Archiv für Juli 2015

Die Geschichte der Bremer Neonazi-Hooligan-Szene

Es sind Ferien, uns war langweilig und da dachten wir uns… ach schaut es euch einfach selbst: Die Geschichte der Bremer Neonazi-Hooligan Szene von 1990 bis heute!

checkt bremer-schattenbericht.com

ZSK & FeineSahneFischfilet 4 Valentin!

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Utopien schaffen und Kapitalismus abschaffen

Wir alle sind gedanklich und finanziell Unterstützer des Kapitalismus.
Mit gedanklich meine ich, dass wir nur teilweise erkennen können, was für Auswirkungen der Kapitalismus auf unser Verhalten und unsere Vorstellungen hat.
Wir haben Ideen und einige Konzepte, von einer Umsonst-Ökonomie oder eines Grundeinkommens oder von einem Kollektiv Besitz, aber alle Projekte und Alternativen müssen sich innerhalb des Kapitalismus bewegen, seiner Rechte und seiner Gewalt. Keine Alternative scheint momentan ausgereift genug, im Falle des Zusammenbruchs der Staatlichen und Kapitalistischen Ordnung, ein friedliches heterogenes zusammenleben zu ermöglichen. Das liegt auch daran, dass einige Kapitalismuskritiker ihre eigenen Ideale und Utopien für unrealistische Träume halten, oder für eine Form des Zusammenlebens, die als Voraussetzung den „besseren Mensch“ benötigt. Die konsequente Überprüfung von Theorien an der Praxis und ihre Alltagstauglichkeit ist eine Sache, dem Kapitalismus nicht die Lösung, sondern eine Teillösung für ein bestimmtes Problem entgegenzusetzen. (mehr…)

Vortrag: Mit ABC Mexico im Alten Sportamt

am 23.07.2015 um 18:30 Uhr im Alten Sportamt.

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Neuer Farbanschlag auf das Amtsgericht Delmenhorst

kopiert von Indymedia linksunten

Delmenhorst. Zum zweiten Mal binnen eines knappen Jahres ist das Amtsgericht Delmenhorst an der Bismarckstraße in der Nacht zum Dienstag das Ziel eines Farbanschlags gewesen.

Zum zweiten Mal binnen eines knappen Jahres ist das Amtsgericht an der Bismarckstraße das Ziel eines Farbanschlags gewesen. Dabei sind zwischen Montag, 18 Uhr, und Dienstag, 4 Uhr, der Eingang und angrenzende Bereiche mit roter Farbe verunziert worden, die offensichtlich aus einem auf das Gebäude geworfenen Farbbeutel stammt. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 5000 Euro.
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„Glas, Steine, Farben“

kopiert aus der taz

Die Attacke auf den Amtssitz von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ist in diesem Jahr schon der fünfte Anschlag von Autonomen in Bremen.


Vorne fehlt eine Blumenkübelkaryatide, an der Glastür eine Scheibe: Sitz des Bremer Innensenators am Tag nach dem Anschlag.

Zurückhaltend reagierte am Dienstag Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) auf einen Anschlag gegen seinen Amtssitz. „Wir sind selbst Teil der Ermittlungen“, sagt Mäurers Sprecherin Rose Gerdts-Schiffler. „Wir können den Sachverhalt nicht kommentieren.“ Dass es sich schon um den fünften einschlägigen Vorfall des Jahres handelt, fließe „sicher in die Arbeit der Staatsanwaltschaft ein.“ Die ermittelt gegen Unbekannt – wegen Sachbeschädigung. (mehr…)

M18: Nicht zynisch werden

Neues Jahrhundert, neuer Anlauf

Wie wenig wir von dieser Gesellschaftsordnung samt ihren Verteidiger*innen halten, haben wir nicht so sehr am 18. März selbst gemerkt, als man sich wieder einmal die Kippe an brennenden Barrikaden anzünden konnte, sondern am Morgen danach, als wir die Zeitung aufschlugen. In den bemühten Verurteilungen des Riots, dem „brennende Streifenwagen sind Bilder, wie sie kein Mensch mit Verstand wollen kann“ (Frankfurter Rundschau), schien die Angst durch, es könnten da draußen einige mit Verstand unterwegs sein, die die Sache etwas anders sehen. Die wissen, dass die Gewalt nicht das Andere dieser Ordnung, sondern ihr verdrängtes Geheimnis, die Bedingung ihrer Existenz ist. Tatsächlich waren einige Tausend aus ganz Europa am frühen Morgen des 18. März in Frankfurt unterwegs, um deutlich zu machen, dass sie nicht nur nicht einverstanden, sondern auch ganz praktisch bereit sind, mit dem nationalen Konsens in Deutschland zu brechen. Mit unterschiedlichen Aktionen haben sie – trotz einiger idiotischer Manöver – gezeigt, dass es auch mal die richtigen treffen kann.1 Und trotz medialem Shitstorm kamen am Abend über 20.000 Menschen in Frankfurt zu einer Demonstration zusammen und zeigten, dass es selbst in Deutschland wichtigeres gibt als heile Fensterscheiben. Die Frage, wie man „so etwas“ in Zukunft verhindern und den Protest möglichst keimfrei gestalten kann, überlassen wir gern den Bürokrat*innen des Bestehenden auf beiden Seiten der Barrikade. Verwunderlich ist weniger, dass es mal knallt, als dass es das gemessen am herrschenden Wahnsinn viel zu selten tut.

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Augen auf: Rechtspopulistische Werbung in der Neustadt

Im „Aleco“(Kirchweg) fand sich unter den ausgelegten Flyern für Hippie-Seminare und Werbung für ach-so-tolle-weil-aus-glücklichen-Tierleichen-gewonnene Produkte, mehrere Kopien der unten stehenden Buchanpreisung. Es handelt sich um ein im Kopp-Verlag erschienenes Buch, u.a. mit Beiträgen von Udo Ulfkotte (dessen Vorstellung auf den Kopien angemarkert wurde) und Albrecht Schachtschneider.

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„AFD und BIW erzielen Teilerfolg vor Gericht“

kopiert von radiobremen.de

Weiterer Teilerfolg für Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) und AFD: Die Stadt Bremerhaven muss ihnen Einsicht gewähren in die Stimmzettel der Bremer Landtagswahl vom 10. Mai. Das hat das Bremer Oberverwaltungsgericht entschieden und damit eine Beschwerde der Stadt Bremerhaven abgelehnt.

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Dienstgebäude von Innensenator Mäurer angegriffen

kopiert von Indymedia linksunten

bekennung zum sachschaden beim innensenat in bremen
weit über 20.000 tote menschen die im mittelmeer auf ihrer flucht ertrunken sind, kilometerlange militärische hochsicherheitszäune, überfüllte sammellager, gezielte militärisierte abwehr von geflüchteten. wir alle kennen diese bilder aus den medien. auf die durch die abschottungspolitik herbeigeführten schiffsunglücke folgen statements der politisch verantwortlichen, die vor geheuchelter betroffenheit nur so triefen.

die mit stacheldraht bewehrten zäune, die militärische abwehr von menschen in not, – das ist insgesamt das verfolgte und gewünschte ziel der deutschen und europäischen asylpolitik gegenüber geflüchteten. doch all dies spielt sich nicht nur an den grenzen und seewegen im süden und osten europas ab. auch inmitten deutschlands findet der krieg gegen geflüchtete statt. sei es die schikane der ausländerbehörden , die unzureichende versorgung, isolation, kriminalisierung, rassistische kontrollen der bullen und dem zoll. oder wie die aktuell vom bundestag verabschiedete verschärfung des deutschen asylrechts. (mehr…)