Bremer Hilfe für Flüchtlinge in Seenot

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Das Netzwerk „Afrique Europe Interact“ möchte gemeinsam mit anderen Initiativen verhindern, dass das Mittelmeer weiterhin zum Massengrab für Flüchtlinge wird. Es betreibt ein Notruftelefon für Flüchtlinge in Seenot. Volker Mörchen nimmt Anrufe in Bremen entgegen.

Audio
Severino Melchiorre im Gespräch mit Volker Mörchen (07:25 min.)

Am Telefon in einem kleinen Büro in der Bremer Neustadt nehmen das Team um Volker Mörchen Anrufe von Hilfesuchenden auf Booten entgegen. Die Notfallnummer wird in Flüchtlingslagern und Häfen verteilt. Geraten die Schiffe Richtung Europa in Seenot, können die Flüchtlinge die Initiative kontaktieren, um Hilfe anzufordern. Per GPS lassen sich die Boote dann orten – eine neue Chance auf Hilfe, während die Menschen an Bord meist Todesängste durchleben müssen. Die Initiative gibt die Informationen über Schiff und Flüchtlinge an die jeweils zuständige Küstenwache weiter – und übt mitunter Druck aus, wenn nicht reagiert wird. Außerdem versuchen die Helfer, beruhigend auf die Menschen an Bord einzuwirken.

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