No love for a nation

Einführung in die Kritik an Nation, Nationalismus und Geschlechterverhältnis

Dienstag, 30. September 2014 | 18 Uhr | Paradox

Vortrag mit Sarah Frenking

Dass Nation und Geschlecht Konstrukte sind, erscheint Linken zumeist als Binsenweisheit und oftmals auch als Grund, nicht weiter nach ihrer Funktionsweise, ihrer Wirkmächtigkeit und vor allem auch ihrem inneren Zusammenhang fragen zu müssen.

Was eigentlich die Nation so ausmacht, wie genau Nationalismus funktioniert und was dies alles mit Geschlechterverhältnissen zu tun hat, soll Gegenstand dieses Vortrags sein. Neben der Vorstellung einiger theoretischer Bausteine, die Nation und Nationalismus zu ergründen suchen, wird es unter anderem um die bürgerliche Kleinfamilie, Politik mit der Staatsangehörigkeit, Homophobie und Bevölkerungspolitik gehen. Zur Erklärung dient öfter mal ein historischer Ausflug, abschließen wird der Vortrag jedoch mit einer aktuelleren Perspektive auf linke Debatten und Praxis zur (feministischen) Kritik an Nation und Nationalismus.

Insgesamt hat der Vortrag zwar einführenden Charakter, aber auch abgebrühte Antinationale und vollinformierte Feministinnen werden vielleicht noch dies und das mitnehmen können. Außerdem wäre natürlich eine Diskussion am Ende großartig.

Im Anschluss:
Deutsche Mythen platzen lassen – Nieder mit patriarchalen Verhältnissen (Vortrag mit Lisa:2) der F*AB
Dienstag, 30. September 2014 | 20 Uhr | Paradox