Sven Lau vor mehreren Hundert Zuhörer_innen auf einer Kundgebung vor dem Überseemuseum am Bremer Hauptbahnhof. In mehreren Städten tauchten bei ähnlichen Veranstaltungen bereits Nazis und rechte Islamgegner_innen auf, auch in Bremen kündigten sich im Vorfeld Gruppen wie die „German Defence League“ (GDL) an.

Letztendlich ist der Bahnhofsvorplatz dann auch mit mehreren Polizei-Hundertschaften reichlich abgeriegelt. Als sich eine größere, aber lose Gruppe aus Politnazis, Saufnazis, Nazihools samt Umfeld und sonstigem Anhang an den Absperrungen sammelt, wird sie kurze Zeit später von der Polizei umstellt und löst sich recht ergebnislos auf. Die Reste lungern daraufhin noch eine Zeitlang in den Ecken des Bahnhofareals herum, bevor sie sich endgültig zerstreuen.
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„Rache bei Milde“

kopiert von jungle-world.com

Der Tod von Daniel S. hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Wegen des Migrationshintergrunds des Verdächtigen missbrauchten Neonazis den Fall für ihre Propaganda. Monate nach der Verurteilung des Täters haben dessen Verteidiger erfahren, dass der Richter von Neonazis bedroht wurde.

Jürgen Meyer und Martin Stucke sind aufgebracht. Im hellen Anwaltsbüro in einem Bremer Hinterhaus beugen sie sich über ihre Akten. Die beiden Strafverteidiger haben auf 361 Seiten eine Revision verfasst. Was vor ihnen liegt, ist für sie kein üblicher Fall und kein übliches Strafverfahren: Ihr Mandant, der mittlerweile 21jährige Cihan A., wurde im Februar 2014 zu fast sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt. In Kirchweyhe nahe Bremen soll er den 25jährigen Daniel S. im März 2013 nach einem Diskobesuch zu Tode getreten haben. Das sah das Landgericht Verden als erwiesen an. Neonazis und andere Rassisten hatten den tödlichen Angriff auf Daniel S. in Kirchweyhe von Anfang an zu einem Fall von »Deutschenfeindlichkeit« verklärt und waren mehrfach in dem kleinen Ort aufmarschiert. Bislang, so schien es, war das alles nicht mehr als Getöse. Nun äußern Meyer und Stucke einen schwerwiegenden Verdacht: Das Urteil könnte durch Neonazis manipuliert worden sein. Der Richter, Joachim Grebe, war persönlich bedroht worden, ohne dass die Verteidiger darüber informiert wurden. »Das ganze Verfahren ist dadurch in Verruf geraten«, so Stucke. (mehr…)

„Bremer Ausländerbehörde – Keine Willkommenskultur“

kopiert aus der taz

Trotz personeller Aufstockung haben sich die Zustände bei der Bremer Ausländerbehörde noch nicht verbessert.


Lange Schlangen vor der Ausländerbehörde sind schon lange Thema. Hier Aufnahmen von 2006.

Donnerstagmorgen, zehn vor acht. Obwohl die Ausländerbehörde in der Stresemannstraße erst um acht Uhr öffnet, sind die Warteräume bereits überfüllt. Ein Schild verkündet, dass am heutigen Tage niemand mehr ohne Termin an die Reihe komme. Ein Mann, der bereits seit anderthalb Stunden da ist, freut sich, dass er eine Wartenummer erhalten hat – es ist die Nummer 87. Dabei sollte doch alles besser werden bei der Bremer Ausländerbehörde, einen „Paradigmenwechsel hin zu einer Willkommenskultur und ihren Aufgaben entsprechend“ hatte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) vor fast zwei Jahren versprochen.

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„Solidarität mit Flüchtlingen in Italien“

kopiert aus der taz

Auf eigene Faust

Ohne eine Hilfsorganisation im Rücken fahren AktivistInnen aus Bremen nach Sizilien, um Hilfsgüter für die libyschen Flüchtlinge in der Kleinstadt Pozzallo zu liefern.


Das Bremer Projekt „Seehilfe“ bringt Hilfsgüter nach Sizilien, um Flüchtlingen in überfüllten Unterkünften zu helfen.

