Archiv für Februar 2018

Veranstaltungsreihe zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03.2018

Samstag, 3. März 2018 | 11 bis 16 Uhr | Buchte
Workshop: Was tun …..? – bei rassistischen Polizeikontrollen
Wir möchten in einem geschützten Austauschraum uns über unsere Erfahrungen mit der Polizei austauschen und gemeinsam Strategien entwickeln, mit denen wir uns gegen Polizeigewalt wehren können. Das Ziel ist es, solidarische Stärke zu vermitteln. Eingeladen sind Menschen mit und ohne Erfahrung rassistischer Polizeigewalt. Die Gruppe wird sich auch Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und People of Color zusammensetzten. (mehr…)

Protest gegen „Luthertag“

Am kommenden Donnerstag den 1. März werden säkulare Gruppen und Atheisten gegen die geplante Einführung des Reformationstages als gesetzlichem Feiertag in den norddeutschen Bundesländern auf dem Bremer Marktplatz protestieren.

Die Aktionsgruppe „Der nackte Luther“ wird mit einer Lutherfigur vor allem über das juden-, und frauenfeindliche Agieren des „Reformators“ informieren. Da Luther untrennbar mit der Reformation verbunden ist, stellt die Einführung eines solchen gesetzlichen Feiertages eine Verbeugung vor einem „widerlichen Geselle(n), ein(em) Verbrecher an der Menschheit“( Richard David Precht) dar.

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Queerfeministischen Block am 8. März

Für einen antirassistischen Queerfeminismus!

Donnerstag, 8. März 2018 | 16 Uhr | Ziegenmarkt

Das ganze Jahr über führen wir Kämpfe in unserem Alltag. Die Kämpfe sind laut und leise, sichtbar und unsichtbar und wir alle sind unterschiedlich betroffen. Am 8. März wollen wir gemeinsam demonstrieren – für Queerfeminismus, Antirassismus und Antikapitalismus. Und wir werden laut sein!

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United we stand! Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung!

Kommt nach Hamburg zur großen Antirepressionsdemo am 17.03.2018 um 14.00 Uhr, Gänsemarkt.

Wir wollen rund um den „Tag der politischen Gefangenen“ ein solidarisches Zeichen gegen Repression setzen. Mit der Demonstration werden wir zeigen, dass das staatliche Kalkül von Kriminalisierung, Einschüchterung und Spaltung scheitern wird.

Im Sommer 2017 sind wir zu Tausenden international in Hamburg zusammengekommen und haben gegen den G20 Gipfel demonstriert. Nicht die offizielle Gipfelinszenierung, sondern die Proteste dagegen haben die Bilder bestimmt. Unsere Vielfältigkeit und Entschlossenheit haben es im Juli geschafft, die Propagandaveranstaltung nachhaltig zu behindern. Das ist auch gelungen, weil unterschiedlichste Gruppen und Zusammenhänge spektrenübergreifend ein gemeinsames Ziel verfolgt haben.

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3. Bündnistreffen: Solidarität mit Afrin!

Einladung zum Bündnistreffen zur Vorbereitung von Aktionen in Solidarität mit Afrin

Mittwoch, 28. Februar 2018 | 19 Uhr | Birati

Wir laden alle Gruppen und Einzelpersonen zum nächsten Bündnistreffen in Solidarität mit Afrin ein. Auf dem Treffen geht es v. a. um die Vorbereitung einer gemeinsamen Aktion am 10.03. in Bremen.

Wir freuen uns über euer Kommen.

Bremer Solikomitee Kurdistan
checkt sokubremen.wordpress.com

„Gerichtsprozess wegen Brandanschlag auf türkische Familie gestartet“

kopiert von weser-kurier.de

Ende Juli 2012 soll ein 30-Jähriger Feuer vor der Haustür seiner türkischen Nachbarn gelegt und einen Bewohner rassistisch beleidigt haben. Am Dienstag war Prozess-Auftakt vor dem Landgericht.

