Archiv der Kategorie 'Aufruf'

[Oldenburg] Aufruf zum autonomen 1. Mai 2017

Montag, 1. Mai 2017 | 13 Uhr | Kaiserstraße (Oldenburg)

Dieses Jahr steht der 1. Mai für uns unter dem Motto Schluss mit Ausbeutung, Ausgrenzung und Leistungszwang. Gegen den kapitalistischen Normalzustand und für ein selbstbestimmtes Leben wollen wir auf die Straße gehen, um Raum für alle, Zeit für alles zu fordern! Startpunkt ist wie immer um 13 Uhr in der Kaiserstraße.

Der Kapitalismus fordert von uns nach wie vor weitere Zugeständnisse, die wir nicht länger hinnehmen können. Die Lage in weiten Teilen der Welt ist angespannt, überall werden Menschen vertrieben und ausgegrenzt, durch Krieg, Ausbeutung oder zerstörte Lebensräume. Gleichzeitig sind konservative und rechte Bewegungen auf dem Vormarsch und schränken unser Streben nach Freiheit und selbstbestimmtem Leben weiter ein. Klingt so, als gäbe es eine Menge zu tun!

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OL: Demonstration zur Solidarität mit den Hungerstreikenden

Donnerstag, 13. April 2017 | 17 Uhr | HBF Oldenburg

Da jede verzögerte Reaktion politischen Gefangenen in der Türkei das Leben kosten kann, rufen wir auf zur Teilnahme an einer Solidaritätsdemonstration in Oldenburg. Die *Demonstration zur Solidaität mit den Hungerstreikenden wird um 17 uhr diesen Donnerstag (13.04.2017) am Oldenburger Bahnhof*beginnen.

Die Ereignisse in der Türkei überschlagen sich, die Wahlen für das angestrebte Präsidialsystem laufen,die Repressionen gegenüber der Kurdischen Zivilbevölkerung halten an. Diese bekommen die politischen Gefangenen in den verschiedenen Gefängnissen zu spüren. Seit dem 15. Februar 2017 sind in verschiedenen türkischen Gefängnissen politische Gefangene in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Die Gefangenen protestieren mit ihrer Aktion gegen unmenschliche Haftbedingungen, willkürliche Massenfestnahmen, militärische und politische Repression gegen die Zivilbevölkerung und die Isolation des Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan. Seit über 56 Tagen befinden sich in über 20 Gefängnissen mehr als 200 politisch Inhaftierte im Hungerstreik, die ersten von diesen befinden sich inzwischen in einem
Lebensgefährlichem Zustand. Vorraussichtlich werden in Kürze Personen aus Norddeutschland und Oldenburg aus Solidarität zu den Steikenden ebenfalls in einen Hungerstreik treten.

Organisiert wird diese Demo von dem lokalen Demokratischen Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland, also von NAV-DEM Oldenburg.

Demoaufruf: Take back the night! Wir holen uns die Nacht zurück.

Sonntag, 30. April 2017 | 21 Uhr | Ziegenmarkt

Wir wollen nicht länger Belästigungen, Grenzüberschreitungen und Gewalt erfahren, im öffentlichen Raum, im persönlichen Umfeld oder sonst wo. Auch lassen wir uns nicht vorschreiben, was wir anziehen können oder wann und wo wir rausgehen sollen, um angeblich sicher zu sein.

Wir laden alle FrauenLesbenInterTrans* ein, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt, in jeder Situation, an jedem Ort!

Sexismus ist tief in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert und betrifft uns alle. Sexismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen. Für Lesben, Trans- und Interpersonen; für Frauen*, die Rassismus erfahren; für Frauen*, die von der Gesellschaft behindert werden und je nach gesellschaftlicher Schichtzugehörigkeit und Aufenthaltsstatus sind die Formen von Sexismus sehr unterschiedlich.
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Info- und Aktionswoche „Bewegungsfreiheit“

checkt: https://www.facebook.com/Woche-f%C3%BCr-Bewegungsfreiheit-381685335540188/

Demonstration gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung

Samstag, 18. März 2017 | 12 Uhr | Am Brill

Lasst uns laut werden und klarstellen:
Nein zu Abschiebungen nach Afghanistan! Nein zu Abschiebungen sonstwohin! Lasst uns die Kultur der Abschiebungen brechen!

