Archiv für Januar 2016

Klammheimlicher Atomtransport

kopiert von nwzonline.de

Atomtransport über Nordenham in USA

Technischer Defekt zwischen Oldenbrok und Brake – Keine Gefahr für Bevölkerung
Die Einsatzleitung hatte die Polizeidirektion Oldenburg. Es gab keinerlei Protestaktionen.

Unter strengster Geheimhaltung und begleitet von einem Großaufgebot der Polizei aus Niedersachsen und anderen Bundesländern haben am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr zwei Spezialtransporter das Stadtgebiet Nordenham erreicht. Über den Mittelweg fuhr die Kolonne weiter zum Midgard-Hafen in der Innenstadt. Informationen der NWZ , wonach es sich um einen Atomtransport handelte und sich auf den Spezialfahrzeugen Mischoxid-(Mox)-Brennelemente – also uran- und plutoniumhaltige Brennelemente – befanden, wollte die Polizei unter Berufung auf die Geheimhaltungspflicht nicht bestätigen (siehe auch Seite 1). (mehr…)

„10 Zeilen in der Zeitung, wenn ein Flüchtlingsheim brennt“

(mehr…)

Vechta: Hexerei statt Hetzerei

Am Samstag wird es in Vechta erneut eine Demonstration gegen die Bürgerwehr geben. Sie startet um 13 Uhr an der Universität Vechta. Ob mit Neonazis zu rechnen ist, ist unbekannt. Passt auf euch auf und geht keine unnötigen Risiken ein.

(mehr…)

„Nach Antisemitismusvorwurf – Bürgerhaus Weserterrassen streicht Veranstaltung“

kopiert von weser-kurier.de

Eigentlich sollte am Dienstagabend im Bürgerhaus Weserterrassen ein Vortrag stattfinden, in dem sich der Bremer Publizist Arn Strohmeyer kritisch mit Israels Palästina-Politik auseinandersetzt. Doch der Leiter des Bürgerhauses sagte die unter anderem von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG) getragene Veranstaltung kurzfristig ab. Und das sorgt nun für Diskussionen.

(mehr…)

#freevalentin Prozessauftakt

Nachdem der Prozessauftakt gegen Valentin verschoben wurde, steht nun der erste Tag für den Schauprozess an.

Donnerstag, 28. Januar 2016 | 9 Uhr | Landgericht Bremen (an der Domsheide), Saal 218

Wichtige Hinweise an alle Menschen, die den Prozess solidarisch begleiten möchten:
Da es strenge Personenkontrollen geben wird und sich dadurch der Einlass für Zuschauer_innen verzögert: kommt frühzeitig, bestenfalls gegen 8.30 Uhr oder früher, zum Bremer Landgericht. In dem Zuge möchten wir auch darauf hinweisen, ein gültiges Ausweisdokument dabei zu haben.
Auch Wichtig: Mobiltelefone, Aufnahmegeräte, Kameras können nicht mit in den Zuschauerbereich geführt werden. Diese Gegenstände bitte gleich Zuhause lassen. Um Zeit bei den Kontrollen einzusparen und pünktlich um 9 Uhr im Saal zuschauen zu können, bitte möglichst auf das Mitführen von Rucksäcken verzichten. Um Ärger vor Ort zu vermeiden und den Bullen keinen Gefallen zu tun: nicht provozieren lassen, ruhig bleiben. Mit einem großen Auflauf von Bullen vor und im Landgericht ist zu rechnen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern! Kommt alle zum ersten Prozesstag und zeigt euch solidarisch mit den Betroffenen von Repression!

Solidarität ist unsere Stärke!

„Arbeit ist scheiße!“

Freitag, 29. Januar 2016 | 20 Uhr | Infoladen

(Lohn)Arbeit war Jahrzehnte lang der Schwerpunkt aller Linken. “In die Betriebe” wurden unzählige geschickt oder gingen freiwillig, um “der Arbeiterklasse” die frohe Botschaft von Revolution und Kommunismus zu bringen. Blöderweise wollte die aber meist niemand hören. Inzwischen hat Lohnarbeit als Politikfeld einen ziemlich schlechten Ruf und gilt “von Gestern” bei vielen Linken, die nationalistischen DGB-Gewerkschaften und das K-Gruppen-Gequatsche von einem angeblichen “Hauptwiderspruch” sind daran nicht ganz unschuldig.
Zur Arbeit gehen und uns ausbeuten lassen müssen wir aber auch in der Postmoderne weiterhin, wenn wir nicht im Jobcenter buckeln wollen oder reiche Verwandte haben. Ist eine linke, emanzipatorische Praxis jenseits von Arbeitsfetisch, Mitbestimmung und Standortnationalismus möglich? Und wenn ja, wie könnte sie aussehen? Darüber würden wir gerne mit euch fachsimpeln. (mehr…)

