Archiv der Kategorie '-ABGESCHRIEBEN-'

„Hilflos gegen Neonazis“

kopiert aus der taz:

„Die Polizei macht nichts!“

Was tut man, wenn nebenan Neonazis wohnen? Die Polizei sagt: Straftaten anzeigen. Nach eine Körperverletzung in Bremen-Walle wurde trotzdem nicht ermittelt


Grau, hässlich, Hundekacke: Bremen-Walle besticht eher mit rauhem Charme

Neonazis in der Nachbarschaft gibt es nicht oft in Bremen-Walle. Der Stadtteil ist durch Einwanderung geprägt, arm und großstädtisch-liberal. Walle hat beides: angelinkste Kneipen und olle Eckschänken. Viele sagen: „Walle kommt.“ Die Wohnungen hier sind billiger als das durchgentrifizierte Viertel, wie Bremens kultureller Mittelpunkt heißt. Walle grenzt süd-westlich an das großangelegte Yuppie-Wohnprojekt der Überseestadt und das noch ärmere Gröpelingen im Norden. An Laternenpfählen kleben „Refugees Welcome“, „FCK AFD“ und Werder-Bremen-Aufkleber. Die Fußball-Sticker bleiben in der Regel kleben, die anderen werden abgerissen.
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„Populismus in Bremen“

kopiert aus der taz:

Die Reihen fest geschlossen

AfD-Landeschef und Spitzenkandidat Frank Magnitz pflegt gute Kontakte zum rechten Parteiflügel um Björn Höcke und überwindet parteiinternen Streit.


Im Mai 2006 sind sich Björn Höcke und Frank Magnitz in Erfurt näher gekommen.

In der Bremer AfD herrscht wieder demonstrative Einigkeit. Vorbei die Zeiten, in denen sich Landeschef Frank Magnitz und der einzig verbliebene Landtagsabgeordnete öffentlich bekriegten und Alexander Tassis schnell aus der Partei geworfen werden sollte. Nun zieht die AfD mit Magnitz als Spitzenkandidat in den Wahlkampf, und auch Tassis findet nur noch lobende Worte. Die Partei rechnet sich gute Chancen für ein Bremer AfD-Mandat im nächsten Bundestag aus.
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„Protest in der Innenstadt“

kopiert aus dem Weser Kurier:

Demo gegen Abschiebung

Etwa 250 Menschen haben am Sonnabend gegen die Abschiebung und soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen demonstriert. Anlass dafür sind die derzeitigen Abschiebungen von Geflüchteten nach Afghanistan.

Etwa 250 Menschen haben am Sonnabend gegen die Abschiebung und soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen demonstriert. Auf ihren Plakaten und Transparenten forderte die Gruppe unter anderem ein „Bleiberecht für alle“ und machte klar: „Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland“. Unterstützt wurden sie dabei von einer Samba-Truppe. Die Demonstranten zogen vom Brill über die Innenstadt ins Ostertor-Viertel. Nach Angaben der Bremer Polizei startete die Gruppe am Mittag etwas später als ursprünglich geplant, um nicht mit den zahlreichen Fußballfans zu kollidieren, die auf dem Weg ins Weserstadion waren.
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Armee in Bremen nicht sicher

kopiert aus der taz:

Trotz Bekennerbriefs: Ob sich das Bundeswehr-Auto am Zollamt selbst entzündet hat oder ein Brandanschlag vorliegt, ist laut Ermittlern noch unklar


Verbrannter Bundeswehr-LKW in Hemelingen im Oktober 2016

Nachdem beim Hauptzollamt in der Nacht zu Mittwoch ein Bundeswehr-Auto in Flammen aufgegangen ist, liegt nun ein Bekennerschreiben vor. In dem rühmt sich eine „Aktionsgruppe Bundeswehr Fahrzeuge interessieren uns brennend“, das Feuer gelegt zu haben, um gegen den G20-Gipfel im Frühjahr in Hamburg zu protestieren. „Uns überrascht das nicht“, kommentierte der Chef des Bremer Verfassungsschutzes, Dierk Schittkows­ki, gestern auf Nachfrage.

Jedoch sei eine „Aktionsgruppe Bundeswehrfahreuge“ bislang nicht bekannt. Auch könne man nicht sicher sein, ob diejenigen, die sich der Tat bezichtigen, sie auch ausgeführt hätten. „Ich glaube aber nicht an eine Selbstentzündung des Autos“, so der Verfassungsschützer. Schon jetzt werde der G20-Gipfel „vermehrt zum Anlass für Aktivitäten im gesamten norddeutschen Raum“ genommen. „Wir gehen davon aus, dass das noch zunimmt“, so Schittkowski. „Hamburg ist nicht weit weg von Bremen.“
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„Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte“

kopiert aus dem Weser Kurier:

Brandstifter noch nicht gefasst

Das Wohnheim war fast fertig, da schleuderten Unbekannte Molotow-Cocktails in die Container. Wer den Anschlag in Huchting verübt hat, wissen die Ermittler auch nach einem halben Jahr nicht.


Das Übergangswohnheim in Huchting wird nachts und am Wochenende bewacht werden – nicht mehr als andere Unterkünfte.

