Archiv für Mai 2016

Vernetzung der MieterInnen der Vonovia in Bremen

Vonovia überzieht Bremen mit Klagen
MieterInnen lassen sich nicht einschüchtern

Die Aktiengesellschaft Vonovia, vor kurzem noch Deutsche Annington, besitzt in Bremen seid 2014 circa 10.000 Wohnungen. Seitdem sind viele ihrer MieterInnen mit Mieterhöhungen konfrontiert. Die Vonovia begründet diese mit Modernisierungsarbeiten und angeblich höheren Vergleichsmieten. Viele MieterInnen der Vonovia in Bremen sind nicht bereit, dieses einfach hinzunehmen. Die MieterInnen haben sich im Spätsommer 2015 deshalb zu einer Vernetzung zusammengeschlossen. (mehr…)

re*mix

Vom 27 bis 29. Mai 2016 findet in der Spedition das queer feministische HipHop-Festival re*mix statt.

An drei Tagen könnt ihr Hip Hop von queeren und female* Künstler*innen hören und euch bei verschiedenen Workshops ausprobieren, austauschen und Spaß haben.

Der Eintritt ist gegen Spende. Wir versuchen das Festival möglichst barrierearm zu gestalten. Tagsüber gibt es die Möglichkeit der Kinderbetreuung.

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„Zivilklausel im Hochschulgesetz – Oliv ist keine Grauzone“

kopiert von taz.de

Statt über Grenzfälle des Dual-Use zu diskutieren erklärt Rot-Grün selbst eine unmittelbare Kooperation mit der Bundeswehr für okay


Auch an Friedenswerkzeugen von Rheinmetall Defence studieren Hochschulstudierende zivil

Selbstverständlich dient die Bundeswehr dem Frieden. Die neue institutionelle Kooperation zwischen der Bremer Hochschule und der Bundeswehr verstößt daher keineswegs, folgt man der Expertise des Justizressorts, gegen die im Bremer Hochschulgesetz verankerte Zivilklausel.

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VA: „Islamfaschismus – Sinn und Grenzen eines Begriffs“

Mittwoch, 25. Mai 2016 | 19 Uhr | Galerie K’ (Alexanderstr. 9b)

Im Hinblick auf den blutigen Terror, den islamistische bzw. dschihadistische Gruppen oder Regime, z.B. der „Islamische Staat“ (IS) und die „Islamische Republik Iran“, gegen säkulare Muslime, Frauen, Homosexuelle, jüdische Menschen u.v.a. ausüben, ist häufig von „Faschismus“ die Rede. Mit dem Vormarsch des IS im Mittleren Osten hat sich dies drastisch verschärft. Weltweit vergleichen nun Linke beispielsweise die Belagerung von Kobanî mit der von Madrid im Spanischen Bürgerkrieg, auch die Verteidiger_innen der Stadt verwenden die Losung vom IS-Faschismus. Allerdings wird auch im rechtspopulistischen und rassistischen Milieu vom „Islamofaschismus“ gesprochen, um pauschalisierend gegen Muslime zu hetzen. Desweiteren sehen manche sich selbst als links verstehende Menschen im Islamismus bzw. Dschihadismus keinen Gegner, sondern sogar eine bündnisfähige antirassistische, antikoloniale, antiimperialistische Widerstandsbewegung. In der Veranstaltung wollen wir diskutieren, inwieweit verschiedene Ansätze der Faschismustheorie bei der Kritik des Islamismus/Dschihadismus helfen können.

checkt associazione.wordpress.com

Demo gegen den AfD-Landesparteitag in Bremerhaven

Sonntag, 29. Mai 2016 | 13 Uhr | HBF Bremerhaven
(Treffpunkt in Bremen: 11.20 Uhr | HBF Bremen)

Am 29.05 ist der AfD Landesparteitag. Hierzu ist eine laute Gegendemo in Bremerhaven geplant!

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„Mahnmal vor Bunker Valentin geschändet“

Das Mahnmal „Vernichtung durch Arbeit“, das vor dem Bunker Valentin seit 1983 an das Schicksal von Tausenden Zwangsarbeitern erinnert, ist am Pfingstwochenende von Unbekannten geschändet worden.

Nach Angaben von Marcus Meyer, Leiter des Denkorts Bunker Valentin, verbrannten die Täter Kränze und Blumen, die von Verbänden von Überlebenden und Angehörigen ehemaliger KZ-Häftlinge aus Frankreich und Belgien sowie des Verbandes der Verfolgten des NS-Regimes (VVN) niedergelegt worden waren.

Mit einer Schablone sei ein Schriftzug auf das Mahnmal gesprüht worden, der auf einen rechtsradikalen Hintergrund hinweise. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen.

kopiert aus dem Weser Kurier

siehe auch
Radio Bremen – Denkort Valentin in Bremen geschändet

… und wieder eine Enttarnung in Hamburg

Ehemalige verdeckte LKA-Ermittlerin Astrid Oppermann in Hamburgs linker Szene enttarnt

Mit dieser Veröffentlichung informieren wir über die verdeckte Ermittlerin des Hamburger Landeskriminalamts (LKA) Astrid Oppermann. Die LKA-Beamtin Astrid Oppermann war von Ende 2006 bis April 2013 in verschiedenen Zusammenhängen unter dem Decknamen „Astrid Schütt“ in der linken Szene in Hamburg aktiv. Im April 2013 hat sie sich aus den politischen Strukturen zurückgezogen. Sie gab als Vorwand an, mit ihrem Freund für ein halbes Jahr, eventuell aber auch dauerhaft nach Italien gehen zu wollen. Tatsächlich ist sie aber nach einer längeren Urlaubszeit im Oktober 2013 in den Polizeidienst im Alsterdorfer Polizeipräsidium zurückgekehrt, wo sie unseren Recherchen nach auch derzeit noch tätig ist.

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VA: „Trotzdem Unbequem! – Über den zweimonatigen FAU-Streik in einer Dresdner Kneipe“

Samstag, 28. Mai 2016 | 19 Uhr | Infoladen

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A-Café: Vortrag und Diskussion zu einigen aktuellen Vorstellungen

Sonntag, 5. Juni 2016 | 15 Uhr | Sielwallhaus

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„Staatlicher Terror und Nazi-Terror gegen Refugees 2015/16″

2015 gelang es erfreulicherweise zahlreichen Refugees zeitweilig das Grenzregime an den EU-Außengrenzen massenhaft zu durchbrechen. Durch geschickte Inszenierung einer so genannten „Willkommens-Kultur“entstand eine Lage, dass große Teile der so genannten Flüchtlingsbewegung ganz praktisch an der von der Bundeskanzlerin verkündeten „Willkommens-Kultur“mitzuarbeiten begannen, vielfach aber auch ohne zu vergessen, dass es nur die Begleitmaßnahmen zu großen Abschiebe-Aktionen sind und eine bösartige Zergliederung der Refugees in „gute“und „schlechte“, in „brauchbare“ und „unbrauchbare“erfolgt gemäßder Devise: ausbeuten die einen, abschieben die anderen. Völlig klar ist, dass in dieser Atmosphäre der so genannten Will­kommens-Kultur die Asylgesetzgebung brutal verschärft wurde. Bezeichnend war und ist dabei das Zusammenwirken von Nazi-Mobilisierung und Verschärfung des staatlichen Rassismus. In einem sind sich die staatstragenden Politiker in Deutschland dabei alle einig: Die EU-Außengrenzen müssen dicht gemacht werden und dicht bleiben.

Unsere neueste Broschüre hat dies zum Thema: Staatlicher Terror und Nazi-Terror gegen Refugees 2015/16

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