Ein Gedenkort für Laye Condé.

07.01.15 | 17.30 Uhr | gegenüber der Kunsthalle

Am 7. Januar 2005 starb der ursprünglich aus Sierra Leone stammende Flüchtling Laye Condé an den Folgen der zwangsweisen Vergabe von Brechmitteln im Bremer Polizeirevier in der Vahr.
Verurteilt wurde für diese Tötung nie jemand. Für die jahrelange Bremer Praxis der zwangsweisen Brechmittel-Folter sind viele verantwortlich: die Ärzte und Polizisten, die diese Brechmitteleinsätze durchgeführt haben, die Bremer Justiz, die darin ein legales Beweissicherungsmittel
sah und die Politik, die sich mit einer harten Linie profilieren wollte.
Staatliches Handeln hat Laye Condé um sein fundamentales Recht zu leben gebracht. Damit diese Tatsache nicht ins Vergessen gerät, braucht es ein sichtbares Zeichen in der Stadt: Einen Gedenkort für Laye Condé.

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