Archiv der Kategorie 'Aufruf'

Infos zur G20-Repression in Hamburg

Ohne AStA lebt‘s sich besser. SR-Wahl ohne LiSA!

Einladung zu einer neuen Perspektive für linke Politik an der Uni

Montag, 19. Juni 2017 | ab 17 Uhr | GW3

Mancherorts mag es schon Gesprächsstoff geworden sein: LiSA tritt nicht zur diesjährigen SR-Wahl an. Das erste Mal seit 14 Jahren. Wir verzichten damit von vorn herein auf eine Beteiligung am nächsten AStA. Das heißt jedoch nicht, dass mit uns nicht zu rechnen ist!

Unserer Entscheidung sind lange Diskussionen vorausgegangen. Denn schon immer hatten wir etwas gegen dieses studentische Einüben herrschender realdemokratischer Machtpraktiken, gegen das Spielen von Miniparlament und Miniregierung. Wie jedes Jahr haben wir deshalb überlegt, ob emanzipatorische (Hochschul-)Politik dennoch von einer Institution wie dem AStA profitieren kann. Warum wir dies zum ersten Mal mit „nein“ beantwortet haben, wollen wir euch hier darstellen. Damit wollen wir euch auch Lust machen und euch einladen, mit uns eigene, selbstbestimmtere Politikformen auszuprobieren.
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Am 10. Juni hinein in den antikapitalistischen Block!

Aufruf für einen antikapitalistischen Block auf der Demonstration „G20: Abtanzen. Grenzenlose Solidarität gegen Krieg, Rassismus, Klimawandel, Kapitalismus.“ am 10.06. in Bremen. Startpunkt ist am 10.06. um 18 Uhr „Am Brill“, sie endet am „Weserstadion“.

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VA: G20: Die Kriegskunst des Kapitals. Zur Rolle der Logistik bei den Protesten gegen den G20-Gipfel.

30. Mai 2017 | 20 Uhr | Infoladen Bremen

Der G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli wirft seine Schatten voraus. Neben den altbekannten Verwalter*innen des Neoliberalismus, werden auch Trump, Erdoğan, Modi und Putin kommen – selten war die Quote autoritärer
Gipfelteilnehmer*innen so imposant. Dennoch mobilisiert das kommunistische … „ums Ganze!“ Bündnis nicht an die Zäune der Politiker*innen, sondern in den Hamburger Hafen, Deutschlands „Tor zur Welt“.

Denn in Hamburg tagt der G20-Gipfel und wird vermeintliche Krisenlösungen autoritär-populistische Zuschnitts, neoliberaler Weiterverwaltungen oder linksliberaler Steuerversuche zur Schau tragen und, so oder so, an der alltäglichen Armut, Ausbeutung und Abschottung kaum etwas ändern. Wir meinen, dass es dagegen eine Kritik braucht, der es ums Ganze geht.
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Nicht mit uns! Eine Bremer Erklärung.

Die Bundestagswahl im September 2017 steht unter besonderen Vorzeichen. Sie wird entscheiden, ob nach dem Aufflammen rechter Gewalt auf den Straßen künftig auch im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechtsradikale Positionen vertritt.

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht, die politische Rechte in der Bundesrepublik neu zu erfinden. An den Start gegangen als nationalkonservative Mittelstandspartei gelingt es ihr inzwischen, Parolen im Stile der NPD salonfähig erscheinen zu lassen. Während draußen Unterkünfte für Asylsuchende brennen, reden AfD-Vertreter*innen von Schießbefehlen an den EU-Außengrenzen, fürchten das Aussterben des „deutschen Volkes“, stellen das Gedenken an den Holocaust in Frage, versuchen die Errungenschaften der Frauen*bewegung ungeschehen zu machen, wollen die Rechte von Arbeitnehmer*innen und Erwerbslosen einschränken und mobilisieren gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Alleinerziehende und alle anderen, die nicht in ihr eindimensionales Weltbild passen. Mit ihrer Strategie des kalkulierten Tabubruchs rückt sich die AfD nicht nur geschickt ins mediale Rampenlicht, sondern verstärkt insgesamt ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung.
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[Oldenburg] Aufruf zum autonomen 1. Mai 2017

Montag, 1. Mai 2017 | 13 Uhr | Kaiserstraße (Oldenburg)

Dieses Jahr steht der 1. Mai für uns unter dem Motto Schluss mit Ausbeutung, Ausgrenzung und Leistungszwang. Gegen den kapitalistischen Normalzustand und für ein selbstbestimmtes Leben wollen wir auf die Straße gehen, um Raum für alle, Zeit für alles zu fordern! Startpunkt ist wie immer um 13 Uhr in der Kaiserstraße.

