Archiv für Juni 2016

„Klare Kante gegen Reichsbürger

kopiert von weser-kurier.de

Verfassungsschutz informiert Behörden

Mitarbeiter der bremischen Behörden sollen sich besser auf den Umgang mit sogenannten „Reichsbürgern“ einstellen. Das Landesamt für Verfassungsschutz hat den Dienststellen ein entsprechendes Schreiben mit Fallbeispielen und Handlungsempfehlungen zukommen lassen. Auch in Bremen hatten sich zuletzt die Fälle gehäuft, in denen „Reichsbürger“ gezielt den Konflikt mit Ämtern und ihren Bediensteten suchen.

(mehr…)

„Das Gerücht über Israel“

kopiert aus der taz

Ressentiment ist keine Kritik

Was tut Bremen gegen Antisemitismus? – erkundigt sich Rot-Grün beim Senat. Damit riskiert die Koalition Ärger in den eigenen Milieus

Was nicht auftaucht in der Parlamentsdrucksache 19/652 ist der Name des Vegesacker Pastors, der eine Mail an einen israelischen Journalisten spaßeshalber mit der Berufsbezeichnung Antisemit signiert hatte (taz berichtete). Dennoch spielt der Eklat eine Rolle: Er war der Auslöser für die Große Anfrage, mit der sich SPD und Grüne erkundigen, wie der Senat Antisemitismus bekämpft. (mehr…)

Bremer Verfassungsschutzbericht 2015

Neulich in der endofroad-Redaktion

endofroad -Admin 3:
Hey, habt ihr schon gehört? Der neue Verfassungsschutzbericht ist da.
endofroad -Admin 7:
Und? Irgendwas Spektakuläres?
endofroad -Admin 3:
Nö.

Verfassungsschutzbericht 2015 als PDF

siehe auch
Senatspressestelle: Innensenator Mäurer warnt im Verfassungsschutzbericht 2015 vor Gefahren des islamistisch motivierten Terrorismus und „widerlicher Agitation“ von rechts
Radio Bremen: Größte Gefahr geht von Salafisten aus
Weser Kurier: Extremismus erreicht neue Qualität
buten & binnen: Islamisches Kulturzentrum soll ausziehen
Kreiszeitung: Mäurer warnt vor islamistisch motiviertem Terror

„Jung und Billig? Gegen Ausbeutung im Minijob!“

Kampagne der FAU Bremen gestartet

Seit 2011 arbeiten die Gruppen der FAU-nahen Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) aus Berlin und Leipzig an der Kampagne „Jung und billig – Gegen Ausbeutung im Minijob“. Die FAU Bremen nimmt zusammen mit anderen lokalen Gewerkschaften der FAU an der Neuauflage der Kampagne teil. Mit der Kampagne, die sich auf den ersten Blick an jüngere geringfügig Beschäftigte richtet, soll auf Missstände im „System Minijob“ allgemein aufmerksam gemacht werden und sollen Beschäftigten ermutigt werden sich zusammen mit der Gewerkschaft für ihre Rechte einzusetzen.
Die FAU Bremen bietet hierfür regelmäßig eine gewerkschaftliche Beratung an, um gemeinsam Wege für die Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen finden zu können.Mehr Infos auf der Sonderseite zur Kampagne: bremen.fau.org/minijob.

Aktuelles Beispiel: Minijobbendes Mitglied der FAU Hannover treibt mithilfe der Gewerkschaft ausstehenden Lohn in vierstelliger Höhe ein.

Antifaschistische Demonstration in Lingen – Tendenziöse und diffamierende Berichterstattung

Am 18.6.2016 führten wir in Kooperation mit dem Verein „Grenzenlos – Antirassistisches Engagement“ eine Demonstration unter dem Motto „Nazi-Terror stoppen – Solidarität mit allen Geflüchteten“ in Lingen durch. Anlass der Demonstration waren die Schüsse eines Lingener Nazis auf Geflüchtete der Unterkunft am Langschmidtsweg.

