Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

VA: „Vortrag zur Grauzone“

Freitag, 15. Juni 2018 | 19 Uhr | G18

Vortrag von Azaadeh Arzu zu bzw. über die Grauzone
Kaltgetränke und Fingerfood am Tresen
Anschließend Kneipe

“Zwischen Krawallbrüdern, linker Politik und deutschsprachigem Punk hat sich seit Jahren etwas gebildet, was sich immer offener Bahn bricht. Eine Grauzone rechtsoffener Bands, die sich in der Punk- und Skinhead-Szene breit macht, sich offiziell nach links und rechts “abgrenzt”, aber Verbindungen ins (terroristische) Neonazi-Milieu pflegt. Relativ unbeobachtet von linken Aktivist*innen okkupieren Neonazis nach und nach vermeintlich alternative Subkulturen und verwässern so die Grenzen emanzipatorischer Politik.”

Dieser Vortrag soll ein Einblick in Strukturen und Verbindungen geben. “The kids will never be united!”

+no racism+no sexism+no antisemitism+no greyzone+no bullshit+

VA: „Still Not Loving Police! Das neue Bremer Polizeigesetz, sein gesellschaftlicher Kontext und Möglichkeiten des Widerstands“

Dienstag, 19. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Infoladen

In der ganzen BRD werden gerade neue Polizei(aufgaben)gesetze vorbereitet oder sind bereits verabschiedet worden. Bremen steht nicht außerhalb dieser repressiv reaktionären Entwicklungen von Staat und Gesellschaft. Auch wenn der aktuelle Bremer Entwurf erstmal nicht verabschiedet wurde, werden die Änderungen des dann folgenden Entwurfs nur oberflächliche Zugeständnisse beinhalten – schließlich geschehen sie in der Sogwirkung bereits verabschiedeter Polizeiaufgabengesetze, die als Orientierungspunkte gelten.
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Demo: Antifa in die Offensive!

Samstag, 16. Juni 2018 | 18 Uhr | Bremen Bhf Farge

Keine Homezone den Faschos!

Am 16.6.2018 wollen wir erneut ein Zeichen gegen Nazis in Bremen-Nord setzen. Diesesmal ziehen wir durch einen der endlegensten Stadtteile Bremens. Bekannt ist der Startpunkt unserer Demo, Bremen-Farge, für eine AFD-Wahlquote von 17,3% und den Bunker-Valentin, eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, die schon mehrfach mit rechten Parolen beschmiert wurde.
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Film: „Deckname Jenny“

Mittwoch, 20. Juni 2018 | 18:30 Uhr | Cinema Ostertor

Wir von neag (noch eine autonome Gruppe) zeigen am Mittwoch, 20. Juni 2018 um 18.30 Uhr im Cinema Ostertor den Film „Deckname Jenny“.
Anschließend wollen wir mit euch über den Film diskutieren: Regie und Teile des Teams werden anwesend sein, für Fragen zur Verfügung stehen und mit uns diskutieren.

Deckname Jenny – Ein politischer Spielfilm

Eine fiktive Geschichte von radikalen, jungen Aktivist*innen und alten Militanten aus der Stadtguerilla, erzählt mit Augenzwinkern. Aus Liebe und Sympathie zu Menschen die sich wehren. Gegen Rassismus, gegen Homophobie, gegen die „Festung Europa“. Es geht um Menschen mit Stärken und Schwächen – nicht um Geschlechterstereotypen. Nicht um Macker. Nicht um „fucking Helden“. Der Blick auf die Menschen mit ihren Decknamen: Queer und feministisch. Ohne ideologische Verenkungen und moralischen Zeigefinger. Aber scharf radikal. Worte. Auseinandersetzungen – die selten den Weg auf eine Kinoleinwand schaffen. (mehr…)

VA: „Heiße Luft in kalten Zeiten – Das Bremer BAMF und der heraufbeschworene Skandal“

Diskussionsveranstaltung am
Mittwoch, 13. Juni 2018 | 19 Uhr | Lagerhaus

Bremen, April 2018. 1200 Asylanträge sollen außerhalb des Zuständigkeitsbereiches entschieden worden sein. Die ehemalige Leiterin der BAMF Außenstelle in Bremen wird freigestellt. 18.000 Asylanträge sollen erneut geprüft werden. Von den ersten Berichten über diese Unregelmäßigkeiten dauerte es nur wenige Tage bis von Korruption und einem „Bestechungsskandal“ die Rede war, der in der ganzen Republik besprochen wird. Der eigentliche Skandal ist jedoch die hohe Ablehnungsquote des BAMF von verfolgten und gefährdeten Menschen! In den Medien bleibt dies weitestgehend unerwähnt. Es ist in der Debatte kein Thema, dass das BAMF in der ganzen Bundesrepublik fehlerhaft arbeitet(e), denn: Fast die Hälfte aller vor Gericht angefochtenen Asylbescheide sind falsch. Ob aus Kalkül oder Überlastung: Das ist tatsächlich ein Skandal! Wir möchten Sie und Euch dazu einladen, mit uns über eine andere Sichtweise der Geschehnisse in der BAMF Außenstelle in Bremen zu diskutieren. Auf dem Podium wird ein Bremer Anwalt und der Bremer Flüchtlingsrat vertreten sein.

veranstaltet von Interventionistische Linke (IL), Flüchtlingsrat Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen

Neuer public pgp-Key!

