VA: „Zwischen Asyl und Abschiebung“

Film: Zwischen Asyl und Abschiebung über das Leben in Flüchtlingswohnheimen
Vor dem Film stellt sich Acompa – Begleitgruppe für Geflüchtete und Migrant_innen vor.

Dienstag, 8. Dezember 2015 | 19.30 Uhr | GW3 (Uni Bremen)

Über den Film:
Fidan ist krank und allein gelassen, keiner hilft ihr. Sie weiß nicht, wie es weitergehen
soll. Mohamed war noch ein Kind, als er nach Deutschland kam – er wurde wie ein Erwachsener behandelt. Bülent hatte sich Deutschland ganz anders vorgestellt – jetzt meint er, hier werden Träume und Hoffnungen zerstört.
Beispiele von vielen. Menschen ergreifen das Wort und erzählen von ihrem Alltag in deutschen Asyl-Unterkünften. „Wir werden hier mit unseren Problemen an einem abgelegenen Ort völlig allein gelassen.“ Sie schildern, wie ihr Wunsch, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, bei den deutschen Behörden immer wieder an Grenzen stößt – aber auch, wie sie versuchen, daran nicht zu zerbrechen oder sich dagegen auflehnen.
Ein beliebiges Lager in einem (fast) beliebigen Landkreis… Der Respekt vor den Menschen und ihren Rechten gerät in Vergessenheit, aber nicht ganz!

Ein Film von Cine Rebelde in Zusammenarbeit mit SAGA – Südbadisches Aktionsbündnis gegen Abschiebung.

Über acompa:
Acompa ist eine Gruppe von Freiwilligen, die Geflüchtete und Migrant_innen begleitet. Begleitet wird z.B. zu Behörden und Ämtern (wie Jobcenter, Ausländerbehörde), zu Ärzt_innen oder auch zu anderen Anlässen.
Wir begleiten ehrenamtlich, anonym und solidarisch. Wir sind unabhängig, das heißt wir arbeiten nicht mit Behörden oder sonstigen staatlichen Einrichtungen zusammen.
Acompa wird kurz etwas über ihre Arbeit erzählen und es gibt viel Raum für Fragen.

Für Glühwein, Tee und Kekse wird gesorgt!
eine Veranstaltung vom GW3 und AK Grenzen töten