Der Kapitalismus fordert von uns nach wie vor weitere Zugeständnisse, die wir nicht länger hinnehmen können. Die Lage in weiten Teilen der Welt ist angespannt, überall werden Menschen vertrieben und ausgegrenzt, durch Krieg, Ausbeutung oder zerstörte Lebensräume. Gleichzeitig sind konservative und rechte Bewegungen auf dem Vormarsch und schränken unser Streben nach Freiheit und selbstbestimmtem Leben weiter ein. Klingt so, als gäbe es eine Menge zu tun!

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OL: Demonstration zur Solidarität mit den Hungerstreikenden

Donnerstag, 13. April 2017 | 17 Uhr | HBF Oldenburg

Da jede verzögerte Reaktion politischen Gefangenen in der Türkei das Leben kosten kann, rufen wir auf zur Teilnahme an einer Solidaritätsdemonstration in Oldenburg. Die *Demonstration zur Solidaität mit den Hungerstreikenden wird um 17 uhr diesen Donnerstag (13.04.2017) am Oldenburger Bahnhof*beginnen.

Die Ereignisse in der Türkei überschlagen sich, die Wahlen für das angestrebte Präsidialsystem laufen,die Repressionen gegenüber der Kurdischen Zivilbevölkerung halten an. Diese bekommen die politischen Gefangenen in den verschiedenen Gefängnissen zu spüren. Seit dem 15. Februar 2017 sind in verschiedenen türkischen Gefängnissen politische Gefangene in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Die Gefangenen protestieren mit ihrer Aktion gegen unmenschliche Haftbedingungen, willkürliche Massenfestnahmen, militärische und politische Repression gegen die Zivilbevölkerung und die Isolation des Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan. Seit über 56 Tagen befinden sich in über 20 Gefängnissen mehr als 200 politisch Inhaftierte im Hungerstreik, die ersten von diesen befinden sich inzwischen in einem
Lebensgefährlichem Zustand. Vorraussichtlich werden in Kürze Personen aus Norddeutschland und Oldenburg aus Solidarität zu den Steikenden ebenfalls in einen Hungerstreik treten.

Organisiert wird diese Demo von dem lokalen Demokratischen Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland, also von NAV-DEM Oldenburg.

Demoaufruf: Take back the night! Wir holen uns die Nacht zurück.

Sonntag, 30. April 2017 | 21 Uhr | Ziegenmarkt

Wir wollen nicht länger Belästigungen, Grenzüberschreitungen und Gewalt erfahren, im öffentlichen Raum, im persönlichen Umfeld oder sonst wo. Auch lassen wir uns nicht vorschreiben, was wir anziehen können oder wann und wo wir rausgehen sollen, um angeblich sicher zu sein.

Wir laden alle FrauenLesbenInterTrans* ein, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt, in jeder Situation, an jedem Ort!

Sexismus ist tief in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert und betrifft uns alle. Sexismus verschränkt sich mit anderen Unterdrückungsformen. Für Lesben, Trans- und Interpersonen; für Frauen*, die Rassismus erfahren; für Frauen*, die von der Gesellschaft behindert werden und je nach gesellschaftlicher Schichtzugehörigkeit und Aufenthaltsstatus sind die Formen von Sexismus sehr unterschiedlich.
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Info- und Aktionswoche „Bewegungsfreiheit“

checkt: https://www.facebook.com/Woche-f%C3%BCr-Bewegungsfreiheit-381685335540188/

Demonstration gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung

Samstag, 18. März 2017 | 12 Uhr | Am Brill

Lasst uns laut werden und klarstellen:
Nein zu Abschiebungen nach Afghanistan! Nein zu Abschiebungen sonstwohin! Lasst uns die Kultur der Abschiebungen brechen!

Das europäische System der Abschottung wird noch brutaler und Deutschland geht mit immer mehr Abschiebungen voran – lasst uns gemeinsam laut werden! Macht mit bei den bundesweiten Aktionstagen für das Recht zu bleiben und gleiche soziale Rechte für alle. Zeigt eure Solidarität und eure Visionen einer Gesellschaft, in der Migration nicht als Gefahr gesehen wird.

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