VA: „Zwischen Bewegungsfreiheit, ökologischer Landwirtschaft und Panafrikanismus“

Küfa(Küche für Alle), Vortrag & Diskussion mit Gbassycolo KibaroKonaté und Julia Friese (Faso Kele)

Mittwoch, 23. Mai 2018 | ab 19 Uhr | Alla Hopp

ab 19 Uhr Küfa (Panafrikanisch-veganes Essen), ab 20 Uhr Vortrag & Diskussion

Das panafrikanische Künstler_innenkollektiv Faso Kele wurde 2010 in Mali gegründet, dort war es auch am Aufbau des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact beteiligt. Vor zwei Jahren ist Faso Kele nach Guinea übergesiedelt, wo es in den Bergen – 25 Kilometer von der Stadt Kindia entfernt – ein ökologisches Künstler_innendorf aufbaut. Und zwar mit einer doppelten Zielsetzung: Einerseits macht sich Faso Kele für das Recht auf Bewegungsfreiheit stark, in diesem Sinne unterstützt die Gruppe schon lange junge Migrant_innen auf demWeg Richtung Norden, auch im Rahmen ihres jährlich stattfindenden Festivals „Welt ohne Grenzen“. Andererseits hat Faso Kelemit Blick auf Rassismus, Entrechtung und Ausbeutung in Europa fürsich selbst einen anderen Weg gewählt: „Wir glauben, dass das Paradies dort ist, wo du dich frei fühlst, wo du weißt, was du bist, wo du Respekt und Beachtung findest.“ In der Veranstaltung soll aber nicht nur dieses Spannungsverhältnis zwischen dem „Recht zu bleiben“ und dem „Recht zu gehen“ zur Sprache kommen. Vielmehr möchten die beiden Faso Kele-Aktivist_innen auch über ihren Alltag berichten, also darüber, was es bedeutet, unter ausgesprochen prekären Bedingungen ökologische Landwirtschaft zu betreiben (Erdnüsse, Maniok, Bohnen, Reis, diverse Gemüse sowie Obst- und Medizinbäume) und dies zugleich mit Kunsthandwerk, Musik,Theater und transnationaler Vernetzung kurzzuschließen, am 23. Maiauch in Bremen…

veranstaltet von NoLager Bremen und Afrique-Europe-Interact

checkt afrique-europe-interact.net