„Unsere Nazis in Sachsen“

Am letzten Wochenende feierten über 1000 Neonazis aus ganz Europa sich selbst und Hitlers Geburtstag auf dem Schild&Schwert Festival in Ostritz. Zahlreiche Neonazi-Bands konnten ihre menschenverachtenden Lieder zum Besten geben, flankiert von politischen Propaganda-Veranstaltungen, Kampfsport-Events und der Möglichkeit sich mit den neuesten rassistischen, antisemitischen und sexistischen T-Shirts einzudecken.
Mit dabei waren auch altbekannte Bremer Neonazis: Hannes Ostendorf trat mit seinen Bands Nahkampf und Kategorie C dort auf.
Wir nutzten seine Abwesenheit, um die Menschen an seinem Wohnort Lilienthal über ihren Nazi-Nachbarn zu informieren und auch die sonntäglichen Schlachte-Spaziergänger*innen auf das widerliche Treiben der Neonazis aufmerksam zu machen.

Kein ruhiges Hinterland für Neonazis – nicht in Ostritz, nicht in Lilienthal – nirgendwo!


1 Antwort auf „„Unsere Nazis in Sachsen““


  1. 1 Irmela Mensah-Schramm 01. Mai 2018 um 11:44 Uhr

    ……..“meine Nazis“ sind es wirklich nicht!
    Wieder einmal hat der „Freistaat Sachsen“ gnadenlos dämliche Schwäche zu Ostritz gezeigt!
    Schon deshalb, wenn sich Sachsens Ministerpräsident medienfreundlich vor Ort gibt, hätte das Nazifestival „Schild und Schwert“ mit dem T-Shirt „Arische Bruderschaft“ und dem Emblem des bestialisch mordenden Nazisadisten Dirlewanger niemals so stattfinden dürfen.
    Die T-shirt’s mussten lediglich umgedreht werden. Das ist der typische Umgang mit Nazis in Sachsen und anderswo!
    Es hätte sofort abgebrochen werden müssen.
    Nun die Politiker haben ja immer so eine Angst, fordern aber ihre Bürger_Innen zu „Zivilcourage“ auf und geben ein gnadenlos schlechtes (feiges) Beispiel ab!
    Zudem wird die öffentliche Meinung der Bürger in der Stadt in ein ‚rosa‘ Licht gestellt, dabei schweint es jedoch eher wenigsten beige bis hellbraun zu sein.
    Mehr als armselig.
    Ich gebe mich für derartige plakative Proteste längst nicht mehr her!

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