Archiv für Juli 2016

Sommerauftritte von „Kategorie C“

kopiert von bnr.de

Die vom Bremer Verfassungsschutz dem rechtsextremen Spektrum zugerechnete Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ aus der Weser-Metropole kündigt zwei weitere Auftritte für diesen Sommer an, will danach aber dieses Jahr laut eigener Verlautbarung nicht mehr in Westdeutschland aufspielen.

(mehr…)

„Bremer Wissenschaftler haben Angst vor Erdogan“

kopiert von weser-kurier.de

Türkische Wissenschaftler an der Universität Bremen fürchten sich, in die Heimat zu reisen — ihnen könnte die Verhaftung drohen.

Seitdem die türkische Regierung um Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch ein Ausreiseverbot für Akademiker verhängt hat, ist die Situation nicht nur für die Betroffenen in der Türkei dramatisch – die politischen Ereignisse dort betreffen auch einige türkische Wissenschaftler an der Bremer Universität. Einer von ihnen, der seinen Namen aus Sorge um seine Familie in der Türkei nicht in der Zeitung lesen will, ist seit Anfang des Monats Stipendiat an der Universität Bremen. (mehr…)

Soli Erklärung: Keine Räumung des Alten Sportamts!

Das Alte Sportamt als unkommerzieller und selbstorganisierter Raum ist wichtig und muss weiterbestehen. In einer Gesellschaft, die von Konkurrenz und Profit bestimmt wird, ist es absolut notwendig solche Orte zu erhalten.
Wir brauchen Räume, in denen Menschen sich gleichberechtigt und selbstorganisiert zusammentun können. Wir brauchen Räume, zu denen der Zugang möglichst frei von Barrieren ist und nicht die finanziellen Mittel über die Teilhabe entscheiden. Wir brauchen Räume, die eigenverantwortlich genutzt werden, an denen keine Kontrolle stattfindet. Wir alle brauchen diese Räume!
Dass die Stadt Bremen nun Räumungsklage gegen die Nutzer_innen einreichen wird und den Konflikt um das Alte Sportamt somit eskalieren lässt, halten wir für nicht zu
rechtfertigen. Die jetzt schon über ein Jahr anhaltende Besetzung zeigt, dass es auch ohne Vertrag möglich ist, einen offenen Raum eigenverantwortlich zu organisieren.
Wir erklären uns solidarisch mit der Besetzung des Alten Sportamts und fordern den Erhalt als selbstverwalteten Raum. Wir fordern die Stadt Bremen dazu auf, das Alte Sportamt nicht zu räumen und stattdessen die Nutzung weiterhin zu tolerieren.

Unterschreiben könnt ihr die Soli-Erklärungunter: https://altes-sportamt.de/soli/

„Altes Sportamt – Besetzer kritisieren Behörde“

kopiert von weser-kurier.de

Nichts geht mehr. Die Fronten sind verhärtet. Was die Besetzung des alten Sportamtes in Bremen angeht, wird es keine einvernehmliche Lösung mehr geben.

Deutlich machen dies Stellungnahmen der Besetzer der Immobilie in der Nähe des Weserstadions. Die Linksautonomen äußern darin ihren Unmut über das Verhalten der Behörde. Sie gehen auf Aussagen von Vertretern der zuständigen Finanzbehörde und der Liegenschaftsverwalter von Immobilien Bremen ein und kritisieren diese scharf. Die Gruppe junger Leute aus dem linksalternativen Spektrum besetzt das Gebäude auf dem Peterswerder seit mehr als einem Jahr (wir berichteten). (mehr…)

Soli-Kekse für Kostnix

Kleine Soli-Aktion vom Umsonstladen Bremen

Über die Demonetize!-Vernetzung riefen die Aktiven vom Kostnix-Laden Innsbruck Ende Juni auf, sie zu unterstützen. Dem Kostnix-Laden drohte das aus, da die Spendeneinnahmen massiv eingebrochen sind und ihnen € 2000 fehlten.
Sie sehen im Kostnix-Laden einen Ort, der „der Konsum- und Wegwerfgesellschaft entgegenwirken und einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen fördern [will …]. Fernziel ist, eine grundsätzlich andere Art des Zusammenlebens zu gestalten, dessen Prinzip nicht Profit sondern Solidarität sein soll.“ Wir finden, dass es ein großer Verlust wäre, wenn dieser Ort des Widerspruchs im konservativen Tirol verschwindet.

