VA: Ökologische Dimension des Krieges in Nordkurdistan

Vortrag und Diskussion mit Ercan Ayboğa von der Mesopotamischen Ökologiebewegung

Mittwoch, 15. November 2017 | 19 Uhr | Gewerkschaftshaus

Im Krieg gegen die kurdische Bevölkerung setzt der türkische Staat zunehmend auch die Zerstörung der Natur als Kriegswaffe ein: Wälder werden gezielt in Brand geschossen, riesige Stauseen setzen Städte wie Hasankeyf unter Wasser. Ein Ziel dieser systematischen Umweltzerstörungen ist die Vertreibung der widerständigen Bevölkerung, indem sie ihrer Lebensgrundlagen in der Region beraubt wird.

Ercan Ayboğa von der Mesopotamischen Ökologiebewegung wird über die ökologischen Dimensionen des Krieges berichten, die deutsche Beteiligung und Perspektiven des Widerstandes. Schließlich stellt er kontrastierend das Konzept der kurdischen Bewegung zur nachhaltigen Naturnutzung vor.

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