Archiv der Kategorie 'Auswärtsspiel'

2. Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel

Von Hamburg bis München, von Barcelona bis Athen, von Toronto bis Sydney bereiten sich Aktivist*innen auf die Proteste zum G20 vor – die ganze Woche vor dem Gipfel wird Hamburg zum Schauplatz vielfältiger Gegenproteste. Gemeinsam wollen wir den Herrschenden ihre Grenzen aufzeigen und unsere Solidarität und gesellschaftlichen Alternativen gegen ihre mörderische, kapitalistische Zerstörungspolitik präsentieren, die zu immer neuen Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, millionenfacher Flucht und globaler Armut führt.

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„Ex-DVU-Politiker Tittmann gestorben“

kopiert von bnr.de

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ist der Bremerhavener Rechtsextremist Siegfried Tittmann gestorben. Er wurde 62 Jahre alt.

Der in Österreich geborene Einzelhandelskaufmann war 2004 zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Deutschen Volksunion (DVU) gewählt worden. 2007 verließ er die Partei und gründete die Wählervereinigung „Protest der Bürger“. Von 1991 bis 2011 saß er in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung, zeitweilig als DVU-Fraktionschef, und von 1999 bis 2011 in der Bremischen Bürgerschaft, dem Landesparlament des Zwei-Städte-Staates. Sein immer wiederkehrender Wahlslogan: „Ein Mann. Ein Wort. Ein Tittmann“. (mehr…)

Make Amazon Pay! – Wir sind keine Maschinen – Ein Aktionsvorschlag zur Diskussion gestellt

Wir haben einen praktischen Vorschlag zur Unterstützung der streikenden Amazon-Belegschaft gegen die algorithmische Fremdbestimmung ihrer Arbeit. Längst geht es den kämpfenden Mitarbeiter*innen nicht mehr allein um die Durchsetzung eines Einzelhandelstarifs, statt der Anlehnung der Bezahlung an niedrigere Logistik-Löhne. Längst stehen bei dem seit nunmehr vier Jahren andauernden Arbeitskampf die Arbeitsbedingungen selbst im Fokus der Auseinandersetzung: Amazons lernende Lagersoftware schreibt Tempo und Ablauf aller Arbeitsschritte bis ins kleinste Detail vor – sogar in der Verwaltung.

Bei Amazon ist die vollständige Enteignung des Arbeitsprozesses unter Einsatz modernster Technologie Programm. Sie gibt einen Vorgeschmack auf maschinell optimierte menschliche Arbeit in der anstehenden „vierten industriellen Revolution“ die weit mehr umfasst als die sogenannte Industrie 4.0.
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Nazi Watch: Deutsche Neonazis beim „Day of Honour“

Am Samstag den 11.02.2017 fand in Budapest der „Tag der Ehre“ (Day of Honour) statt. Mit über Tausend extrem Rechten ist der Tag der Ehre eine der größeren Zusammenkünfte Ungarischen Skin Vereinigungen und Blood and Honour. Unter den Teilnehmer*innen der Gedenkfeier und dem anschließenden Gedenkmarsch befanden sich auch zahlreiche Neonazis aus Deutschland.

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OL: Freiheit für Öcalan!

Am 15. Februar 2017 fand anlässlich des 18. Jahrestages der „Verschleppung Abdullah Öcalans“ eine Kundgebung um 17 Uhr am Oldenburger Hauptbahnhof statt.

Die circa 70 Teilnehmer_innen forderten lautstark die Freilassung Öcalans welcher sich wie kaum ein anderer Mensch für den Frieden in der Region eingesetzt hat und von der Kurdischen Bevölkerung als ihr Repräsentant angesehen wird. Neben Frieden forderten die Protestierenden ein Ende der Unterstützung der Türkischen Regierung mit Waffen und Geld durch die Bundesrepublik Deutschland. (mehr…)

„Nato-Operation ‚Atlantic Resolve‘: Militär-Hubschrauber über Bremerhaven verlegt“

kopiert von radiobremen.de

Die US-Armee hat eine weitere Brigade nach Osteuropa verlegt. Ein Transportschiff mit Hubschraubern, Fahrzeugen und militärischem Gerät ist bereits am Freitag in Bremerhaven angekommen. Am Wochenende wurde es entladen.

