VA: „Von Marx zum Maulwurf: Der linke Buchhandel im Westdeutschland der 1970er Jahre“

Buchvorstellung mit Uwe Sonnenberg

Montag, 2. Mai 2016 | 19:30 Uhr | Paradox

Aus den Aufbrüchen der 1968er Jahre heraus entstanden bundesweit unzählige linke Verlage und Buchläden. Mit Klassikern des Marxismus, Schlüsseltexten der Studenten- und Frauenbewegung und der Literatur neuer sozialer Bewegungen prägten sie in den 1970er Jahren die politische Kultur der alten Bundesrepublik Deutschland.

Der 1970 gegründete Verband des linken Buchhandels (VLB) vereinigte bis zu 200 parteiunabhängige, kollektiv betriebene Verlage, Druckereien, Vertriebe und Auslieferungen.
Er bildete ein eigenes politisch-literarisches Feld und einen eigenständigen ökonomischen Sektor. Sein Netzwerk war Anlaufpunkt radikaler Linker und bot dem alternativen Milieu eine Infrastruktur.

Uwe Sonnenberg war in Potsdam selbst Teil eines Buchladenkollektivs, bevor er den linken Buchhandel in der alten Bundesrepublik erforschte. Im Rahmen der Veranstaltung blickt er zurück auf seine Entstehung, seinen politischen Charakter, seine Bedeutung für die undogmatische Linke und seinen späteren Wandel. Sein Vortrag soll Anlass bieten, auf die Hochphase von Gegenöffentlichkeit und Alternativmedien in den 1970er Jahren zurückzublicken, aber auch über die Möglichkeiten und Grenzen heutiger linker Publizistik zu diskutieren.

Veranstaltet vom Archiv
der sozialen Bewegungen Bremen, www.archivbremen.de


2 Antworten auf „VA: „Von Marx zum Maulwurf: Der linke Buchhandel im Westdeutschland der 1970er Jahre““


  1. 1 vielleser 21. April 2016 um 6:09 Uhr

    Feature im Bayrischen Rundfunk (!!) über
    „Die Revolte und ihre Bücher“
    Anhören hier: http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturjournal/index.html

  2. 2 vielleser 21. April 2016 um 6:11 Uhr

    Feature vom 17. April im Bayrischen Rundfunk
    über

    „Die Revolte und ihre Bücher“

    http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturjournal/index.html

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