„Holocaust-Leugnerin muss zwei Jahre in Haft“

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Das Landgericht Verden hat die mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck am Montag wegen Volksverhetzung verurteilt. Sie muss zwei Jahre in Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre Gefängnis gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die 88-jährige Haverbeck kann noch Revision einlegen.

Auschwitz: „Kein Vernichtungslager“?

Das Amtsgericht Verden hatte die Frau im November vergangenen Jahres zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Dagegen hatte sie Berufung eingelegt. Hintergrund des ersten Urteils waren Beiträge, die die 88-Jährige in einer Zeitschrift namens „Stimme des Reiches“ verfasst hatte. Darin hatte sie den Holocaust geleugnet. Das Konzentrationslager Auschwitz sei ein Arbeits-, kein Vernichtungslager. Das Landgericht sah damit in acht Fällen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt.

Haverbeck mehrfach vorbestraft

Haverbeck ist bereits mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Ihrer Ansicht nach sind im Konzentrationslager Auschwitz keine Menschen vergast worden. Ihre Verteidigung sieht derartige Äußerungen als durch die Meinungsfreiheit gedeckt an.

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