Archiv der Kategorie 'Auswärtsspiel'

„Türkische Nationalisten demonstrieren in Bremerhaven“

kopiert von butenunbinnen.de

    Polizei spricht von rund 600 Demonstranten
    Demonstranten unterstützen türkische Offensive in Nordsyrien
    Etwa 150 Gegendemonstranten protestierten

Rund 600 Menschen sind in Bremerhaven am Samstagnachmittag auf die Straße gegangen, um die türkische Militäroffensive in Nordsyrien zu unterstützen. Die türkische Armee geht dort gegen kurdische Milizen vor.

Vor der Großen Kirche in der Innenstadt demonstrieren türkische Nationalisten mit Fahnen für den Kurs der türkischen Regierung. Er sei richtig, um die Landesgrenzen zu schützen. (mehr…)

OHZ: Hände weg von Farin – deutsche Panzer raus aus Afrin!

Freitag, 16. Februar 2018 | 16 Uhr | Bhf Osterholz-Scharmbeck

Die türkische Armee greift seit dem 20. Januar die kurdische Stadt Afrin in Nordsyrien an. Dabei schickt der türkische Präsident Erdogan auch deutsche Panzer in den Krieg. Die Angriffe haben bereits eine dreistellige Zahl von Todesopfern gefordert, Tausende Menschen sind geflohen.

Deutschland hat die Türkei als NATO-Partner seit Jahrzehnten hochgerüstet – auch für den Krieg gegen die Kurden in der Türkei. Die kurdische Bevölkerung in Afrin lebt dort friedlich in demokratischer Selbstverwaltung – „gefährlich“ für das Erdogan-Regime, weil es eine Alternative zu autoritären Gesellschaften aufzeigt. Deutschland hingegen unterstützt mit Erdogan und seinen aus der Al-Kaida hervorgegangenen Terroristen lieber ein rückständiges, menschenfeindliches Weltbild. (mehr…)

IG Metall-Funktionäre und Linke-Ramelow Schulter an Schulter mit AfD-Nazi Höcke

kopiert von gewantifa.blogsport.eu

Bei sozialen Protesten und überall jede Teilnahme von Nazis bekämpfen!

Über das, was sich im November 2017 in Erfurt beim „Schweigemarsch“ gegen drohende Entlassungen bei Siemens ereignete, darf nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden.

Im Herbst 2017 kündigte Siemens den Abbau von zirka 6.900 Arbeitsplätzen an, darunter 3.500 in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten reagierte die IG-Metall-Führung darauf keineswegs mit entschlossenen Kampfmaßnahmen. Es gab keinen Streik, nichts dergleichen. Bald schon erklärten sich die IG Metall-Bürokraten zu „Gesprächen“ bereit. Das ist nichts Neues. Was allerdings beim „Schweigemarsch“ am 21. November 2017 in Erfurt geschah, muss unserer Meinung nach von allen Antifas und fortschrittlichen GewerkschafterInnen entschieden angeprangert werden.

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OL: „Linksradikale Politik: Gegen, für oder in der Gesellschaft?“

Vortrag und Diskussion mit dem ‚kollektiv‘ aus Bremen

Dienstag, 13. Februar 2018 | 19:30 Uhr | Alhambra (Oldenburg)

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(Radio Feature) Welcome to Hell! Warum der G20-Gipfel im Desaster endete

aus dem deutschlandfunk

Beim G20-Gipfel in Hamburg sollten 31.000 Beamte Staatsmänner und -frauen von den Gipfelgegnern abschirmen und Ausschreitungen verhindern. Es war das größte Polizeiaufgebot in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch der Gipfel endete im Desaster.

Es kam zu einer der härtesten Schlachten, die jemals auf deutschen Straßen zu beobachten waren. Ganze Straßenzüge befanden sich für Stunden in den Händen des selbsternannten Schwarzen Blocks. Das Feature blickt hinter die Kulissen: Wer sind die Aktivisten, die sich mit den Sicherheitskräften Straßenschlachten lieferten? Haben Fehler im Einsatzkonzept der Polizei dafür gesorgt, dass Beamte zeitweilig vor ihrer Aufgabe kapitulierten? Welche Rolle spielte die sogenannte Hamburger Linie der Polizei – also der Verzicht auf Deeskalation und besondere Härte im Einsatz? Welche Verantwortung trägt die Politik?

aus dem deutschlandfunk

Türkischer Überfall auf Afrin in dieser Woche?