„Fighting for 20 years“

Info- und Mobiveranstaltung der Kampagne „Fighting for 20 Years“ und dem „AK Gustav Schneeclaus“

Samstag, 6. Februar 2016 | 18 Uhr | Villa Rotenburg (Rotenburg)

Bereits zum 24. Mal jährt sich die Ermordung des wohnungslosen Kapitäns Gustav Schneeclaus durch die Neo-Nazis Stefan Silar und Stefan K. in Buxtehude (unweit von Harburg). Auch dieses Jahr wollen wir wieder dafür sorgen, dass dieses Verbrechen nicht in Vergessenheit gerät. Deshalb geben wir euch an diesem Abend einen kurzen Überblick über die Tathintergründe.

Vergleichbare Taten ereigneten sich im gleichen Jahr unter anderem auch in Lehnin und vier Jahre später in Brandenburg an der Havel. Aus diesem Grund wird die Initiative „Fighting for 20 years“ einen kurzen Überblick zu diesen Taten geben und zur Gedenkdemo mobilisieren.

Gedenkdemo am 20.02.2016 in Brandenburg an der Havel!
Gedenken am 22.03.2016 in Buxtehude!
Gedenken heißt kämpfen!

checkt akschneeclaus.noblogs.org und fightingfor20years.blogsport.de

Der Fall Valentin

Am 28.01.2016 wird am Landgericht Bremen ein Verfahren gegen mehrere antifaschistische Ultras eröffnet. Einer der Angeklagten ist Valentin, der seit seiner Verhaftung am 1. Juli 2015, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung, in Untersuchungshaft sitzt und dessen Fall auch infolgedessen in Medien und sozialen Netzwerken besonders populär wurde. Vorgeworfen werden ihm diverse Gewaltdelikte im Zusammenhang von Auseinandersetzungen mit Neonazis. Anlass der Untersuchungshaft war ein Vorfall im Rahmen des „Nordderbys“ zwischen dem SV Werder Bremen und dem HSV am 19. April 2015. Kurz vor Ende des Spiels sollen Ultras und Antifaschisten in der Nähe der Kneipe „Verdener Eck“ von diversen Neonazis angegriffen worden sein. Kurze Zeit später, so die Darstellung von Polizei und Staatsanwaltschaft, sollen eben jene Neonazis von Ultras angegriffen worden sein. Valentin wird vorgeworfen, maßgeblich an der Auseinandersetzung mit einem Neonazi beteiligt gewesen und auf einem entsprechendem Video zu sehen zu sein.

(mehr…)

„Gerangel bei Kundgebung in Bremerhaven“

kopiert aus dem Weser Kurier

Polizei muss eingreifen

In Bremerhaven ist es am Sonntagnachmittag zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen Teilnehmern zweier Kundgebungen gekommen. Zunächst hatten vor der Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche rund 250 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto „Keine rechte Hetze in Bremerhaven“ teilgenommen.

Im Anschluss versammelten sich unangemeldet etwa 120 Personen – überwiegend Russlanddeutsche – am gleichen Ort. Sie wollten ihrer Empörung über die angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen durch Flüchtlinge in Berlin Ausdruck verleihen. (mehr…)

„Besorgte Bürger“ demonstrieren in HB-Vegesack

Ein kurzer Bericht des Katzensprung – AK Antifa

Heute, am 22.01.2016 demonstrierten etwa 30 – 40 „besorgte Bürger*innen“ in Bremen-Vegesack, da sie Informationen zur geplanten Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge (kurz: ZASt) erhalten wollten.
Organisator dieses Aufzugs war Heiko Jacobi, Sprecher der „Aktionsgemeinschaft Lindenstraße“, einer Einzelhandelsvereinigung. (mehr…)