Regenbogen-Fahne am Rathaus?

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Christopher Street Day – Linke will Regenbogen-Fahne am Rathaus

Bremen soll anlässlich des Christopher Street Day (CSD) Flagge für sexuelle Vielfalt bekennen. Das jedenfalls fordert die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE. Sie möchte die symbolträchtige Regenbogenfahne am Rathaus hängen sehen.

Weltweit wird am 28. Juni der Christopher Street Day gefeiert, gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgender. „Bremen kann und sollte sich mit Einführung der Regenbogenbeflaggung am CSD als eine Stadt präsentieren, die offen für Gewaltfreiheit und aktive Toleranz eintritt“, sagt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Claudia Bernard. Demnach müssen Menschen, die sich zu ihrer Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität bekennen, noch immer mit unterschwelliger Diskriminierung rechnen. Bernhard beobachtet auch in Deutschland erste Anzeichen für gesellschaftliche Strömungen, die Aktionen der sogenannten Queer-Bewegung aggressiv bekämpfen.

In anderen Städten weht die Fahne schon lange

Die Regenbogenflagge ist seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts weltweit ein Symbol der schwul-lesbischen Bewegung. Sie steht für Toleranz und Vielfalt. Andere Städte bekennen sich schon länger offiziell zu den Idealen der Bewegung. Seit 2002 wird die Regenbogenfahne in Hamburg vor dem Rathausbalkon gehisst, seit 2003 in Kiel. Dort werden Repräsentanten der Bewegung inzwischen sogar offiziell im Rathaus empfangen.

Quelle: radiobremen.de


1 Antwort auf „Regenbogen-Fahne am Rathaus?“


  1. 1 ergänzung 26. Mai 2016 um 0:07 Uhr
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