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Indymedia linksunten wehrt sich
Indymedia linksunten dokumentiert nun schon im sechsten bewegten Jahr linksradikale Politik. Ob beim Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik in Berlin oder den Klima-Protesten im Hambacher Forst, als Hooligans in Köln und RassistInnen in Dresden zu Tausenden durch die Straßen zogen oder als die Spitzelin in Hamburg Jahre nach ihrem Einsatz enttarnt wurde – linksunten ist immer dabei, weil ihr dabei seid.

Im Januar findet in Magdeburg wieder einer der größten jährlichen Naziaufmärsche statt und wir werden die Proteste am 17.01.2015 wie in den letzten Jahren mit einem mehrsprachigen Ticker unterstützen. Damit an Tagen wie diesem linksunten auch parat ist, wird die Seite seit dem 06.12.2014 vom Deflect Netzwerk vor Distributed Denial-of-Service Angriffen (DDoS) geschützt. Anlass ist der DDoS-Angriff vom 28.09.2014, durch den linksunten.indymedia.org 20 Stunden lang nicht erreichbar war. Das solidarische Deflect-Kollektiv aus Montreal in Kanada betreibt ein weltweites Netz von Cache-Servern, die Anfragen an Webseiten wie Indy linksunten zwischenspeichern. Dadurch können viel mehr gleichzeitige Anfragen beantwortet werden und DDoS-Angriffe laufen ins Leere. Gleichzeitig erhöht das Caching-Netzwerk die Geschwindigkeit häufig aufgerufener Seiten und entlastet den Hauptserver.

Doch nicht nur im Internet wird Indymedia linksunten angegriffen. Wir laden nicht mehr öffentlich zu Treffen ein, nachdem unser letztes öffentlich angekündigtes Treffen Ende Januar 2014 im Autonomen Zentrum KTS Freiburg vermutlich vom BKA mit einer Videokamera überwacht werden sollte. Aber wir machen uns Gedanken, wie wir weiter mit euch in Austausch treten können.

Leider ist nicht nur die Repression, sondern auch der Kapitalismus harte Realität und unsere Infrastruktur leider nicht kostenlos. Der Webserver, der Suchserver, der Datenverkehr, die Indymedia-Domain – all das kostet viel Geld. Wir sind deshalb auf eure Unterstützung angewiesen: durch private Geldspenden, indem ihr eine Solivokü organisiert und uns die Überschüsse zukommen lasst oder indem ihr eine Soliparty macht: Indymedia lebt durch eure Beteiligung und euren Support!

Soyons solidaires !

Indymedia linksunten
Communiqué vom 25.12.2014