„Langjähriger Streit um besetzte Immobilie“

kopiert aus dem Weser Kurier

Altes Sportamt: Besetzer und Stadt vor Einigung

Im Streit um das seit Jahren besetzte Alte Sportamt scheint eine Lösung in Sicht. Die Besetzer haben bereits einen Leih-Vertrag unterschrieben. Am Dienstag ist dieser Thema in der Bürgerschaft.


Blick auf das Alte Sportamt.

Im Streit um das Alte Sportamt haben sich die Besetzer und die Stadt angenähert. Wie Peter Schulz von Immobilien Bremen bestätigt, liegt der Stadt ein Leih-Vertrag zur Unterzeichnung vor, den der Verein „Klapstul“ bereits unterzeichnet habe. Die Stadt habe ihn jedoch noch nicht unterschrieben. Zunächst solle die heutige Parlamentsdebatte abgewartet werden.

Über den Inhalt will Schulz nichts sagen. Nur soviel: „Der Vertrag ist aufgrund langer Verhandlungen mit dem Verein zustande gekommen.“ Dem Vernehmen nach dürfen die Besetzer das Gelände und das Gebäude während der Sommermonate nutzen, nicht aber während der Hochwasserperioden, zum Beispiel im Frühjahr. Buten und Binnen will erfahren haben, dass es um eine künftig mietfreie und weitgehend unbefristete Nutzung geht. Das Alte Sportamt war knapp zweieinhalb Jahre besetzt, die Verhandlungen über eine legale Nutzung mehrfach gescheitert. Sogar von Zwangsräumung war eine Zeit lang die Rede.

Das nun vorliegende Vertragswerk soll an diesem Dienstag Thema in der Bürgerschaft sein. Anlass ist auch ein Antrag der FDP. Die Liberalen vermuten in den Reihen der Besetzer Personen, die während des G-20 in Hamburg Gewalt ausgeübt haben. Immobilien Bremen indes wartet laut Peter Schulz auf das Okay aus der Politik.

Quelle: weserkurier.de

siehe auch
butenunbinnen – Besetzer des alten Sportamts können bleiben