Was seit über einem halben Jahr immer wieder vom AKP-Regime angekündigt wurde, könnte in dieser Woche Realität werden – ein von neo-osmanischen, imperialistischen und nicht zuletzt antikurdisch-rassistischen Motiven gesteuerter Angriff auf den westlichsten der Kantone der Demokratischen Förderation Nordsyrien, und ein Herzstück Rojavas:

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Einbruch & faschistische Symboliken bei Black Mosquito

kopiert von de.indymedia.org

In der Nacht vom 10. auf den 11. Januar wurde beim anarchistischen Mailorder Black Mosquito eingebrochen.

Wie bei dem letzten Einbruch vor knapp 2 Jahren sind vorrangig Marker und Graffiti Stuff weg gekommen, zudem eine Bargeldkasse und einige Kleinigkeiten aus dem Warensortiment. Diese werden gerade gezählt – eine bisherige Schätzung liegt bei ca. 2500€ Warenwert, dies kann sich aber noch nach oben ändern. Der Sachschaden ist da allerdings noch nicht eingerechnet.

Hinzu kommt allerdings, dass dieses mal im Eingangsbereich Hakenkreuze und ein kaum lesbares ‚wir waren hier‘ hinterlassen wurde.

Soweit bislang rekonstruiert wurde, stiegen der oder die Täter*innen über den Nachbarhof in unseren Innenhof. Dort wurde ein Fenster aufgehebelt. Dieses war zusätzlich durch einen Einbruchsschutz gesichert. Diese und weitere Spuren des Einbruches, besonders am Safe und der Tür Richtung Hausflur sprechen für ein professionalisiertes Vorgehen des oder der Täter*innen.

Bestellungen, die gerade in Arbeit sind und auch die wenigen anderen Daten (wie zum Beispiel ein Kalender), die im Büro leider notwendigerweise zugänglich sind wurden augenscheinlich nicht angerührt. Auch an den (verschlüsselten) Computern konnten keine Spuren festgestellt werden.
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Silvester zu den Knästen!

Auch am Ende diesen Jahres wollen wir wieder ein kraftvolles Zeichen der Solidarität setzen: mit den Menschen, welche Gesetze und bürgerliche Normen gebrochen haben, deswegen von der Justiz weggesperrt und in den Betrieben der Knäste unter den prekärsten Bedingungen ausgebeutet werden. Alles im Namen der angeblichen „Wiedereingliederung in die Gesellschaft“ und „Sicherheit der Allgemeinheit“. Doch damit hat Knast tatsächlich wenig zu tun.

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Rassitsischer Beitrag bei buten un binnen

buten un binnen befürwortet „Zuzugssperre“ von Geflüchteten als sog. „Atempause“

Wir wollen eine Atempause von rassistischer Berichterstattung!!

Mit welcher (Bild-)Sprache wird gearbeitet? Wie wird im Bericht das Grundrecht auf Freizügigkeit (Art. 2 GG) und auf Gleichheit (Art. 3 GG) verhandelt? Gilt es für alle Menschen? Wer wird verantwortlich gemacht für die Situation in Bremen-Nord? Und – last but not least – wenn der Senatsbeauftragte von der Moderation als „Anwalt“ der „Menschen“ in Bremen-Nord betitelt wird, bleiben zwei weitere Fragen offen:

Wer ist Anwalt der Geflüchteten und Migrant_innen in Bremen-Nord? Und: Wenn Geflüchtete und Migrant_innen in Bremen-Nord nicht zu den „Menschen“ in Bremen-Nord dazugehören – was sind sie dann?

Alternativ Wohnen in Bremen Begehrte Bauwagen

kopiert aus der taz

Die Nachfrage nach Wagenplätzen steigt. Doch die Initiative „Kulturwerkstatt Ölhaven“ sucht seit Monaten erfolglos – sie will eine Brache am Osterdeich


Campieren auf einem Parkplatz: Lisa Kühmstedt und Dimitri Falkenberg

Sie wohnen in Bauwägen und ausgebauten Lastern – und sie wollen drumherum eine neue Kulturwerkstatt aufbauen, in der es das ganze Jahr über Programm geben soll. Doch seit vielen Monaten bemüht sich die zehnköpfige Initiative „Ölhaven“ nun schon vergeblich um einen Ort in Bremen, an dem ihr Projekt entstehen kann. Derzeit stehen die meisten Wägen auf einem Parkplatz am Hastedter Osterdeich, neben dem Netze-Museum der SWB. Dort bleiben können sie nicht. Wo sie hin sollen, ist unklar. Der Rest der Gruppe ist über die Stadt verteilt, manche stehen am Straßenrand oder auf Parzellen – wo sie auch keine Bleibeperspektive haben.
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