Etwa 100 TeilnehmerInnen beteiligten sich an der Demo, die um 14:30 am Lingener Bahnhof startete. In der Nähe der Geflüchtetenunterkunft führten wir eine Zwischenkundgebung mit zwei Redebeiträgen durch. Danach ging es weiter zum Marktplatz, wo die Demo mit einer Abschlusskundgebung beendet wurde. (mehr…)

„Rechtsradikale Selfie-Demo in Bremen – Neonazis fackeln herum“

kopiert aus der taz

Vermummte Neonazi-Hooligans sind über den Campus der Uni Bremen gezogen. Die Polizei nahm 44 Leute in Gewahrsam.


Platt gemacht: Die Bremer Polizei unterbindet einen Neonazi-Auftritt auf dem Uni-Campus

Neonazis und rechte Hooligans haben am Samstag in Bremen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Vermummt und mit Bengalischen Fackeln zogen sie in einer Gruppe von etwa 44 Personen über den Campus der Uni. Sie hatten ein Transparent mit der Aufschrift „Anti-Antifa“ dabei, skandierten Parolen und verteilten „Fuck Antifa“-Aufkleber.

(mehr…)

OL: „Linksautonome greifen Alfa-Stand an“

Eine zehnköpfige Gruppe soll den Stand der Partei Alfa am Rande des Umzugs vom „Christopher-Street-Day“ (CSD) attackiert haben. Dabei hatten es die Alfa-Politiker doch ganz gut mit den CSD-Teilnehmern gemeint.

Oldenburg Am Rande des CSD-Umzugs am Sonnabend durch die Innenstadt ist ein Info-Stand der Partei Alfa attackiert worden. Es sei zu Sachbeschädigungen und Diebstahl mit einem Schaden von etwa 200 Euro gekommen, berichtete ein Parteisprecher am Abend. Nach seinen Worten hatte eine etwa zehnköpfige Gruppe Linksautonomer – überwiegend Frauen – den Stand in der Langen Straße angegriffen. Die Gruppe sei „offensichtlich im Gefolge das Wagens der Linkspartei“ mitgelaufen.

Der Regionsvorsitzende von Alfa Nordwest-Niedersachsen, Holger Wilzek, äußerte sich schockiert. Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) habe sich immer für Toleranz und Vielfalt eingesetzt. Der CSD-Umzug sei mit einem Banner „Alfa grüßten CSD“ begrüßt worden. Die Partei hat Anzeige erstattet.

Quelle: nwzonline.de

Film: „Wir sind schon da!“

Ein Film über die Frauen in der Bewegung derSans Papiers in Frankreich.

Donnerstag, 7. Juli 2016 | 20.15 Uhr (Vokü ab 19 Uhr) | Alla Hopp (Hardenbergstraße 50)

Spätestensseit 2012 sind Proteste von Geflüchteten und Migrant_innen auchhierzulande in der allgemeinen Öffentlichkeit immer stärker zurKenntnis genommen worden. Um so spannender ist es, einen Blickzurückzuwerfen – in diesem Fall nach Frankreich: Denn bereits vor 20Jahren, im Jahr 1996, haben die „Sans Papiers“ in Frankreichsich breit organisiert und gegen ihre Illegalisierung mit Besetzungenvon Kirchen protestiert. Es gab eine frankreichweite Organisierungvon Kollektiven der Sans Papiers, die jedoch in den deutschen Medienwenig auftauchte. (mehr…)

„Hooligans in Frankreich und Bremen: Klima der Angst“

kopiert von weser-kurier.de

Seit einer Woche berichten Medien weltweit über die Hooliganrandale bei der EM in Frankreich. Aber Gewalt und Einschüchterungsversuche waren nie verschwunden, die Hooligans haben sich bloß Nischen gesucht.

Elf Männer mit Sturmmasken und schwarzer Kleidung laufen um das Stadion herum. Sie fotografieren und filmen sich, kleben Sticker auf Wände, Türen und Fenster, mit Motiven gegen Flüchtlinge und antifaschistische Gruppen. Zweihundert Meter weiter findet kurz darauf ein Turnier mit Flüchtlingen statt, unterstützt von Fans und Sozialarbeitern. Sie glauben, dass es sich bei den Vermummten um rechte Hooligans gehandelt habe, die seit Monaten wieder in die Offensive gehen und Angst verbreiten. Sie befürchten einen körperlichen Angriff. (mehr…)

Es gibt keinen Grund, Deutschland zu feiern.