Krisenproteste in Spanien: Zwischen Selbstorganisation und Überfall auf die Institutionen

Buchvorstellung

Dienstag, 17. Januar 2017 | 19.30 Uhr | Gastfeld (Gastfeldstraße 67)

Nikolai Huke zieht Bilanz der Krisen-Protestbewegung in Spanien
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung sozialer Protestbewegungen in Spanien im Kontext der Eurokrise. Er zeigt am Beispiel gewerkschaftlicher Strategien, der Platzbesetzungen der Bewegung des 15M, der Protestbewegungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie linken Parteiprojekten wie Podemos, wie in Spanien im Zuge der Krise im Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Verarmung und Prekarisierung neue Formen der radikaldemokratischen Selbstorganisation, des (zivilen) Ungehorsams und alternative parteipolitische Strategien entwickelt werden (z.B. die Wahlplattformen Barcelona en Comú und Ahora Madrid).
Ziel ist es, darüber Erfahrungen mit politischer Organisierung sichtbar zu machen, die auch für Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Deutschland das Potential bieten, eigene Praxen konstruktiv weiterzuentwickeln.

Anschließend wird es genügend Raum für Nachfragen und Diskussionen geben.

Veranstaltet von der Interventionistischen Linken Bremen (AG Soziale Kämpfe)
checkt inventati.org/bremen


1 Antwort auf „Krisenproteste in Spanien: Zwischen Selbstorganisation und Überfall auf die Institutionen“


  1. 1 Archiv der sozialen Bewegungen 13. Januar 2017 um 19:52 Uhr
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