Das europäische System der Abschottung wird noch brutaler und Deutschland geht mit immer mehr Abschiebungen voran – lasst uns gemeinsam laut werden! Macht mit bei den bundesweiten Aktionstagen für das Recht zu bleiben und gleiche soziale Rechte für alle. Zeigt eure Solidarität und eure Visionen einer Gesellschaft, in der Migration nicht als Gefahr gesehen wird.

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Vernissage zum Internationalen Frauentag 2017

Foto-Ausstellung | 6. bis zum 30.03 | HSB


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Aufruf zur Solidarität mit den Bewohnern der Schlichtbauquartiere

Dienstag, 7. März 2017 | 13.30 Uhr | Marktplatz

Die Schlichtbauquartiere in Bremen Reihersiedlung (Oslebshausen), Holsteiner Str. 165-205a (Walle) Am Sacksdamm / Alte Landwehr (Sebaldsbrück) sind im Besitz der Vonovia ehem. Deutsche Annington. Ihr Ziel, größtes Wohnungsunternehmen in Deutschland zu werden, hat die Vonovia (Deutsche Annington) innerhalb weniger Jahre erreicht.

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Demo für den Frauen*Kampftag

Samstag, 11. März 2017 | 16 Uhr | Hauptbahnhof

NEIN ZU BUNDESWEHREINSÄTZEN IM INNEREN!

Anfang März 2017 kommt die Bundeswehr nach Bremen, um zusammen mit der Polizei eine „Anti-Terror-Übung“ abzuhalten.

Eine Protestaktion gegen die Übung von Polizei und Bundeswehr in Bremen am 7. März 2017 ab 16:00 beim Polizeipräsidium in der Bremer Vahr. Die Anreise ist mit der Linie 1 (Bahn) bzw. Linie 24 (Bus) möglich.

Seit Jahren arbeitet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Bundeswehreinsatz im Inneren, Innenminister der Länder unterstützen sie jetzt dabei.

Die Übung, die gleichzeitig in den Bundesländern Bremen, Bayern, BaWü, NRW, Saarland und Schleswig-Holstein stattfinden soll, ist die erste dieser Art seit Ende des Kalten Krieges. Transparenz über die Ziele der Übung? Fehlanzeige! Verschiedenen Berichten zufolge sind die Eckdaten dieser Stabsübung aber etwa wie folgt: Es gibt parallel stattfindende Anschlagsszenarien. Die simulierten Anschläge sind so schwer, dass die Polizei an Kapazitätsgrenzen käme und ein Einsatz der Bundeswehr rechtlich zulässig sein soll: Die Polizei bittet die Bundeswehr um ‘Amtshilfe‘, also praktische Unterstützung im Einsatz. In Bremen soll das gemeinsame Vorgehen bei einer Schießerei an einer Schule und bei einem Bombenanschlag geübt werden.
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Make Amazon Pay! – Wir sind keine Maschinen – Ein Aktionsvorschlag zur Diskussion gestellt

Wir haben einen praktischen Vorschlag zur Unterstützung der streikenden Amazon-Belegschaft gegen die algorithmische Fremdbestimmung ihrer Arbeit. Längst geht es den kämpfenden Mitarbeiter*innen nicht mehr allein um die Durchsetzung eines Einzelhandelstarifs, statt der Anlehnung der Bezahlung an niedrigere Logistik-Löhne. Längst stehen bei dem seit nunmehr vier Jahren andauernden Arbeitskampf die Arbeitsbedingungen selbst im Fokus der Auseinandersetzung: Amazons lernende Lagersoftware schreibt Tempo und Ablauf aller Arbeitsschritte bis ins kleinste Detail vor – sogar in der Verwaltung.

Bei Amazon ist die vollständige Enteignung des Arbeitsprozesses unter Einsatz modernster Technologie Programm. Sie gibt einen Vorgeschmack auf maschinell optimierte menschliche Arbeit in der anstehenden „vierten industriellen Revolution“ die weit mehr umfasst als die sogenannte Industrie 4.0.
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