Bürgerschaftskandidat Fritjof Balz (Bürger in Wut) bedroht Katzensprung-Mitglied

In der Nacht von Samstag, den 28.3. auf Sonntag, den 29.3. kam es im „Info- und Freiraum Katzensprung“ in der Lindenstraße 1 B zu einem bedrohlichen Zwischenfall: Gegen 00:20 Uhr stürmten drei Mitglieder der „Bürger in Wut (BiW)“, namentlich Fritjof Balz, Mark Runge und Oliver Meier, aus ihrem Auto auf das Fenster des „Katzensprungs“ zu.
Wütend forderten sie Katzensprung-Mitglied Mike auf, die Räumlichkeiten zu öffnen. Mike ließ die drei wütenden Männer nicht hinein und Balz wetterte drohend: „Ihr wisst genau, was ihr gemacht habt! Ihr ward das mit den heruntergerissenen Wahlplakaten!“
Während Balz mit Worten drohte, versuchte Meier die Tür zu öffnen.
Mike: „Ich wusste nicht, was die vorhatten und ihr aggressives Auftreten machte mir Angst!“
Die hinzugezogene Polizei nahm die Personalien aller Beteiligten auf.
Balz‘ Vorwürfe stellten sich als haltlos heraus.
Im sozialen Netzwerk „Facebook“ wirft Balz dem Katzensprung öffentlich mangelnde Gesprächsbereitschaft vor.
Dazu stellt K. Behrje vom „Katzensprung“ klar: „Wir sind gerne zu einem Dialog – auch mit den „Bürgern in Wut“- bereit. Jedoch nicht nachts um halb eins und schon gar nicht, wenn Balz und seine Parteikollegen derart aggressiv auftreten. Der Schutz unserer Freunde und Unterstützer hat Vorrang vor einem Gespräch.“
Ob die Bedrohung durch Fritjof Balz (BiW) rechtliche Konsequenzen für ihn haben wird ist noch offen. K. Behrje: „Wir denken über die Möglichkeit einer Strafanzeige nach.“

siehe auch
taz: Wutbürger klopfen nachts