Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Danke liebe Polizei, für diese massive Gewalt!

kopiert aus dem Weser Kurier

Liberale in Bremen bedanken sich bei der Polizei

Auf dem Domshof hat die Bremer FDP am Sonnabend eine „Dankeschön-Demonstration für die Polizei“ veranstaltet und kostenlos Würstchen mit Kartoffelsalat verteilt. Hintergrund war der G20-Gipfel in Hamburg.

„Die Polizei hat im Rahmen des G20-Gipfels so viel ihr Fett abgekriegt, es wurde nur das Negative herausgestellt und wir haben gesagt, es wird jetzt einfach mal Zeit, ein Zeichen zu setzen und solidarisch zu sein“, sagte Lencke Steiner, Vorsitzende der FDP-Bürgerschaftsfraktion in Bremen. Sie trug ebenso wie ihre anwesenden Parteikollegen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Liebe Polizei, Ihr seid die Besten! #WirSagenDanke“.

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„Zeugen belasten Angeklagten, Polizisten verweigern Aussage“

kopiert aus dem weser-kurier

Im Bremer Körperverletzungs-Prozess gegen einen Polizisten bestätigten mehrere Zeugen am Freitag die Version des Opfers. Ein medizinischer Sachverständiger zog einen erstaunlichen Vergleich.

Kein guter Tag für den Polizisten, der wegen Körperverletzung im Amt vor Gericht steht. Am vierten Tag der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht wurde am Freitag erneut eine ganze Reihe von Zeugen vernommen. Und wieder gab es keine einzige Aussage, die die Version des 29-Jährigen bestätigte. Ganz im Gegenteil.
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VA: „Schwule Sichtbarkeit“

SCHWULE SICHTBARKEIT – SCHWULE IDENTITÄT: KRITISCHE PERSPEKTIVEN
Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch

Donnerstag, 4. Mai 2017 | 18.30 Uhr | Zentralbibliothek am Wall

Am 4. Mai 2017 ist Zülfukar Çetin unser Gast. Er eröffnet die Veranstaltung mit einem Vortrag, dessen Schwerpunkt die Auseinandersetzung mit der deutschen Dominanzkultur ist, die sich mit rassistisch aufgeladenen Diskussionen über Sexismus, Homophobie und Antisemitismus ausdrückt und durchsetzt. Grundlage seines Vortrags wird sein aktuelles Buch „Schwule Sichtbarkeit – schwule Identität: Kritische Perspektiven“ sein, welches er zusammen mit Hans-Jürgen Voß veröffentlicht hat. (mehr…)

„Mit Blockaden gegen Abschiebung“

kopiert aus dem Weser-Kurier:

Bremer Gruppe protestiert gegen Innenbehörde

Eine Gruppe Bremer Aktivisten macht mit Blockade-Aktionen gegen die Abschiebung von Flüchtlingen mobil. Niemand dürfe abgeschoben werden, auch nicht straffällig gewordene Ausländer.

Die Abschiebung inhaftierter ausländischer Straftäter – erklärtes Ziel von Innen- und Justizbehörde in Bremen – hat begonnen. Bislang allerdings in überschaubarem Umfang. Ein Marokkaner wurde Anfang Februar ausgeflogen, zwei weitere Abschiebungen sind geplant, eine davon dem Vernehmen nach in der kommenden Woche.

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Etwas ist dem aktivistischen eMail-Provider riseup passiert – aber kompromittiert wurde er nicht

[Vorbemerkung der Übersetzer*innen: Der folgende Artikel wurde im englischen Original am 24.11.2016 veröffentlicht. Obwohl seitdem einige Zeit vergangen ist, haben wir uns jetzt noch für eine Übersetzung und Veröffentlichung entschieden, da wir festgestellt haben, dass die Gerüchteküche um das anarchistische Serverprojekt riseup.net nicht nachlässt, sondern zum Teil recht wilde Blüten treibt. Der Artikel leistet unseres Erachtens einen wichtigen Beitrag um die notwendige Auseinandersetzung auf der Grundlage von Tatsachen zu führen. Er hat dazu den Vorteil, recht allgemeinverständlich geschrieben zu sein. Wir haben einige zusätzliche Fussnoten hinzugefügt, von denen wir hoffen, dass sie die Verständlichkeit für hiesige Verhältnisse noch erhöhen und weitere wichtige Hintergrundinformationen zur Einschätzung der Situation enthalten. Der Artikel selbst stammt von einer unseres Erachtens gut informierten und zuverlässigen Seite (näheres über Autor und Publikation am Ende des Artikels). Wir hoffen, dass diese Zeilen helfen werden, einen sachlichen, verantwortungsvollen Umgang mit der Situation zu finden. Don‘t panic. Stay safe. Have fun. =) ]

