Perspektive des A-Cafés?!?!

Sonntag, 3. Dezember 2017 | 15 Uhr | Sielwallhaus

Wie ihr sicher gemerkt habt, gibt es die das A-Café tragende Gruppe nicht mehr. Deshalb gab es auch nach dem A-Café im Juli keine weiteren A-Cafés. Wir alle, die wir das A-Café zuletzt organisiert haben, würden uns freuen, wenn es weiter existiert, aber mindestens die Hälfte von unserer kleinen Gruppe wird nicht länger Teil des A-Café-Kollektivs sein.

Am bekannten Ort, zur bekannten Zeit, also am 1. Sonntag im Dezember im Sielwallhaus, wird nochmals von Einzelpersonen ein A-Café organisiert.

Wenn du auch möchtest, dass der Anarchismus in Bremen außer durch die vielen A im Kreis und einzelne Direkte Aktionen sichtbar bleibt, und denkst, dass das A-Café dafür ein geeignetes Format ist, komm doch am 3.12. vorbei.

Wir als Einzelpersonen wünschen uns, dass es weiter das A-Café in Bremen gibt. Im Anschluss ist Zeit zusammenzukommen um uns auszutauschen. Alle, die sich vorstellen können, sich einzubringen, reden dann über Perspektiven und ob es ein neues Kollektiv geben wird. Es ist eine offene Frage, ob das mit oder ohne Beteiligung von Personen aus dem bisherigen Kollektiv sein wird.

Unabhängig davon sucht auch das A-Kino neue Mitstreiter*innen. Es wird zur Zeit nur von einer Person organisiert, die anwesend sein wird und sich ebenfalls über Perspektiven für das A-Kino austauschen möchte.

Wenn du Interesse hast, Teil eines neuen Kollektivs zu werden und oder A-Café und / oder A-Kino zu unterstützen, aber am 3.12. keine Zeit hast, melde dich bitte vorher per mail mit deinen Ideen, deinen Kapazitäten (z.B. regelmäßig in deinem Stadtteil plakatieren, Kuchen backen, während des A-Cafés den Tresen zu besetzen, …) etc. unter: a-cafe-bremen@riseup.net

P.S.: Nachdem die verschiedenen kommunistischen Gruppen in den letzten zwei Monaten die Oktoberrevolution gefeiert haben, wollen wir im A-Café einen anarchistischen Blick auf die Soziale Revolution und den Übergang zur staatlichen Repression in der jungen UdSSR werfen.

15:00 veganes Café
16:00 Veranstaltung
Oktoberrevolution – ein anarchistischer Blick auf die Soziale Revolution 1917 und staatliche Gewaltherrschaft
im Sielwallhaus, Sielwall 38

Für den Referenten ist Anarcho-Kommunismus ein wichtiger Bezugspunkt. Gerade wer Kommunismus als Teil einer gesellschaftlichen Perspektive sieht, sollte sich intensiv mit den Verbrechen, die im Namen des Kommunismus begangen wurden, auseinandersetzen um aus historischen Fehlern zu lernen (das gilt selbstverständlich auch für den Anarchismus und seine Strömungen) statt sie zu wiederholen.

Ziel jeder bürgerlichen Kommunismuskritik ist immer, die herrschende Ordnung zu legitimieren. Das liegt uns fern. Ohne die Opfer gegeneinander aufrechnen zu wollen – der Kapitalismus hinterlässt bis heute eine brutale, weltweite Spur der sozialen, psychischen und ökologischen Verwüstung. Allein das Arbeitsregime speit Jahr für Jahr 2.4 Millionen tote Arbeiter*innen als direkte Folge ihrer Ausbeutung in der Arbeit aus.

Eine umfassende anarchistische Kritik an Herrschaft ist dem Referenten deshalb wichtig für die Analyse und die Utopie einer anarcho-kommunistischen, anarcha-feministischen und radikal-ökologischen Gesellschaft. Unter diesen Gesichtspunkten analysieren wir deshalb die Soziale Revolution 1917 in Rußland, ihre Erfolge und ihren Niedergang.

checkt acafebremen.noblogs.org


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