Durch die geschlossene Sicherheitslücke (nach dem Update von Enigmail) müsst ihr eure Keys zum Verschlüsseln entweder modifizieren oder euch ein neues Schlüsselpaar erzeugen. Da es nicht verkehrt ist, sich gelegentlich mal neue Schlüssel zuzulegen, haben wir uns für einen komplett neuen Schlüssel entschieden. Diesen findet ihr [hier].

Leider können wir eure zugesendeten und verschlüsselten Mails seit dem Update nicht mehr lesen. Bitte schickt uns noch einmal eure Nachrichten zu, wenn ihr merkt, dass hier etwas fehlt!

„Zukunft zuckern und zwar für alle!!“

Am Samstag 09.06. werden die Kunst- und Kulturnetzwerke ZUCKER und IRGENDWO für das Recht auf unkommerzielle, subkulturelle Freiräume in Bremen auf die Straße gehen. Das Aktionsbündnis SHUT DOWN GOTTLIEB DAIMLER STRASSE wird sich an dieser Demonstration mit einem eigenen Wagen und Redebeiträgen beteiligen und lädt alle Unterstützer*innen und solidarischen Menschen dazu ein, uns zu begleiten. Denn in Bremen gibt es nicht nur genug Platz für Kultur, sondern auch für eine menschenwürdige Unterbringung junger Geflüchteter.

Samstag, 9. Juni 2018 | 15 Uhr | Hauptbahnhof Bremen

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VA: „Wer Fluchtursachen verstehen möchte, darf vom kolonialen Erbe nicht schweigen“

Vortrag und Diskussion mit Olaf Bernau (Afrique-Europe-Interact)

Mittwoch, 13. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Alla Hopp

Seit rund 10 Jahren wird in Deutschland vermehrt über die Geschichte des Kolonialismus debattiert. Gleichzeitig wird ein direkter Zusammenhang zwischen den gesellschaftlichen Verhältnissen im heutigen Afrika und den langfristigen Auswirkungen des Kolonialismus häufig verneint –insbesondere in der Mainstream-Debatte: Nicht die Europäer_innen, sondern die Afrikaner_innen selbst seien für die vielfältigen Krisen auf dem afrikanischen Kontinent verantwortlich – immerhin liege die Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit bereits über 50 Jahre zurück. Genau hier lohnt jedoch ein genauerer Blick. Denn vieles spricht dafür, dass die gesellschaftlichen Grundlagen für schlechte Regierungsführung („bad gonvernance“), ungleiche Handelsverhältnisse oder Fixierung auf Rohstoffexporte während des Kolonialismus gelegt wurden. (mehr…)

Umweltminister*innen-Konferenz in Bremen

Die Umweltminister*innenkonferenz kommt nach Bremen und Bremen prahlt mit seinem grünen Image. Vernachlässigt wird dabei, dass die Stadt ebenso wie der Bund ihre Klimaziele nicht erreichen wird. Der bundesweite Plan die CO2 Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, wird inzwischen als nahezu unerreichbar angesehen. Bremen hat derzeit 10 % geschafft.
Prognose? Stagnation! Man wirbt mit dem Wunsch, bis 2030 lächerliche 20% erneuerbare Energien zu nutzen und wagt es dabei nicht die größten CO2 Quellen des Landes anzutasten. In der Bremer Umgebung stehen drei Kohlekraftwerke. Würden diese abgeschaltet, könnte man zumindest 30% der Emissionen bis 2020 reduzieren. Eine weitere Grünmalerei: Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, preist Bremen zur Konferenz als Fahrradstadt. Gern wird vernachlässigt, dass nach Bremen im Bundesvergleich überdurchschnittlich viele Pendler*innen mit dem Auto fahren. Ob dies mit den vergleichsweise hohen Preisen der BSAG im Zusammenhang steht? (mehr…)

ZUCKER BUNKERN

Samstag, 9. Juni 2018 | 15 Uhr | Bremen Hbf

Seit 2012 befindet sich das Kunst- und Kulturnetzwerk rund um den ehemaligen Zucker Club auf Raumsuche, das Irgendwo will sein Festival aus dem letzten Jahr wiederholen.
Mittlerweile können wir unsere Wände mit positiven politischen Beschlüssen tapezieren.Trotzdem werden wir maximal hingehalten und stehen immer wieder hinter Interessen von Einzelakteuren und Anwohner*innen zurück. Jetzt reicht es!

Wir fordern den Bunker für das Zucker und eine Bleibe für das Irgendwo – und zwar sofort!
Wir fordern Freiräume für die zahlreichen subkulturellen Projekte in dieser Stadt und überall!
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