Bundeswehr raus aus Schulen und Berufsmessen!

Flashmob auf der Vocatium Jobmesse in Bremen

Am heutigen Freitag, den 29.5.2015 hat die Linksjugend [‘solid] Bremen-Nord, unterstützt von weiteren Basisgruppen und linkspolitischen Gruppen, einen Stand der Bundeswehr bei der Vocatium Jobmesse in der ÖVB-Arena gestört.

“Unter dem Motto ‘Kein Werben fürs Sterben’ haben wir dem falschen Schein der Nachwuchsrekrutierung erneut eine Inszenierung entgegensetzt, die der grausamen Realität des Krieges und Tötens gerechter wird.”, beschreibt Sarah Bergmann von der Linksjugend [‘solid] die Aktion.

Aktivist_innen stellten mit lauten Schreien und blutbefleckten T-Shirts mit einem sogenannten “Die-In”-Flashmob das Sterben von Menschen dar. Alltag für Soldat_innen und Zivilist_innen im Krieg, der bei Berufsmessen gerne verschwiegen wird. Neben den ‘Leichen’ am Bundeswehrstand haben die Aktivist_innen ihr Banner mit der Forderung „Kein Werben fürs Sterben“ vor dem Bundeswehrstand ausgelegt. Während überraschte Gäste der Jobmesse interessiert die Leichen musterten, verteilten einige Aktivist_innen Informationsmaterial über Militarisierung, Kriegseinsätze und die Werbestrategien der Bundeswehr an Schulen und Berufsmessen. Nach etwa 30 Minuten wurden die Aktivist_innen des Geländes verwiesen und erhielten Hausverbot.

Sarah Bergmann: “Wir werden nicht akzeptieren, dass die Bundeswehr mit ihrer verharmlosenden Werbestrategie gerade Jugendliche anlocken will. Ob an Schulen, Berufsmessen oder in Jugendzeitschriften – auf das Gerede von ‘gut bezahlten Arbeitsplätzen’, ‘Karrierechancen’ oder der ‘Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit’ fallen wir nicht rein. Wir werden immer wieder deutlich machen, dass es sich bei der Bundeswehr nicht um einen ‘normalen’ Arbeitgeber handelt.”

checkt linksjugendsolidhb.wordpress.com