A-Café: CECOSESOLA

Sonntag, 1. November 2015 | ab 15 Uhr | Sielwallhaus

ab 15 Uhr veganes Café
ab 16 Uhr Cecosesola

Ein kurzer Input und zwei Filme (von 2010 und 2015) informieren über dieses große, seit 1967 bestehende Kollektiv aus Barquisimeto & umzu, Venezuela, dass seit den 1970er Jahren systematisch innere Herrschaftsstrukturen hinterfragt und abbaut. Cecosesola umfasst tausende Menschen, Kollektive die u.a.landwirtschaftlich tätig sind, Verarbeitungskollektive, die Ferias – große Märkte die einen guten Teil der Millionenstadt Barquesimeto mit Lebensmitteln versorgen – ein Krankenhauus und mehrere Gesundheitsstationen, eine Beeerdigungsinstitut und ein Schwimmbad. Alle Entscheidungen werden in kleinen (z.B. Arbeitsgruppen), mittleren (z.B. Kollektive) und großen Versammlungen (CECOSESOLA) getroffen. Führungspositionen wurden abgeschafft. Rotation zwischen Tätigkeitsbereichen ist erwünscht und wird vielfältig praktiziert, die Leute werden dazu befähigt, dies auch zu tun. Auch ausgebildete Ärzt*innen sollen nix besseres sein als ungelernte und sich auf Augenhöhe in den Versammlungen einbringen.
Seit Frühjahr 2015 greift der Venezuelanische Staat durch geplante neue Steuergesetzgebung CECOSESOLA und alle anderen Kooperativen des Landes massiv an.

Ein spannendes Projekt, dass viele Anregungen und Hoffnungen geben kann.


3 Antworten auf „A-Café: CECOSESOLA“


  1. 1 Anonymous 27. Oktober 2015 um 14:56 Uhr

    Bio in Bremen ohne Mitbestimmung
    Betriebsrat-Zoff beim Bioladen

    In einer Bremer Filiale der Biokette Alnatura scheiterte die Wahl eines Betriebsrates – an der Geschäftsführung, so der Vorwurf mehrerer Angestellter.

    http://taz.de/!5241985/

  2. 2 ? 27. Oktober 2015 um 16:33 Uhr

    und was soll uns das jetzt sagen? alle wissen, dass Alnatura scheisze ist! was will mensch denn auch anderes erwarten von antroposoph_innen?

  3. 3 gandolf 30. Oktober 2015 um 1:08 Uhr
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