Die 49 Helikopter sowie Lastwagen und Ausrüstungsgegenstände werden zu den Manöverorten in Osteuropa verlegt. Ziel sind mehrere Länder von Lettland bis Rumänien. Die Hubschrauber sollten übers ganze Wochenende direkt von der Kaje abfliegen, Fahrzeuge und Ausrüstung wurden mit der Bahn abtransportiert. Hauptquartier der Luftbrigade wird Illesheim in Bayern sein. (mehr…)

Mobivideo: „Rechter Gewalt entgegentreten“

Antifaschistische Demo in Wilhemshaven

checkt whv1802.blogsport.de

„Polizei durchsucht Wohnung in Delmenhorst Aktion gegen ‚Reichsbürger‘-Ehepaar“

Spezialkräfte der Polizei haben am Mittwoch in Delmenhorst die Wohnung eines Ehepaars durchsucht, das sich selbst als „Reichsbürger“ bezeichnet.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin bestand der Verdacht, dass das Paar gegen das Waffengesetz verstößt. Waffen wurden in der Wohnung nicht gefunden, es wurden aber andere mögliche Beweismittel beschlagnahmt.
Bereits im Dezember waren in dem gleichen Ermittlungsverfahren Waffen und Waffenteile beschlagnahmt worden.
Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an. Sie behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird inzwischen bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Viele Akteure sind nach Einschätzung der Behörden in der rechtsextremen Szene aktiv. In der vergangenen Woche gab es bundesweite Razzien gegen „Reichsbürger“.

kopiert aus dem Weser-Kurier

Siehe auch:
Radio Bremen – Polizei durchsucht Wohnung

PM: Kürzungen bei Bremerhavener Jugendverbänden mit fatalen Folgen

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Bund, die Länder und die Kommunen der Schuldenbremse verpflichtet haben und seit Jahren an den falschen Stellen kürzen. Was seit Jahren diskutiert wird, ist mit dem neuen Haushalt für 2017 jetzt auch für einige Bremerhavener Jugendverbände Realität geworden. Nach aktuellem Stand wird es Kürzungen in Höhe von rund 20 % beim Personal der Falken, von Arbeit und Leben sowie dem Stadtjugendring mit fatalen Auswirkungen geben.

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[Nienburg] Nazis? Na klar!

Die Stadt Nienburg rollte für die Partei „Die Rechte“ den roten Teppich aus

Am 28.01.2017 marschierten ca. 40 Neonazis im Rahmen einer, vom niedersächsischen Landesverband der Partei „Die Rechte“ angemeldeten, Demonstration durch die Nienburger Innenstadt. Ein zeitgleicher Gegenprotest war nahezu unmöglich – aus verschiedenen Gründen.

Torben Franz, Mitglied des Nienburger Stadtrates für „Die Linke“, hatte Anfang Januar eine Kundgebung auf dem Ernst-Thoms-Platz unter dem Motto „Rechtspopulisten stoppen“ am 28. Januar 2017 angemeldet. Im Kooperationsgespräch, welches am 26. Januar stattfand, wurde ihm mitgeteilt, dass seine Kundgebung verlegt werden solle, da eine andere Veranstaltung angezeigt sei. Franz wurden daraufhin zwei Plätze in auffallend weiter Entfernung zum eigentlichen Kundgebungsort vorgeschlagen. Auf eine Frage mit Bezug auf die andere angezeigte Veranstaltung wollte man keine weiteren Äußerungen treffen. Am Tag darauf bekam Franz die Auflagen übersendet, in denen ausdrücklich die Verlegung durch die Befürchtung von Auseinandersetzung zwischen der von Franz angemeldeten und einer gleichzeitig stattfindenden rechten Veranstaltung begründet wurde. (mehr…)