Archiv für April 2017

„Kategorie C“ im Doppeleinsatz

kopiert von bnr.de

Die rechte Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC) wird am 29. und am 30. April gleich zweimal ihre Instrumente auspacken.

Die Band mit Mitgliedern aus Bremen und Hessen will am Samstag zunächst ein Privatkonzert für „Keule“ im Raum Heinsberg geben. Am Sonntag folgt dann ein Auftritt im „Firm-Club“ im italienischen Verona mit zwei weiteren Bands.

Bei „Keule“ handelt es sich um einen szenebekannten Aktivisten und Hooligan aus der Region Linnich, der zum engsten Unterstützerkreis von KC gehört und scheinbar als deren Kontaktperson im Rheinland dient. Er dürfte somit auch beteiligt gewesen sein, als KC bereits im Juni und September des Vorjahres Auftritte in Heinsberg hatten, im Herbst dabei in den Räumlichkeiten der Bikergruppe „Outlaws MC Heinsberg“. Besagter „Keule“ ist aber auch bereits bei der Organisation rechter Demonstrationen in Linnich und Erkelenz aufgefallen.
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Grabschändung in Bremen Schmierende Antisemiten

kopiert aus der taz

Auf dem alten jüdischen Friedhof wurde am israelischen Holocaust-Gedenktag ein Grab mit einem Hakenkreuz beschmiert. Jetzt ermittelt der Staatsschutz


Immer wieder Ziel von Anschlägen: jüdische Grabsteine

Auf dem alten jüdischen Friedhof in Hastedt ist am Wochenende ein Grabstein mit einem Hakenkreuz beschmiert worden. Der Friedhofsverwalter hat den Vorfall angezeigt. Nun ermittelt der Staatsschutz wegen Störung der Totenruhe und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte Polizeisprecher Nils Matthiesen auf Anfrage der taz mit.

Die Jüdische Gemeinde Bremens zeigte sich bestürzt: „Dies war und ist besonders eine Zumutung, weil diese antisemitische Tat genau am Jom Ha Schoah, dem jüdischen Gedenktag für die Ermordeten des Holocausts, geschehen ist.“ Der Tag ist israelischer Nationalfeiertag, an ihm wird nicht nur in Israel der Opfer der Shoah einerseits und den Helden des jüdischen Widerstands andererseits gedacht.
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A-Cafe: Dessert – Kann aktive Desillusionierung befreiend sein?

Sonntag 07 Mai | 15:00 Uhr | SWH

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Die Europa Connection der AfD – Nationalismus ist keine Alternative

In einem Beitrag für die FAS schrieb Friederike Haupt über die klandestine Wahlkampfunterstützung der AfD durch eine geheimnisvolle Vereinigung namens »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten«. Diese hat offenbar eine Verbindung zur »Foundation for a Europe of Nations and Freedom«.

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Keine Medizin für Menschen ohne Papiere – Humanität ausgesetzt

kopiert aus der taz

Das Gesundheitsamt Bremen hat die „Humanitäre Sprechstunde“ geschlossen – ohne Ankündigung und ersatzlos. Papierlose sind auf die Hilfe angewiesen


„Humanitäre Sprechstunde geschlossen“: Im Bremer Gesundheitsamt wird Menschlichkeit neu
konzipiert

Die Humanitäre Sprechstunde des Gesundheitsamtes für Menschen ohne Papiere ist geschlossen. Eine Ankündigung oder Erklärung von Seiten des Gesundheitsamtes gab es ebenso wenig wie einen Ersatz für die medizinische Grundversorgung der Betroffenen. Auf Nachfrage sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der taz: „Die Humanitäre Sprechstunde wird derzeit neu konzipiert. Während dieser Übergangsphase wird die Humanitäre Sprechstunde für vier Wochen ausgesetzt.“

Was genau sie neu konzipieren will, verrät die Behörde nicht. Ebenso wenig, ob die Sprechstunde nach dieser „Übergangsphase“ in gleichem Umfang wieder zugänglich sein wird. Behördenintern allerdings soll die Rede davon gewesen sein, dass die Sprechstunde „bis auf Weiteres“ geschlossen sei.
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VA: Hip Hop trifft Circus.Erinnern heißt handeln

Sonntag, 30.April. | 19:00 Uhr | Forum, Hochheider Weg 169

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WERDET AKTIV GEGEN DIE IB

Wir verzeichnen in Bremen aktuell eine starke Zunahme von Propaganda der sogenannten ‚Identitären Bewegung‘ im öffentlichen Raum. Besonders in den strukturschwächeren Stadtteilen Bremens. Eines der Hauptquellen ist die AfD und ihre Jugendorganisation. Eine weitere IB Gruppierung verstärkte zudem in den letzten Monaten ihre Onlinepropaganda.

Bitte meldet uns umgehend Beobachtungen von IB und AfD Propaganda mit Zeit und Ort (ggf. mit Foto).

Redaktion: AfD Watch Bremen auch auf fb und twitter

Eine aktuelle Doku des WDR skizziert u.a. die Gefahren, die speziell von dieser extrem rechten Organisation ausgehen:

„Sicherheitsbehörden alarmiert – Bremen wappnet sich für G 20-Gipfel“

kopiert aus dem Weser Kurier

Der für Juli angesetzte G 20-Gipfel in Hamburg wirft auch in Bremen seine Schatten voraus. Im Internet haben radikale Gipfelgegner den April als „Anti-G 20-Aktionsmonat“ ausgerufen.


Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses «Gemeinsam statt G20» protestieren am 19.04.2017 in Hamburg in der Innenstadt gegen den G-20 Gipfel.

Der für Juli angesetzte G 20-Gipfel in Hamburg wirft auch in Bremen seine Schatten voraus. Im Internet haben radikale Gipfelgegner den April als „Anti-G 20-Aktionsmonat“ ausgerufen. Und auf die Worte folgten Taten: In der Nacht zum Dienstag verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das Jobcenter Süd in der Bremer Neustadt. (mehr…)

„Vom Polizisten überfallen“

kopiert aus der taz

Prügelprozess wird neu aufgerollt

Der Prozess um einen Polizisten, der einen Mann ohne Anlass brutal attackierte, geht in die nächste Instanz. Das Opfer durchlebt das Trauma nun zum dritten Mal


Vor schlagkräftigen Polizisten wie Marcel B. müssen sich alle Menschen fürchten, vor allem aber Schwarze

Für den rechtschaffenen, unbescholtenen Bürger V. de O. beginnt der Albtraum jetzt ein drittes Mal. Aber eigentlich, wenn man es genau nimmt, dann hat er seit vier Jahren nicht mehr aufgehört.

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„Bremen zählt zu den gefährlichsten Großstädten“

kopiert von radiobremen.de

Bremen gehört zu den gefährlichsten Großstädten in Deutschland. Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ unter Verweis auf die Polizeiliche Kriminalstatisitik 2016. Bei Straftaten gibt es demnach in Deutschland ein deutliches Nord-Süd-Gefälle.

Hinter Spitzenreiter Berlin stehe Hannover auf dem dritten Platz und Bremen auf dem fünften. Gut 14.000 Verbrechen pro 100.000 Einwohner gab es im vergangenen Jahr in der Hansestadt. In München waren es dagegen nur halb so viel, nämlich knapp 8.000 . (mehr…)