Anti-Israel-Kundgebung verläuft ruhig

kopiert aus dem weser-kurier

Die umstrittene anti-israelische Kundgebung der Initiative „Die Feder“ verläuft ruhig. Eine Versammlung von 50 Bürgern protestiert mit israelischen Flaggen und Flyern gegen die Veranstaltung.


Zur der angekündigten Anti-Israel-Kundgebung am Hillmannplatz kamen nur wenige Menschen

Die von der schiitisch-islamistischen Initiative „Die Feder“ geplante Abstimmung über Israel ist nach den Auflagen des Ordnungsamts verboten. Dabei sollte es um die Frage gehen, ob der Staat illegal ist. Die Kundgebung am Sonnabend auf dem Hillmannplatz verläuft bisher ruhig. Eine Versammlung von 50 Bürgen demonstriert gegen die Initiative mit israelischen Flaggen und Flyern, darunter Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und andere Politiker kamen ebenfalls.

„Ich halte die geplante Aktion für nicht vertretbar“, begründete Sieling seinen Besuch. „Die Existenzberechtigung eines Staates infrage zu stellen ist mit unseren Grundrechten nicht vereinbar. Das ist nicht weit davon entfernt, die Existernzberechtigung eines Volkes infrage zustellen.“

Die etwa zehn Teilnehmer der anti-israelischen Kundgebung hielten zusammen eine ausgebreitete große Palästina-Flagge. Die Polizei stellt vor Ort sicher, dass alle Auflagen eingehalten werden.

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siehe auch
taz: Ein Satz mit X


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