Ein rotes Herz prangt auf dem Plakat am alten Maschendrahtzaun, der das Gelände des neuen Übergangswohnheims nach außen abgrenzt. „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ steht darauf. Ein paar Meter weiter rauscht der Verkehr auf der B 75 vorbei. Die weißen Container sind am Montag, als Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) die Flüchtlingsunterkunft offiziell an den Betreiber übergibt, noch unbewohnt. Im Laufe der Woche sollen die ersten Geflüchteten einziehen. Dass sie erst jetzt einziehen, daran sind Menschen schuld, deren Herzen sehr wohl Rassismus kennen.
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Teilerfolg für Bremer AStA

kopiert aus der Frankfurter Rundschau:

Bremer Studentenvertreter dürfen Merkel-Kritiker Jörg Baberowski weiter „rechtsradikal“ nennen. Andere Äußerungen bleiben dagegen verboten.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bremen darf den Berliner Geschichtsprofessor Jörg Baberowski als Rechtsradikalen bezeichnen, weil diese Einschätzung unter die Meinungsfreiheit fällt. Das ergibt sich aus einem Urteil, das am Mittwoch vom Landgericht Köln verkündet wurde und der Frankfurter Rundschau vorliegt. Andere strittige AStA-Äußerungen über den Historiker bleiben dagegen verboten.

Die Bremer Studierendenvertretung hatte die Vorwürfe gegen Baberowski erhoben, als er im Herbst 2016 bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Hansestadt auftrat. Dem aus Talkshows bekannten Stalinismus-Experten der Berliner Humboldt-Universität warf der Bremer AStA damals in zwei Publikationen vor, er verbreite erschreckend brutale gewaltverherrlichende Thesen, verharmlose das Anzünden und Belagern von Flüchtlingsunterkünften als natürliche Reaktion verärgerter Bürger, begegne Menschen mit blankem Hass, stehe für Rassismus und vertrete rechtsradikale Positionen.
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„Rechter Protest im Park“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die Gruppe „Loyale Patrioten Deutschland“ macht mit Aktionen in Bremen Front gegen den Islam. Jetzt ermitteln die Sicherheitsbehörden.


In Knoops Park verbanden die „Loyalen Patrioten“ mehreren Statuen die Augen und hängten ihnen Protest-Schilder um den Hals.

Die Statue von Ludwig Knoop trägt ein Schild um den Hals. „Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen“, ist darauf zu lesen. Ein Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt. Mit Aktionen wie dieser am vergangenen Dienstag in Knoops Park macht derzeit eine neue rechte Gruppe in Bremen auf sich aufmerksam. Ihre Anhänger nennen sich „Loyale Patrioten Deutschland“. Sie machen Front gegen Muslime und die Zuwanderungspolitik der Bundesregierung. (mehr…)

„Osmanen Germania – Türkische Rocker auf dem Vormarsch“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die rockerähnliche Gruppierung Osmanen Germania will einen Ortsverein in Bremen gründen und plant ein großes Treffen in der Hansestadt – die Sicherheitsbehörden sind alarmiert.


Laut Sicherheitsbehörden haben Mitglieder der „Osmanen Germania“ Verbindungen zur organisierten Kriminalität sowie zum türkischen Geheimdienst.

Die türkischstämmigen Rocker der Osmanen Germania sind bundesweit auf dem Vormarsch. Zwischen 2014 und 2015 hat sich der Club gegründet und verfügt mittlerweile über mehr als 20 Ortsvereine. Die Mitglieder geben sich als harmloser Boxclub aus, die Polizei führt die Osmanen als rockerähnliche Gruppierung mit engen Verbindungen zur organisierten Kriminalität. Wie der WESER-KURIER erfuhr, will die Gruppe sich nun auch in Bremen etablieren – und plant ein großes Treffen in der Hansestadt. (mehr…)

„Gedenken mit Sicherheitsabstand“

kopiert aus der taz

„Arisierungs“-Mahnmal in Bremen

Im Streit über den Platz des geplanten Mahnmals schlägt das Kulturressort einen Kompromiss vor. In sicherer Entfernung zu Kühne+Nagel.


Ein guter Platz fürs „Arisierungs“-Mahnmal, findet das Kulturressort: Vor der Bremer Jugendherberge

Das in Bremen geplante sogenannte „Arisierungs“-Mahnmal soll nun doch an die Weserpromenade. Allerdings in sicherer Entfernung zu Bremens größtem „Arisierungs“-Profiteur, der Spedition Kühne+Nagel. So lautet der gestern präsentierte Kompromissvorschlag im Standortstreit von Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. (mehr…)

Rassistische Attacke in Straßenbahn

kopiert aus der Bullenpresse

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, Sankt-Jürgen-Straße
Zeit: 09.03.17, 20.50 Uhr

Ein unbekannter Mann attackierte Mittwochabend in einer Straßenbahn einen 17 Jahre alten Jugendlichen aus Marokko und beschimpfte ihn. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 17-Jährige fuhr gegen 20.45 Uhr von der Haltestelle Rembertistraße mit der Straßenbahnlinie 10 in Richtung Sebaldsbrück. Am Dobben stieg ein Mann ein, ging direkt auf den Jugendlichen zu und fragte ihn, ob er Flüchtling sei. Nachdem der Marokkaner dies bejahte, soll ihn der Unbekannte als „scheiß Flüchtling“ beleidigt haben und schlug und trat ihm gegen den Kopf. (mehr…)