A-Cafè: Geldfreie Ökonomie in der sozialen Revolution – Spanien 1936

Sonntag 2. Oktober 2016 |ab 15 Uhr | Sielwallhaus

15 Uhr: veganes Café
16 Uhr: Geldfreie Ökonomie in der sozialen Revolution

Bis heute hat es keinen so weitgehenden und umfangreichen Versuch gegeben, gesellschaftliches Eigentum zu kollektivieren und jenseits von Geld zu leben, wie in der sozialen Revolution in Spanien ab 1936. Gerade in den ländlichen Regionen gelang die Befreiung von Geld und Eigentum weitgehend. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie sich diese Befreiung entwickeln konnte, wie sie in konkreten Beispielen aussah, und wie sie sowohl durch stalinistischen Terror als auch durch die militärischen Erfolge der Faschisten bedroht und zerstört wurde.
Die gesellschaftlichen Bedinungen haben sich seit 1936 massiv geändert. Diskutieren würden wir gern die Frage, was dieses Experiment für heute bedeutet, wieweit es Anregungen und Motivation zum Handeln liefern kann, in wie weit es notwendige Kritik schärfen kann usw.


2 Antworten auf „A-Cafè: Geldfreie Ökonomie in der sozialen Revolution – Spanien 1936“


  1. 1 Andreas Fuchs 29. September 2016 um 17:16 Uhr

    Schade, immer dieselben Themen. Nach ein paar Jahren kennt man die.
    Es geht mir um die aktuellen Fragen heute:
    wie kann die Arbeit, die heutige Lage umgestaltet werden?
    Die Geschichten von gestern aktualisieren. Die Bedingungen haben sich doch geändert.
    Und wie können die Massenmörder in Syrien gestoppt werden?
    Ich hab genug von den Geschichtserinnerungen.

  2. 2 Syndikalist 01. Oktober 2016 um 17:48 Uhr

    Ich finde ein Erinnern an für die sozialistische/anarcho-syndikalistische Bewegung wichtige Ereignisse ist immer wichtig. Denn ansonsten geht diese besondere Bewegungsgeschichte in Vergessenheit oder wird von den dominanten bürgerlichen oder autoritär-linken Kreisen vereinnahmt.

    Für einen Blick darauf, wie heute die Arbeitswelt verändert werden kann, guck doch mal am besten auf die Ansätze der Freien ArbeiterInnen-Union (FAU) oder der Industrial Workers of the World (IWW). Oder falls du dich schon für ein kollektivbetriebliches Arbeiten im Jetzt interessierst auf das Konzeptpapier der Union-Coop Initiative (https://www.union-coop.org/) (Bisher noch mit Schwerpunkt auf Berlin).

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