Archiv für Oktober 2016

Filmfestival – Auf nach Utopia!

Armut, Diktatur, Krieg und Umweltverschmutzung: Endzeitstimmung! In den Kinos geht die Welt vor die Hunde. Es scheint einfacher zu sein sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende der ganzen Scheiße. Darum ist es dringend Zeit für: Weniger Alternativlosigkeit und mehr Utopien!

Vom 7. bis zum 13. November zeigen wir euch die Welt, wie sie sein sollte. Filme für Visionäre, mit Menschen mit radikalen Ideen, von Filmemachern mit Idealen. Auf nach Utopia!

Mehr Infos unter auf-nach-utopia.de

„Wirbel um Historiker-Vortrag“

kopiert von weser-kurier.de

An einer Veranstaltung mit dem Historiker Jörg Baberowski hat sich eine heftige Kontroverse entzündet. Ursprünglich sollte der Vortrag an der Uni stattfinden. Nun wurde er „aus Sicherheitsgründen“ verlegt.

An einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit dem Berliner Historiker Jörg Baberowski hat sich eine heftige Kontroverse entzündet. Der Vortrag sollte an diesem Donnerstag um 18 Uhr an der Universität stattfinden, wurde von der KAS jedoch „aus Sicherheitsgründen“ in die eigenen Räumlichkeiten am Domshof verlegt.

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„Bremer Landesverband der AfD-Jugend in Farge gegründet“

kopiert aus dem Weser Kurier

Der Bremer Landesverband des AfD-Nachwuchses Junge Alternative (JA) hat sich jüngst in Bremen-Farge gegründet. Dass sich der Verband ausgerechnet dort gründet, nimmt auch die Innenbehörde interessiert zur Kenntnis.

Fast wirkt es feierlich, als die jungen Männer zur Gründung ihres Landesverbands der Jungen Alternative (JA) im Saal der Gaststätte Zum Grünen Jäger zusammenkommen. Als gäbe es einen Dresscode, tragen alle weiße Hemden unter ihren dunklen Sakkos. Aus dem Rahmen fällt kleidertechnisch nur die angereiste Politprominenz: AfD-Bundesjugendchef Sven Tritschler trägt ein blaues Hemd zur Freizeithose. Während der Parteinachwuchs andernorts gerne mal „stramm rechts“ (Zeit Online) auftritt, ist die lokale JA in Bremen bisher unauffällig geblieben.

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A-Café: „Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus“

Vortrag & Diskussion mit Lucius Teidelbaum

Sonntag, 6. November 2016 | 16 Uhr | Sielwallhaus

Obdachlose sind die vergessenen Opfer der Gesellschaft. Sie werden von Staat und Gesellschaft ausgegrenzt und auf der Straße angegriffen. Rechte TäterInnen praktizieren gegen obdachlose Menschen einen Sozialdarwinismus der Tat, der durch einen Sozialdarwinismus des Wortes vorbereitet wird.

»Wer Menschen nur nach ihrem ökonomischen Nutzwert beurteilt, hat seine Menschlichkeit an der Kasse abgegeben. Im Sozialdarwinismus treffen sich die Neoliberalen und zusätzlich die extremen Rechten. … das vorliegende Buch … sollte gelesen werden.« Monika Jarosch, aep informationen 1/2014

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OL: Kundgebung gegen Rassismus und völkischen Wahn zur konstituierenden Stadtratssitzung

Wie bereits vor fünf Jahren, wird es auch zur nächsten konstituierenden Stadtratssitzung in Oldenburg Proteste geben. Zwar ist die NPD nicht mehr im Rat vertreten, dafür zwei Vertreter*innen der AfD sowie ein ALFA-Mitglied. Diese neuen Mandate stellen ein Symptom für den zunehmenden Rassismus und Nationalismus in der Gesellschaft dar, der auch in anderen Parteien mittlerweile offener artikuliert wird.

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Hochschule bekennt sich zur Lehre am Töten

VA: „Freizeit ohne Kontrollen“

Die Geschichte der westdeutschen Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre

Donnerstag, 10. November 2016 | 19 Uhr | Buchte

Vortrag und Diskussion mit David Templin

Anknüpfend an die 68er-Revolte und mit Parolen wie „Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen“ gingen in den 1970er Jahren tausende Jugendliche in der Bundesrepublik auf die Straßen und stritten sich mit Politiker*innen. Ihr Ziel: vor Ort ein selbstverwaltetes Jugendzentrum einzurichten. Mit der Durchsetzung hunderter selbstverwalteter Jugendzentren überall in der damaligen BRD war diese Bewegung maßgeblich beteiligt an den politisch-kulturellen Aufbrüchen der 1970er Jahre. Viele JZs oder UJZs wurden zu frühen Knotenpunkten der neuen sozialen Bewegungen. Einige sind es sogar bis heute geblieben. (mehr…)

Aufruf: Schengenparty crashen!

Jeden Tag sterben Menschen und Lebensentwürfe an den Innen- und Außengrenzen Europas. Raus aus der Ohnmacht – und gemeinsam den Entscheidungsträger*innen dieser Ordnung auf den Teppich kacken! Vom 27. – 30.10. 2016 in Aachen.

Europa riegelt sich immer noch weiter ab, die Grenzen gehen zu, die Festung rüstet auf, Ausbeutung und Ausgrenzung bleiben erbarmungslos. Viele von uns* kennen den Impuls, sich einfach totzustellen, hin und wieder die Augen zu zu machen, um sich dem Strudel rechter, rassistischer, antisemitischer und kapitalistischer Gewalt zu entziehen. Wir kennen auch die Wut, die sich ein Ventil sucht. Erleben Aktionen, in denen sich der Wunsch nach einer freien und fairen Welt entlädt, als ein sich Wehren, dass uns gut tut. Raus aus der Ohnmacht – und gemeinsam den Entscheidungsträger*innen dieser Ordnung auf den Teppich kacken! Vom 27. – 30.10. 2016 in Aachen. (mehr…)

„Racial Profiling ist eine Tatsache“

kopiert aus der taz

Zwar will Bremens Polizeiführung die illegalen Kontrollen aufgrund der Hautfarbe stoppen. Aber geklappt hat das noch nicht ganz.


Kleiner Hinweis für die Polizei: Protest gegen Racial Profiling.

Die als „Racial Profiling“ bezeichneten diskriminierenden Polizeikontrollen finden statt, auch in Bremen. „Und zwar tagtäglich“, betont eine Sprecherin der Gruppe „Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt“ (KOP) Bremen. Die Gruppe dokumentiert einschlägige Beobachtungen und berät Betroffene. Auch die taz hat Hinweise auf solche Vorfälle.

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Tarifverträge in der Leiharbeit sind Zustimmung zu Niedriglohn und Tagelöhnerei

DGB in der Tarifrunde Leiharbeit: Erneuter Kniefall vor Unternehmensprofiten und Weltmarktexpansion

Während sich Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland immer weiter ausbreiten, wird die Leiharbeit mit Unterstützung des DGB weiter gefördert. Mit dem Beschluss des DGB, die Tarifverhandlungen für eine Million Leiharbeiter*innen mit einer Forderung von 6 Prozent, mindestens 70 Cent pro Stunde in den untersten Lohngruppen, zu eröffnen, verzichtet die Tarifgemeinschaft des DGB auf die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit, den Leiharbeiter*innen die gleichen Löhne zu gewähren, wie den Kolleg*innen mit denen sie in den Stammbetrieben die gleiche Arbeit verrichten. Dazu müssten die DGB-Oberen lediglich bestehende Tarifverträge auslaufen lassen. (mehr…)