Im Laufe der letzten Woche gingen Gerüchte quer durch die digitale aktivistische Community, dass das Technikkollektiv riseup, welches eMail, Chat, VPN und andere Dienste für Aktivist*innen zur Verfügung stellt, nach Erhalt einer geheimen staatlichen Anordnung und eines damit verbundenen Knebelerlasses 1 kompromittiert 2 sein könnte. Das Kollektiv versorgt rund 150.000 Nutzer*innen mir eMail-Diensten, betreibt Mailverteiler mit 6.8 Millionen Abonnent*innen und stellt täglich über 1 Millionen eMails zu. Laut eines Vertreters des riseup-Kollektivs sind die Gerüchte übertrieben. Aber es ist klar, dass etwas geschehen ist, und dass riseup sich dazu nicht öffentlich äußern kann. „Wir würden riseup eher stillegen als Aktivist*innen zu gefährden“, sagte der Sprecher. „Wir werden aber nichts stillegen, weil sich keine Aktivist*innen in Gefahr befinden“. (mehr…)

Der Infoladen räumt auf…

…und verkauft Raritäten, Aussortiertes und andere Schmuckstücke aus der Bücherecke zum reduzierten Preis! Kommt vorbei zum stöbern!

Im Rahmen der Aktionswoche vom 12.-16. Dezember ist der Infoladen an jedem Wochentag von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

checkt bremen.infoladen.de

„Bekennender Rassist“? Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, Herr Seidl!

Die AfD in Person von Christoph Seidl hat uns über Blogsport mitteilen lassen, dass er in der Broschüre „Rechter Wahlkampf in Bremen“ als „bekennender Rassist“ bezeichnet werde. Dies interpretiert Seidl als „Verleumdung im Sinne § 188 StGB“, da die Bezeichnung „bekennender Rassist“ seiner Meinung nach „wahrheitswidrig“ sei.
Ebenso würde auf dem verlinkten Titelblatt der Broschüre ein von Seidl selbst erstelltes Bild verwendet. Dies verletze seine Bildrechte.
Seidl hat Blogsport eine Frist von 48 Stunden eingeräumt, um die entsprechende „Seite umgehend (…) zu entfernen“. Die Seite haben wir natürlich nicht entfernt. Wir haben uns jedoch darum bemüht, Seidls geforderter Einschränkung der Meinungsfreiheit nachzukommen.

In der Broschüre „Rechter Wahlkampf in Bremen“, die auf Indymedia linksunten von Unbekannten veröffentlich wurde, wird Christoph Seidl als „Mann fürs Grobe bei der AfD in Bremen“ beschrieben. So soll Seidl an den Protesten gegen die Unterbringung von geflüchteten Jugendlichen beteiligt gewesen sein und „die rassistischen Pegida-Demonstrationen in Dresden, als auch die entsprechende Hagida-Demo in Hannover, die bekannte Neonazis aus der ganzen Region anzog“ verteidigen.

siehe auch
Christoph Seidl (AfD) hört Nazimetal?!

Spendenaufruf linksunten.indymedia.org

Indymedia linksunten wehrt sich
Indymedia linksunten dokumentiert nun schon im sechsten bewegten Jahr linksradikale Politik. Ob beim Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik in Berlin oder den Klima-Protesten im Hambacher Forst, als Hooligans in Köln und RassistInnen in Dresden zu Tausenden durch die Straßen zogen oder als die Spitzelin in Hamburg Jahre nach ihrem Einsatz enttarnt wurde – linksunten ist immer dabei, weil ihr dabei seid.

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Neues Design!

Wir haben es endlich geschafft, auf eure Anregungen zu reagieren und den Blog ein wenig lesbarer zu machen. Deshalb haben wir den Hintergrund hell und die Schrift dunkel gestaltet. (mehr…)

»Es gibt keine richtige Nutzung im falschen Facebook«

Quelle: nadir.org
(aus: Phase 2. Zeitschrift gegen die Realität. Nr. 46, Herbst 2013. phase-zwei.org)

Das Online-Projekt nadir ist 1993 angetreten »durch das Bereitstellen von email, webspace, mailinglisten, newsgroups auf ›eigener‹ Infrastruktur die Vernetzung durch Nutzung der ›neuen Medien‹ voranzutreiben«. Schon vor indymedia schuf nadir eine Plattform für linksradikale Informationen und Diskussionen und begann einen virtuellen Infoladen aufzubauen. Inzwischen ist nadir kein allgemeines Nachrichtenportal mehr, die BetreiberInnen stellen jedoch weiterhin eine Infrastruktur für Online-Kommunikation und kämpfen unter anderem gegen Überwachung im Internet. Die Phase 2 traf sich mit nadir virtuell zum Gespräch.

Phase 2: Ihr habt im Oktober 2012 den Text Plötzlich plappern Anna und Arthur veröffentlicht. Darin beklagt Ihr den leichtsinnigen Umgang von Linken mit dem Internet, besonders in sozialen Netzen. Was sind Eure Hauptkritikpunkte? (mehr…)