Protest gegen „Luthertag“

Am kommenden Donnerstag den 1. März werden säkulare Gruppen und Atheisten gegen die geplante Einführung des Reformationstages als gesetzlichem Feiertag in den norddeutschen Bundesländern auf dem Bremer Marktplatz protestieren.

Die Aktionsgruppe „Der nackte Luther“ wird mit einer Lutherfigur vor allem über das juden-, und frauenfeindliche Agieren des „Reformators“ informieren. Da Luther untrennbar mit der Reformation verbunden ist, stellt die Einführung eines solchen gesetzlichen Feiertages eine Verbeugung vor einem „widerlichen Geselle(n), ein(em) Verbrecher an der Menschheit“( Richard David Precht) dar.

Die bisherige Mehrheitsmeinung der bremischen Bürgerschaft deutet auf erhebliche Kenntnisdefizite der Abgeordneten der geschichtlichen Rolle Luthers hin.

Die Bremer Aktivisten des Humanistischen Verbandes, der Giordano Bruno Stiftung und des Internationale Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) werden in den Nachmittagsstunden mit zahlreichem Informationsmaterial auf dem Marktplatz zu Gesprächen zur Verfügung stehen.


2 Antworten auf „Protest gegen „Luthertag““


  1. 1 Luther 28. Februar 2018 um 18:07 Uhr

    wieviel Uhr?

  2. 2 mike froidl 01. März 2018 um 11:56 Uhr

    he ihr ich hab einen antilutherfilm gemacht und er läuft am 2.3 in der friese:
    Wer immer schon Probleme mit den evangelischen Heuchlern hatte, wird hier wohlfeil informiert.
    Mike Spike Froidl
    – Ein Nachtrag zum Reformationsjahr:
    Luther Fuck off !
    Freitag, 2. März zur Friesenbar um 21 Uhr
    In der Friese, Steintor, Bremen

    „Luther fuck off“ D 2017, 65min, R.: Mike Spike Froidl
    Dieser Film behandelt Luthers dunkle Seiten, die meist wegge¬lassen, nur ange¬deutet oder verharm¬lost werden.
    Formal ist dieser Film auch ein Novum: Es sind zwei Filme: einer aus der Sicht einer sozia¬lis¬ti¬schen DDR-Produk¬tion und einer Hollywood-Action Version, welche sich zu einem Ganzen ergänzen. In diesem furiosen Film wird nicht nur die Historie, sondern auch die Folgen Luthers Schriften und Aussagen bis in die jüngste Gegenwart darge¬stellt. Ein Wirken, das über den dreißig¬jäh¬rigen Krieg über das Dritte Reich bis zum heutigen Kapi¬ta¬lismus fort¬be¬steht.
    Immer mit Ausstellung von Mike Spike Froidl, Linolschnitten und Kalligrafien und Reprints seiner besten Werke

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