„Bekennender Rassist“? Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, Herr Seidl!

Die AfD in Person von Christoph Seidl hat uns über Blogsport mitteilen lassen, dass er in der Broschüre „Rechter Wahlkampf in Bremen“ als „bekennender Rassist“ bezeichnet werde. Dies interpretiert Seidl als „Verleumdung im Sinne § 188 StGB“, da die Bezeichnung „bekennender Rassist“ seiner Meinung nach „wahrheitswidrig“ sei.
Ebenso würde auf dem verlinkten Titelblatt der Broschüre ein von Seidl selbst erstelltes Bild verwendet. Dies verletze seine Bildrechte.
Seidl hat Blogsport eine Frist von 48 Stunden eingeräumt, um die entsprechende „Seite umgehend (…) zu entfernen“. Die Seite haben wir natürlich nicht entfernt. Wir haben uns jedoch darum bemüht, Seidls geforderter Einschränkung der Meinungsfreiheit nachzukommen.

In der Broschüre „Rechter Wahlkampf in Bremen“, die auf Indymedia linksunten von Unbekannten veröffentlich wurde, wird Christoph Seidl als „Mann fürs Grobe bei der AfD in Bremen“ beschrieben. So soll Seidl an den Protesten gegen die Unterbringung von geflüchteten Jugendlichen beteiligt gewesen sein und „die rassistischen Pegida-Demonstrationen in Dresden, als auch die entsprechende Hagida-Demo in Hannover, die bekannte Neonazis aus der ganzen Region anzog“ verteidigen.

siehe auch
Christoph Seidl (AfD) hört Nazimetal?!


1 Antwort auf „„Bekennender Rassist“? Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, Herr Seidl!“


  1. 1 Ein Rassist ist ein Rassist ist ein Rassist! 01. Juni 2015 um 15:11 Uhr

    Na dann Seidel, Berufsrassist, Demagoge und Rechtspopulist, halt dich ran!

    Wer als rassistisch agitierender Parteivertreter der AfD die Welle lostreten will, wird aufgrund der Fülle an Ereignissen in dem Seidl und seine Parteifreunde sich rassistisch geäußert haben, aus den Anzeigen gegen „Unbekannt“ wohl gar nicht mehr rauskommen. Rassist_in ist übrigens wer rassistisch ist, da kann das erste Instanz-Gericht alias Amtsgericht Bremen noch so weltfremde Urteile sprechen, die es unter Strafe stellen wollen, das Rassist_innen wie Seidl als solche benannt werden.

    Niemand wird aufhören Seidel und die AfD als das zu Bezeichnen was sie sind, da nützen Anzeigen gar nichts, im Gegenteil, die Motivieren grds. noch genauer hinzusehen!

    Den Seidel ist nicht nur ein Rassist, sondern hofiert Neonazis, Identitäre, Hagida rechte Hooligan Schlägertrupps, unterhält Kontakte zur Anti-Antifa und BiW die Menschen bedrohen und verfolgen und sein Kontakt zu seiner an widerlichen verschwörungswahn kaum zu übertreffende Kollegin Uta Dopke offenbart ohne viel Selbstverleugnung gleich das ganze menschenverachtende Weltbild dieser Partei. Seidel als bürgerlich lackierter lenkender Demagoge mittendrin und stets um Schadensbegrenzung bemüht, wenn etwas von diesem braunen Müll an die Öffentlichkeit kommt. Alle in der Partei vereint zur strategisch angelegten AfD Hetze gegen Geflüchtete, gegen Antifaschist_innen und allen die sie kritisieren. Deren Ziel der Law and Order Polizeistaat ist, in dem nur auf die Straße darf der Lohnarbeit hat und möglichst einen deutschen Staatsbürger-Ausweis auf seine Brust näht und voller Stolz ganz viele heterosexuelle Kinder für Deutschland zeugt und rassistische Pöbeleien als gutbürgerliche Meinungsfreiheit versteht und wenn das alles nicht mehr hilft Neonazis vor den Karren spannt.

    Deren rechtspopulistisches Treiben Wird in Bremen so lange als solche benannt werden und aktiv bekämpft werden, so lange diese Partei hinter dem Deckmantel von angeblicher Besorgnis über Demokratie und Rechtsstaat ihre rassistische, sexistische und völkisch-nationalistische Hetze betreibt…

    http://endofroad.blogsport.de/2015/01/19/christoph-seidl-buergerschaftskandidat-der-afd-bremen-und-sein-anschluss-an-die-ideologie-der-pegida-und-der-identitaeren-bewegung-2/

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