Archiv für Dezember 2017

Rassitsischer Beitrag bei buten un binnen

buten un binnen befürwortet „Zuzugssperre“ von Geflüchteten als sog. „Atempause“

Wir wollen eine Atempause von rassistischer Berichterstattung!!

Mit welcher (Bild-)Sprache wird gearbeitet? Wie wird im Bericht das Grundrecht auf Freizügigkeit (Art. 2 GG) und auf Gleichheit (Art. 3 GG) verhandelt? Gilt es für alle Menschen? Wer wird verantwortlich gemacht für die Situation in Bremen-Nord? Und – last but not least – wenn der Senatsbeauftragte von der Moderation als „Anwalt“ der „Menschen“ in Bremen-Nord betitelt wird, bleiben zwei weitere Fragen offen:

Wer ist Anwalt der Geflüchteten und Migrant_innen in Bremen-Nord? Und: Wenn Geflüchtete und Migrant_innen in Bremen-Nord nicht zu den „Menschen“ in Bremen-Nord dazugehören – was sind sie dann?

Alternativ Wohnen in Bremen Begehrte Bauwagen

kopiert aus der taz

Die Nachfrage nach Wagenplätzen steigt. Doch die Initiative „Kulturwerkstatt Ölhaven“ sucht seit Monaten erfolglos – sie will eine Brache am Osterdeich


Campieren auf einem Parkplatz: Lisa Kühmstedt und Dimitri Falkenberg

Sie wohnen in Bauwägen und ausgebauten Lastern – und sie wollen drumherum eine neue Kulturwerkstatt aufbauen, in der es das ganze Jahr über Programm geben soll. Doch seit vielen Monaten bemüht sich die zehnköpfige Initiative „Ölhaven“ nun schon vergeblich um einen Ort in Bremen, an dem ihr Projekt entstehen kann. Derzeit stehen die meisten Wägen auf einem Parkplatz am Hastedter Osterdeich, neben dem Netze-Museum der SWB. Dort bleiben können sie nicht. Wo sie hin sollen, ist unklar. Der Rest der Gruppe ist über die Stadt verteilt, manche stehen am Straßenrand oder auf Parzellen – wo sie auch keine Bleibeperspektive haben.
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„Erkämpfter Raum“

kopiert aus der taz via altes-sportamt.de

Bis vor ein paar Monaten war das „Alte Sportamt“ in Bremen besetzt. Dann einigten sich die BesetzerInnen mit der Stadt. Zwar gab es aus der Politik auch Gegenwind, doch letztendlich war die Besetzung erfolgreich.

Auf den ersten Blick sieht das Gelände verlassen aus. Ein riesiges gemaltes Chamäleon schmückt das Gebäude. Hinter den Fenstern ist es dunkel, auf dem Hof steht ein alter, blauer Bauwagen. Davor liegen kahle Äste auf dem Boden – die müssen wohl noch entsorgt werden. Dann geht eins der Fenster auf und eine junge Frau schaut heraus. Das Fenster geht wieder zu. Die Frau kommt zum metallenen Eingangstor und öffnet das große Schloss. „Im Moment setzen wir hier alles instand“, sagt sie. Sie wollen ja gut in die neue Saison im Sommer starten. Die Frau hat ihre langen schwarzen Haare unter einem Schal versteckt. Auf der Stirn, direkt unter dem Haaransatz, hat sie ein kleines Tattoo. Sie ist eine der ehemaligen BesetzerInnen des Alten Sportamtes in Bremen. (mehr…)

„In Zeltbauten im Schnee“

kopiert aus der taz

Der Flüchtlingsrat fordert die Schließung einer Unterkunft in Bremen-Oslebshausen. Die Jugendlichen seien zur Abschreckung in Zelten untergebracht.


Kein guter Ort für Traumatisierte: die Unterkunft in Bremen-Oslebshausen

Warum sind Flüchtlinge in Bremen noch in Zelten untergebracht? Diese Frage stellen der Flüchtlingsrat und der Verein Fluchtraum in Bremen und sprechen von „menschenunwürdigen Zuständen“ in einer Unterkunft in der Gottlieb-Daimler-Straße im Stadtteil Oslebshausen. Andere Einrichtungen in festen Häusern hätten freie Kapazitäten. Für das Bremer Sozialressort hingegen handelt es sich in der Gottlieb-Daimler-Straße nicht um Zelte, sondern um „Leichtbauhallen“. Die Kritik der Flüchtlingsaktivisten aber bezieht sich auch auf die sozialen Bedingungen für die dort lebenden jungen, unbegleiteten Flüchtlinge, deshalb fordern sie die Schließung des Standorts. (mehr…)

VA: „Feministische Psychiatriekritik“

Lesung und Diskussion mit Peet Thesing

Freitag, 12. Januar 2018 | ab 19:30 Uhr | Infoladen

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Kein Frieden mit der inneren Sicherheit! Kein Frieden mit der Rückkehrberatung!

