Archiv für November 2016

VA: „Wohnhaft – Wohnen als Technologie der Normalisierung“

Sonntag, 20. November 2016| 15 Uhr | Kulturhaus Walle – Brodelpott (Schleswiger Str. 4)

„WOHNHAFT – WOHNEN ALS TECHNOLOGIE DER NORMALISIERUNG“
ein Vortrag von Jürgen Mümken
mit anschließender Diskussion.

Beginn des Vortrags um 15.30 h – ab 15.00 h Kaffee und Kuchen gegen Bares
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VA: „Ditib – die Marionetten Erdogans?“

Donnerstag, 17. November 2016 | 19 Uhr | Hochschule Bremen

Wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) in Bremen laden alle Gäste herzlich zur bundesweiten Podiumsdiskussion „DITIB – Die Marionetten Erdogans“ ein. Immer mehr rückt die DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) in den Fokus der öffentlichen Kritik. Der Dachverband entpuppt sich von einem angeblich interreligiösen, toleranten und demokratischen Verein zu einer mehr und mehr rechten, konservativen Organisation, welche die ideologische Arbeit der AKP macht und ihr undemokratisches Programm unterstützt.

VA: „Ausländerrecht im rasanten Wandel – Auswirkungen für Flüchtlinge“

Asylpakete I/II und Integrationsgesetz

Informationsveranstaltung
Mittwoch, den 23. November 2016 | 19 Uhr | DGB Haus

Die im Laufe des vergangenen Jahres verstärkte Zuwanderung von Flüchtlingen aus Bürgerkriegsländern veranlasste die Bundesregierung gravierende Änderungen am bestehenden Ausländerrecht in Form der Asylpakete I/II und dem Integrationsgesetz vorzunehmen – weitere Änderungen sind in Planung.

Diese Rechtsänderungen sind sehr tiefgreifend und umfangreich und wurden in einem hohen Tempo erarbeitet und beschlossen. Experten postulieren, dass im Vorfeld der Parlamentsbeschlüsse sehr wenig Zeit gelassen wurde, wesentliche Änderungen und deren Auswirkungen vollständig zu durchleuchten. (mehr…)

„Lesen, lernen, ohne Zwang und Bewertung“

Neuer offener Lesekreis:
Mittwoch, 16. November 2016 | 17 Uhr | GW3

Eine Beschäftigung mit gesellschaftlichen Ideen in einsamer Stille der heimeligen Höhle stellt für einige Menschen die Methode der Wahl dar. Dies muss ja nicht die einzige Art sein sich mit Wissen zu beschäftigen.
Lesen, lernen, ohne Zwang und Bewertung – gemeinsam miteinander diskutieren, in Abwesenheit einer unumstößlichen Wahrheit – so das der spielerische Austausch, der Spaß und das Verstehen für alle erlebbar ist. (mehr…)

Café Ungerade: Lesung Indonesien

Dienstag, 22. November 2016 | ab 16 Uhr | Infoladen

ab 16 Uhr
vegane Waffeln, Kaffee, Tee und so

ab 17:30 Uhr
Film „Mass Grave“: Film aus Indonesien, der sich speziell mit den Morden und den
Repressionerfahrungen der Überlebenden der Massaker beschäftigt.

Im Anschluss
Lesung von Anett Keller aus dem von Ihr herausgegebenen Buch „Indonesien 1965ff. – Die Gegenwart eines Massenmordes
Es ist ein politisches Lesebuch von indonesischen AutorInnen über die massive Verfolgung der Linken in Indonesien, die das internationale Völkertribunal 1965 (IPT 1965) kürzlich als einen der größten Genozide des 20. Jahrhunderts bezeichnet hat.
Die Lesung wird von Anett Keller in einen Vortrag eingebettet werden, über die Hintergründe, die Folgen bis ins heute und auch darüber, was die BRD mit der ganzen Geschichte zu tun hat.

Disrupt TJ20

kopiert von Indymedia linksunten

Am 20 januar 2017 sind welt weite aktions tage gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie

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À GAUCHE. Im Visier des Verfassungsschutzes

À Gauche ist eine offene linke Jugendgruppe aus Bremen. Wir treffen uns einmal in der Woche um über aktuelle politische Themen zu sprechen und z.B. Infoveranstaltungen (Café Karoshi) oder Solikneipen zu organisieren. In den letzten Wochen wurden einige Genoss*innen aus unserer Gruppe von der Exekutiven vorgeladen. Die Gründe für die Vorladungen waren bestandslos und übertrieben. Es stellte sich heraus, dass diese Gespräche, bei denen Beamte des Verfassungsschutzes anwesend waren, nur dazu dienten, uns wissen zu lassen, dass der Staatsschutz einige Informationen über die Gruppe À Gauche und ihre Mitglieder gesammelt hat. Diese Informationen setzen sich aus banalen Dingen wie Ort und Zeit unserer Treffen, aber auch internen Informationen, die der Staat nur durch systematische Überwachung erlangt haben kann, zusammen. Besonders erschreckend für uns war, dass die Beamten zusätzlich Namen, Adressen und Fotos unserer Mitglieder in verschiedensten Situationen vorgelegt haben. Da À Gauche eine Jugendgruppe ist und wir dem entsprechend alle noch sehr jung sind, ist besonders dieser Eingriff in unsere Privatsphäre für die meisten sehr belastend.
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Veranstaltungsreihe „Gemeinsam kämpfen gegen Patriarchat und Kapital“

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Arisierungs-Mahnmal kommt“

kopiert aus der taz

Angestoßen durch eine taz-Kampagne spricht sich Bremens Bürgerschaft dafür aus, Profite von Logistikern wie Kühne+Nagel zu benennen.


Umstrittener Ort: Oben will Kühne+Nagel neu bauen, unten in der Flutschutzmauer könnte das Mahnmal Platz finden.

Alle Fraktionen der Bremer Bürgerschaft haben sich gestern für die Errichtung eines „Arisierungs“-Mahnmals ausgesprochen. Es soll an die besondere Rolle Bremens bei der Logistik der „Verwertung“ jüdischen Eigentums erinnern.

Bremen profitierte von der Massenauswanderung jüdischer Emigranten, die während des Nationalsozialismus ihren Besitz im Hafen zurücklassen mussten, vor allem aber von der Ausplünderung der jüdischen Familien, die aus den besetzten Ländern Westeuropas deportiert wurden. Die maßgebliche Rolle beim Abtransport ihrer Habseligkeiten zur „Verwertung“ auf „Juden-Auktionen“ spielte die Bremer Spedition Kühne+Nagel. (mehr…)

VA: „Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!“

Die Rote Hilfe Deutschlands (RHD) in der Illegalität ab 1933

Vortrag der gleichnamigen Broschüre mit der Autorin Genossin Silke Makowski

Donnerstag, 24. November 2016 | 19 Uhr | Paradox

Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder
umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der ArbeiterInnenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen Gefangenen und ihre Familien oder einzelne Kampagnen der Roten Hilfe. Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter – teils in losen Zusammenhängen, teils in gut vernetzten Kleinzellen, die mit dem Zentralvorstand und den zuständigen Bezirksleitungen in Austausch standen.

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