Archiv für Januar 2015

VA: „Geflüchtet. Geduldet. Gehasst?“ I

Antirassistische Vortragsreihe im Gymnasium Vegesack

Donnerstag, 5. & 19. Februar 2015 | 19 Uhr | Gymnasium Vegesack

(mehr…)

„Rassismus wird wählbar“

kopiert aus der taz

Über Protestformen gegen Pegida und die AfD als antidemokratische Bewegungen

taz: Herr Hodonyi, für die heutige Diskussion über Rechtspopulismus wählten Sie ein ungewöhnliches „Aufwärmprogramm“ …

Robert Hodonyi: Vor unserer Podiumsdiskussion gibt es einen Crashkurs im Lindy Hop. Das ist ein Swing-Tanz, der für gesellschaftliche Vielfalt und Multikulturalität steht. Unter den Nazis galt er als „entartet“. Wir wollen damit auch Leute für eine Debatte gewinnen, die sonst vielleicht nicht auf politische Veranstaltung gehen. (mehr…)

VA: „Krieg Macht Klima“

Info- & Diskussionsveranstaltung
in der Reihe „Klima*Folgen*Bewegung“

Montag, 9.2.2015 | 19.30 Uhr | Lagerhaus, Mediencoop

(mehr…)

PM: Weltoffenheit und die Ablehnung von Rassismus und Rechtspopulismus gehören zusammen / Bündnisse wehren sich gegen Kriminalisierung

„Wir begrüßen die gestrige breite Unterstützung vieler Bremerinnen und Bremer für eine weltoffene Stadt“, so Sofia Leonidakis vom Bündnis gegen Rassismus und Rechtspopulismus sowie Tobias Helfst vom Bündnis gegen Nationalismus einhellig.

„Die Forderung nach Weltoffenheit und die Ablehnung von Rassismus und Rechtspopulismus gehen Hand in Hand. Wir laden daher alle ein, am Samstag gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit Flagge zu zeigen!“, so Leonidakis.

(mehr…)

Mit dem DGB gegen die AfD?

In den Bemühungen, eine große, einheitliche Demonstration zum AfD Parteitag im Hotel Maritim am 31. Januar vorzubereiten, spielen DGB-Funktionär/innen aus verschiedenen politischen Richtungen eine wichtige, aber nicht unwidersprochene Rolle. Das gemeinsame Bemühen der DGB-Aktivist/innen, in der Hauptsache bei verschiedenen Einzelgewerkschaften angestellten Sekretäre, ist darauf ausgerichtet, den DGB in eine herausragend sichtbare Position zu bringen. Am besten in die erste Reihe mit besonderer Berücksichtigung bei Redebeiträgen und Presseauftritten.
Wir möchten mit diesem Beitrag einen Blick auf die inhaltlichen Positionen werfen, für die der DGB sich in den letzten Jahren stark gemacht hat und daran bewerten, ob ein Platz in der ersten Reihe angemessen ist. (mehr…)

Heuchler!

Linksradikale Randbemerkung bei der SPD initiierten Veranstaltung am 26.1.2015 in Bremen

Stolpersteinspaziergang durchs Viertel am 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Dienstag, 27.01.2015 | 18.30 Uhr | vor dem Linkstreff (Friesenstraße 6)

In Gedanken an die Opfer des Holocaust und des NS-Regimes wollen wir Heute am 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz eine kleine Stolpersteintour durch das Viertel machen. Wir laufen durchs Viertel, werden uns verschiedene Gedenksteine und die Geschichten der Menschen dazu anschauen. Der Anlass ist der 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Etwa 1,1 Millionen Juden und Jüdinnen, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Sinti und Roma und politische Dissidenten und Dissidentinnen wurden dort durch die nationalsozialistischen Barbarei industriell vernichtet. Wir werden an neun Stellen mit Stolpersteinen die Geschichten der Opfer verlesen, die Stolpersteine putzen und Rosen niederlegen. Gegen das Vergessen, dass Auschwitz nie wieder sei!

Kein Vergessen! Kein Vergeben!

„Zum Beispiel Pegida“

Folgendes Flugblatt wurde auf der Anti-Pegida-Demo „Bremen ist bunt“ am 26. Januar verteilt:

Wollte man böse sein, könnte man die Pegida- und die Anti-Pegida-Kundgebungen in ein und denselben Topf werfen – schließlich geht es ja beiden um die Zukunft Deutschlands. Während aber die Organisatoren dieser Kundgebung andere “Kulturen” als “Bereicherung” für Deutschland ansehen und damit deutlich machen, dass sie Nichtdeutsche nicht als Menschen gut finden, sondern zur Quelle deutschen Reichtums erniedrigen, halten die Pegida-Leute Nichtdeutsche für letztlich anszumerzende Schmarotzer an eben diesem deutschen Reichtum. Soweit der offensichtliche Unterschied in der Mittelwahl.

(mehr…)

Weltoffenheit? Heuchelei!

Die Bundesregierung hat im Dezember eine Verschärfung des Aufenthalts- und Asylgesetz beschlossen. Bis Juni 2015 soll das Gesetz durch Bundestag und Bundesrat gebracht werden [Info].
Während nun also die SPD auf Bundesebene an einer der massivsten Verschärfungen des Aufenthalts- und Asylrechts beteiligt ist und Bremen wohl auch im Bundesrat nicht gegen das geplante Gesetz stimmen wird, riefen unter anderem Politiker_innen der SPD zu einer Kungebung auf. Heuchlerisch richtete sich diese „gegen Fremdenfeindlichkeit“ und „für Weltoffenheit und Toleranz“.

Demo gegen Fremdenfeindlichkeit

Rund 7.000 Menschen demonstrierten am Montag auf dem Bremer Marktplatz gegen Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und fremdenfeindliche Tendenzen in der Gesellschaft. Zu der Kundgebung hatten rund 80 RepräsentantInnen der Bremer Gesellschaft aufgerufen – darunter Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) sowie Vertreter der vier Bürgerschaftsfraktionen, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Hochschulen. Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD) sagte, Bremen müsse sich angesichts des aktuellen Terrors und Rechtspopulismus auf seine jahrhundertealten demokratischen Tugenden und Traditionen besinnen. Anschließend stellten verschiedene Initiativen Beispiele gelungener Integrationsprojekte vor.

Quelle: taz.de

(mehr…)

VA: „Brown Metal“

Mittwoch, 28. Januar 2015 | 20 Uhr | Infoladen Bremen

Vortrag und audiovisuelle Verkostung

Neben Selbstverstümmlung, Kirchenbrand, Mord und Suizid ist Black Metal noch einiges mehr, Rechts unterwandert, Kritikignorant und Politikverdrossen.

Was ist Black Metal und woher kommt er?
Nach einem kleinen Ausflug in die frühen 90er und einem Grundverständnis von Black Metal geht es über den „Satansmord von Sondershausen“ zu Bands wie Aryan Blood, Absurd und den verborgenen Strukturen, Sublabels und der internationalen Vernetzung nationalistischer Labels.
Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem deutschen Underground und seinem braunen Gescheiß.