Wir haben uns deshalb entschlossen, sie mit einer kleinen Soli-Aktion zu unterstützen. Auf der Breminale gab es vegane Soli-Kekse für den Kostnix Laden. Wir konnten ihnen € 75,- überweisen und damit dazu beitragen, dass der Erhalt für ein weiteres Jahr gesichert ist. (mehr…)

Nazi-Schmierereien in Stuhr

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli wurde der Sportverein TSG Seckenhausen-Fahrenhorst „Opfer von rassistisch und nationalistisch motiviertem Vandalismus“. Dabei beschmierten Unbekannte die Umkleidekabinen eines Sportplatzes u.a. mit Hakenkreuzen und SS-Runen.

„Kurdische Extremisten“

kopiert von weser-kurier.de

PKK treibt in Bremen Geld ein

Wie groß ist die Bedrohung der Inneren Sicherheit durch die extremistische Kurden-Organisation PKK in Bremen? Der Senat sieht keine akute Gefahr, warnt aber vor den Untergrund-Strukturen der Bewegung.


Die Flagge der PKK.

Die extremistische „Arbeiterpartei Kurdistans“ – besser bekannt unter dem Kürzel PKK – treibt auch in Bremen Gelder ein und ist hier gut vernetzt. Drei junge Männer aus ihren Reihen waren bereits an Kampfhandlungen im Mittleren Osten beteiligt. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervor. (mehr…)

„Kennzeichen mit Reichsflagge überklebt“

An der Zufahrtstraße zum Gedenkort Bunker-Valentin in Blumenthal fiel am Sonntagnachmittag einer Streifenwagenbesatzung ein parkendes Auto auf, das mit verschiedenen Sprüchen beklebt war. Dazu war das EU-Zeichen der beiden Kennzeichen mit der Reichsflagge (schwarz-weiß-rot) überklebt. Zu diesem Zeitpunkt fand gerade der „Tag der offenen Tür“ am Bunker-Valentin statt.

Die Polizei entfernte die Aufkleber und leitete gegen den 43 Jahre alten Halter des Wagens ein Strafverfahren ein. Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: presseportal.de

„Gegen jede Form der Diktatur“

Gegen jede Form der Diktatur – keine Solidarität mit Erdogan – Aufruf zur Unterstützung der emanzipatorischen Kräfte in der Türkei

Erklärung des Bremer Solidaritätskomitee Kurdistan zum Putschversuch in der Türkei

In der Nacht zum 16.07. kam es in der Türkei zu einem Putschversuch durch Teile des Militärs. Anders als bei den anderen Militärputschen der Vergangenheit, scheint der Putschversuch nicht von der Militärführung ausgegangen zu sein. In der Nacht wurde das Polizeihauptquartier, die Geheimdienstzentrale sowie das Parlament durch Militärflugzeuge beschossen, der Atatürk Flughafen war kurzfristig in den Händen der Putschisten ebenso wie der türkische Fernsehsender TRT, über den eine Erklärung verlesen wurde. In dieser hieß es, das Militär habe die Kontrolle über die Regierung übernommen und es werde übergangsweise ein Friedensrat eingerichtet. Auf vielen zentralen Plätzen fuhr Militär auf und eine landesweite Ausgangssperre wurde verhängt.

(mehr…)

Kein Spiel gegen Lazio Rom

Der Sportverein Werder Bremen hat nun übrigens tatsächlich das Männerfußballspiel gegen Lazio Rom abgesagt. Es gab mehrere Aufrufe von Nazi-Hool-Gruppierungen, die zu Gewalt beim Spiel aufgerufen hatten.

siehe auch
Radio Bremen – Werder sagt Lazio-Testspiel ab
Weser Kurier – Werder verzichtet auf Test gegen Lazio
taz – Spiel-Absage nach Hooligan-Aufruf