kopiert von de.indymedia.org

Am vergangenen Wochenende fand die Innenministerkonferenz in Leipzig statt. Wieder mal trafen sich alle Schweine aus dem ganzen Bundesgebiet, um die autoritären und rassistischen Zustände in der BRD zu normalisieren und in Gesetzesform zu gießen. Besonders Ulrich Mäurer, Innensenator Bremens, glänzte und war nicht nur auf Fotos mit seinem Beitrag ganz vorne mit dabei. Seine Forderung: Ein zentraler Abschiebeknast und ein Gericht für sogenannte Gefährder

Diese Forderung lassen wir nicht unkommentiert. Wir haben einen anderen Beitrag. Unser Beitrag ist unversöhnlich und voller Wut gegen den Staat und seine Handlanger. Deshalb haben wir von Donnerstag auf Freitag (8.12.17) nachts ein Fahrzeug der Arbeiterwohlfahrt (AWO) angezündet.
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Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gemeinsam gegen die Kriminalisierung des Widerstands gegen den G20!

Am Dienstagmorgen gab es eine bundesweite Durchsuchungswelle gegen linke Strukturen, Gruppen und Einzelpersonen wegen der polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen gegen die G20-Proteste in Hamburg. Auf Initiative der Hamburger Sonderkommission „Soko Schwarzer Block“ sollten Beweismittel gegen Betroffene eines Ermittlungsverfahrens wegen des Vorwurfs des schweren Landfriedensbruchs gesammelt werden. Anlass ist u.a. eine Demonstration am Morgen des 7. Juli in Hamburg, die von der Polizei brutal angegriffen und aufgelöst wurde. Bei der Durchsuchung wurden vor allem Computer, Laptops, Handys und USB-Sticks beschlagnahmt. Festgenommen wurde niemand.

Wir erklären uns mit allen Betroffenen der Polizeiaktion solidarisch. Wir werden es nicht zulassen, dass einzelne kriminalisiert werden: Betroffenen waren gestern einige, gemeint sind wir alle. Die offenkundige Absicht der Delegitimierung der Proteste gegen das Treffen der G20 in Hamburg wird so wenig gelingen, wie das dahinter stehende Kalkül, im Nachhinein zu spalten. (mehr…)

„AfD schließt Presse von Landesparteitag aus“

kopiert aus dem Weser Kurier

Kein Zutritt für Vertreter der Presse: Beim Landesparteitag der AfD Bremen wurden Journalisten nicht zugelassen. Bei der Tagung wählt der Bremer Landesverband seinen Vorstand komplett neu.


In Bremerhaven wird am Sonntag der Landesparteitag der AfD abgehalten.

Im Gasthaus „Bürgerhaus Lehe“ in Bremerhaven begann um 10 Uhr der Landesparteitag der AfD Bremen.
Was genau besprochen werden soll, davon wird die Öffentlichkeit zunächst nichts erfahren, denn Medienvertreter wurden nicht zugelassen. (mehr…)

AfD-Parteitag in Bremerhaven

kopiert aus dem Weser Kurier

AfD will Kritiker loswerden

Die Mitglieder der AfD Bremen entscheiden am Sonntag über Ausschlussverfahren und wählen einen neuen Landesvorstand. Wo sie sich treffen, ist noch unklar – um Gegendemonstrationen zu erschweren.


Um Gegendemonstrationen, wie hier am vergangenen Wochenende in Hannover, zu erschweren, wird der genaue Veranstaltungsort des Landesparteitages in Bremerhaven erst später bekannt gegeben.

Die Alternative für Deutschland (AfD) in Bremen hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich. Zwar hat es Landeschef Frank Magnitz in den Bundestag geschafft, aber in erster Linie ist die Partei im kleinsten Bundesland durch interne Querelen aufgefallen. Dabei geht es um persönliche Zerwürfnisse und den Führungsstil des Vorstands. Am kommenden Sonntag treffen sich die Bremer AfD-Mitglieder nun zum Landesparteitag in Bremerhaven. (mehr…)

Lieber Öl im Gesicht, als Scheiße im Kopf – Für mehr Wagenplätze!

In der Bundesrepublik existieren circa 150 Wagenplätze, die von Menschen in Wohnwägen, ausgebauten LKW, Bauwägen, Anhängern oder ähnlichem bewohnt werden und immer auch den Anspruch haben einen unkommerziellen öffentlichen Raum für Begegnungen, Austausch und Kunst – kurz gesagt – für Kultur zu schaffen.
Die Gründe dafür, dass Menschen in Wägen leben möchten sind vielfältig und verschieden. Die einen suchen nach einem Leben im Minimalismus oder einer Wohnform, die nicht dem ästhetischen Einheitsbrei entspricht. Andere versuchen ein ökologisch möglichst wertvolles Leben mit Solarstrom zu führen, wieder andere haben schlichtweg keine Lust, sich den Profitinteressen von Vermieter*Innen anzupassen und eingepfercht in zu engen Wohnungen zu leben, während ein Stadtteil nach dem anderen aufgewertet und für die meisten unbezahlbar wird. (mehr…)