Veranstaltungsreihe zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03.2018

Samstag, 3. März 2018 | 11 bis 16 Uhr | Buchte
Workshop: Was tun …..? – bei rassistischen Polizeikontrollen
Wir möchten in einem geschützten Austauschraum uns über unsere Erfahrungen mit der Polizei austauschen und gemeinsam Strategien entwickeln, mit denen wir uns gegen Polizeigewalt wehren können. Das Ziel ist es, solidarische Stärke zu vermitteln. Eingeladen sind Menschen mit und ohne Erfahrung rassistischer Polizeigewalt. Die Gruppe wird sich auch Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und People of Color zusammensetzten.
Wir bieten den Workshop auf deutscher und englischer Sprache an. Gerne kümmern wir uns um Übersetzungen in beispielsweise Französisch, Türkisch, Farsi, Arabisch oder Rumänisch. Bitte sagt uns rechtzeitig Bescheid, welche Übersetzung Du benötigst. (kop-bremen[at]riseup.net)

Donnerstag, 15. März 2018 | 17:30 Uhr | Ziegenmarkt
Kundgebung zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt
Gegen Polizeigewalt gemeinsam auf die Straße gehen! Mit anschließender Küfa und abends Soli-Kneipe im ZAKK.

Samstag, 17. März 2018 | 14 Uhr | Hamburg (Gänsemarkt)
Antirepressionsdemo in Hamburg
United we stand – Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung

Seit den Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel in Hamburg letztes Jahr sitzen noch immer Menschen in Haft. Am 17. März wollen wir gemeinsam nach Hamburg fahren, um unsere Wut über die Zuspitzung der Verhältnisse, über die Repression der Polizei, über die Kriminalisierung widerständiger Bewegungen und und und … auf die Straße zu tragen. Gleichzeitig wollen wir unsere Solidarität mit den Gefangenen
ausdrücken.
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 17.03.2018. 12:10 Uhr HBF HB Infopunkt (Zug um 12:33)

Donnerstag, 12. April 2018 | 19 Uhr | Paradox
„Polizisten morden, der Staat schiebt ab“
Institutioneller Rassismus und die Rolle der Polizei.
Institutioneller Rassismus – ein sperriges Wort und ein komplexer Begriff. Was ist das eigentlich? Und was hat das mit der Polizei zu tun? Was hat die Polizei mit Asylpolitik zu tun? Bei dieser Veranstaltung werden Schlaglichter geworfen auf die rassistische Praxis der Polizei. Und wir wollen uns anschauen, wie die Polizei zum Erfüllungsgehilfen für Kapital und nationale Abschottung wird.
Eine Veranstaltung von KOP Bremen

Samstag, 26. Mai 2018 | T.B.A.
Transformative Justice Kollektiv – Workshop: In our hands: Community Accountability im Kontext von sexualisierter Gewalt und_oder Gewalt in nahen Beziehungen
Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner community, deiner Szene, deinem Umfeld? Was bedeutet verantwortliches Handeln im Kontext von sexualisierter Gewalt und_oder Gewalt in nahen Beziehungen? Was würdest du machen, wenn etwas gewalttätiges oder verletzendes passiert zwischen Freund_innen, Kolleg_innen oder Mitaktivist_innen einer Gruppe, der du angehörst? Haben du und deine Freund_innen oder deine Politgruppe einen Plan, wie damit umgegangen wird, wenn die gewaltausübende Person euch bekannt ist oder nahe steht? Wie kann die betroffene Person unterstützt werden?
„Community Accountability“ ist ein Konzept, dass von Black und PoC-Organisationen in den USA wie „Incite! Women of Color Against Violence“ entwickelt wurde um Unterstützungsarbeit, Präventionsarbeit, Arbeit mit gewaltausübenden Personen und politischen Aktivismus miteinander zu verbinden. Diese Teilbereiche der Arbeit gegen sexualisierte Gewalt/Beziehungsgewalt finden in einem durch das Umfeld organisierten und kontrollierten Prozess statt, da staatliche Institutionen wie Polizei und Justiz primär unterdrückende Strukturen und Gewalt aufrechterhalten anstatt diese zu verändern.
Die Referent_innen sind vom „Transformative Justice/Community Accountability“-Kollektiv. Weitere Info’s gibt es hier: https://www.transformativejustice.eu/de/