Fünf Jahre und sieben Monate hat es von der Tat bis zum Prozess gedauert. Seit Dienstag muss sich ein 30-jähriger Bremer wegen schwerer Brandstiftung vor dem Landgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Ende Juli 2012 nach einem Grillabend stark alkoholisiert einen Brandanschlag auf das Haus seiner türkischen Nachbarn in Woltmershausen verübt zu haben.

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Gemeinsame Busanreise: „Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“

GEMEINSAM GEGEN DIE TÜRKISCHEN ANGRIFFE AUF AFRIN!
Bundesweite Demo in Berlin – Sa, 03.03 – 12 Uhr Alexanderplatz

Aus Bremen fahren Busse am Samstag, 03.03 um 6.30 Uhr vom Cinemaxx am Hauptbahnhof.
Es werden genug Plätze vorhanden sein.

checkt friedenafrin.wordpress.com

„Wo ein Wille ist, ist kein Weg“

kopiert aus der taz

Posse um Erinnerung an Nazi-Gegner

Straßenschilder, die an zwei NS-Widerstandskämpfer erinnern, hat der Ortsamtsleiter von Bremen-Blumenthal abhängen lassen – obwohl er sie gut findet.


Rotes Tuch: Dies Schild musste weg, damit ein Schild kommen kann, das genauso aussieht

Der Schilderstreit im Bremer Stadtteil Blumenthal ist eskaliert: Am Donnerstag wurden die von der Initiative „Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ angebrachten Wegeschilder zum Gedenken an die antifaschistischen Widerstandskämpfer Leo Drabent und Hans Neumann demontiert. Was die Ini als „Raub“ und „Diebstahl“ bezeichnet, war ein bürokratischer Akt: Ortsamtsleiter Peter Nowack (SPD) nämlich hatte das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) angewiesen, die Schilder zu entfernen. „Die Schilder liegen jetzt bei mir“, sagt Nowack. (mehr…)

„Extrem gescheitert“

kopiert von afdwatchbremen.com

Vor wenigen Wochen stellte die AfD Bremen, durch das Bürgerschaftsmitglied Alexander Tassis, schriftlich eine Anfrage an den Senat mit dem Titel: “Linksextreme Szene in der Stadt Bremen”. Der Tenor lautete, was der Senat gedenke gegen „linksextreme Seiten wie AfD Watch Bremen“ zu unternehmen. Wie für die AfD üblich, hatte sie ihre denunzierenden Behauptungen bereits zu Tatsache erklärt. Am 22.02.2018 wurde die Anfrage durch den Staatsrat in der Bürgerschaft beantwortet und deutlich zurückgewiesen. Der Senat legte bei seiner Antwort die Betonung darauf, dass die Seite AfD Watch Bremen „keine extremistischen Inhalte“ aufweist. – Auf Nachfrage der Fraktion Die Linke, durch den Abgeordneten Nelson Janßen, ob AfD Watch eher “im Bereich journalistischer Medien angesiedelt” sei, verwies Staatsrat Ehmke zur Unterstreichung auf die bereits verlesene Feststellung des Senats. (mehr…)

„Teurer Facebook-Post: Mann aus Lüssum wegen Volksverhetzung verurteilt“

kopiert von weser-kurier.de

Ende Dezember 2016 hatte ein 30-Jähriger aus Lüssum einen Satz auf Facebook verbreitet, für den er nun wegen Volksverhetzung vom Amtsgericht Blumenthal verurteilt wurde.

In dem Eintrag ging es um Konzentrationslager und Straftäter mit Migrationshintergrund. Dazu hatte ein heute 30-Jähriger aus Lüssum Ende Dezember 2016 einen Satz über Facebook verbreitet. Ein weiterer Facebook-Nutzer entdeckte die Passage und zeigte ihn daraufhin wegen Volksverhetzung an.

Der Angeklagte spielte mit seinem Post auf einen Vorfall an, der sich in der Nacht zum ersten Weihnachtstag 2016 in Berlin im U-Bahnhof Schönleinstraße ereignet hatte. Da hatten sechs junge Männer aus Libyen und Syrien die Kopfunterlage eines schlafenden Obdachlosen angezündet. Dem Obdachlosen ist nichts passiert, weil Passanten Schlimmeres verhinderten. (mehr…)