Weil sie Flüchtlingen in Sizilien helfen wollen, werden vier junge AktivistInnen Ende August mit einem Transporter voller Hilfsgüter aus Bremen ans Mittelmeer fahren – auf eigene Faust. „Natürlich wissen wir, dass das naiv und nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist“, sagt die 25-jährige Studentin Johanne Bischoff, die das Projekt „Seehilfe“ mit FreundInnen initiiert hat. „Aber das kann doch kein Grund sein, einfach gar nichts zu machen.“

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Atommüll: Zwischenlager in Hamburg und Transport über Bremen?

kopiert aus der taz

„Yellow Cake“ im Hamburger Hafen

Aktivisten decken Zwischenlager im Hafen auf: Container mit radioaktivem Uranerzkonzentrat einen Monat lang gelagert. Senat informierte falsch. Ladung soll möglicherweise heute auf der Schiene über Bremen in Richtung Frankreich rollen

Strahlender Transitverkehr: Ein Zug mit 36 Containern Uranerzkonzentrat rollt aller Wahrscheinlichkeit nach am heutigen Montagnachmittag von Hamburg aus über Bremen Richtung Narbonne in Frankreich. Die Container mit dem sogenannten „Yellow Cake“ kommen aus dem Hamburger Hafen. Dass sie dort zwischengelagert wurden, sorgt seit Tagen für Diskussionen – auch darüber, wie sicher die streng geheimen Atomtransporte eigentlich sind. (mehr…)

„Wer Polizisten angreift, muss am Ende mit Gefängnis bestraft werden.“

kopiert aus dem Weser Kurier

Senatoren fordern härtere Strafen

Bremen will Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte besser vor Angriffen von Gewalttätern schützen. Über eine Bundesratsinitiative soll entweder ein neuer Paragraf im Strafrecht verankert oder der bestehenden Strafrahmen verschärft werden.

„Wir brauchen eine Mindeststrafe. Wer Polizisten angreift, muss am Ende mit Gefängnis bestraft werden“, sagte Justizsenator Martin Günthner (SPD) der Nachrichtenagentur dpa. Es könne nicht sein, dass man Polizeibeamte angreift und am Ende mit einer Geldstrafe davonkomme. Nach Auffassung des Senators solle es gestaffelt nach der Schwere der Tat bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe geben. (mehr…)

„Itty Bitty Titty Committee“

queer-feminist action movie

Donnerstag, 21. August 2014 | 21 Uhr | Altes Sportamt

Anna bekommt auf dem College keinen Studienplatz und arbeitet am Empfang eines Unternehmens, das sich mit kosmetischer Chirurgie beschäftigt. Anna empfindet ihre Arbeit als perspektiv- und sinnlos. In etwasmelancholischer Stimmung, weil sie von ihrer Liebsten verlassen wurde, macht sie eines Nachts Bekanntschaft mit Sadie, die der radikalfeministischen Gruppe Clits in Action (CIA) angehört. Sie verstehen sich gut und Anna bekommst Lust bei den Aktionen der Gruppe mitzumachen…

Ein bewegungsnaher, aktions- und spannungsgeladener Spielfilm wartet auf euch! Dazu gibts Popcorn und Getränke.

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Anarchistisches Sommercamp für Bremen und Umzu 3.-10. September

Die Idee für ein Sommercamp entstand aus einer zunehmenden Vernetzung von AnarchistInnen in Bremen, die sich seit letztem Herbst entwickelt. Aus dem Bedürfnis anarchistische Ideen in Bremen wieder sichtbarer zu machen und Anlaufpunkte für Interessierte* zu schaffen, haben wir uns seit dem regelmäßig getroffen.
Heraus gekommen ist heterogener Haufen mit verschiedensten politischen Schwerpunkten und Herangehensweisen, die auch neben und miteinander bestehen bleiben sollen. Wir wünschen uns, die Zusammenkunft mit Einzelpersonen und verschiedenen organisierten Gruppen, um Austausch, Kennenlernen, gegenseitige Hilfe und gemeinsame Aktivitäten möglich zu machen.
Dabei verbindet uns die Idee eines herrschaftsfreien Lebens für Alle.

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