Archiv der Kategorie 'Berichte'

PM: „Shut down Camp Gottlieb-Daimler-Straße“

Das Aktionsbündnis „Shut down Camp Gottlieb-Daimler-Straße“ wird am Mittwoch, 30.05., ab 9.00 Uhr morgens für 24 Stunden auf dem Marktplatz vor der Bürgerschaft mit Zelten gegen die Metallzelt-Unterkunft protestieren, in dem derzeit absolut unerträgliche Bedingungen herrschen und die sofort geschlossen werden muss.

Darüber hinaus fordert das Aktionsbündnis unter dem Motto „Nobody can be born twice – I want my age back!“ von der Sozialbehörde, dass diese endlich das von den Jugendlichen angegebene und teilweise sogar mit Dokumenten nachgewiesene Geburtsdatum anerkennt, sie in Obhut nimmt und zur Schule gehen lässt.

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„Ein Mahnmal für die Namenlosen“

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Gedenkort für Fluchtopfer

Allein in diesem Jahr verschwanden 636 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. In Bremen entsteht nun der erste Gedenkort für Fluchtopfer – auf einem Friedhof in Arsten.


Tödliche Überfahrt: Geflüchtete im Mittelmeer in einem sinkenden Schlauchboot

Das erste deutsche Mahnmal für Fluchtopfer will die Bremer Kirchengemeinde in Arsten-Habenhausen am 3. Juni enthüllen. Auf dem Friedhof in Arsten soll die Skulptur des Künstlers Klaus Effern an die Tausenden Geflüchteten erinnern, die auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben sind.

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300 Menschen demonstrieren in Solidarität mit dem Alhambra und der kurdischen Befreiungsbewegung

+++ Polizei geht mit Gewalt gegen Versammlung vor +++ Vier Demonstrant*innen im Krankenhaus behandelt

Oldenburg, 25.05.2018. Am Donnerstagnachmittag versammelten sich 300 Menschen in der Oldenburger Innenstadt zu einer wütenden aber friedlichen Demonstration gegen die Hausdurchsuchung des Aktions- und Kommunikationszentrums Alhambra. Überschattet wurde die Versammlung von dem brutalen Vorgehen der Polizei. Mit unverhältnismäßiger Gewalt versuchten die Beamt*innen, das Demonstrationsrecht zu beschränken und verletzten dabei mindestens 20 Demonstrant*innen durch den Einsatz von Pfefferspray, Schlägen und Tritten.
Vier von ihnen mussten wegen eines Risses des Augenlides, diverser Platzwunden, Hämatome im Gesicht und einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus behandelt werden. Derzeit befindet sich noch eine Person im Krankenhaus – wann sie entlassen werden kann, ist unklar. Die in der Presse genannten verletzten Polizist*innen hingegen wurden allein durch den offensichtlich willkürlichen Einsatz von Pfefferspray ihrer Kolleg*innen verletzt. (mehr…)

„Wie Rassismus wirkt“

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Viele Asylbescheide sind fehlerhaft. Zum Aufreger wird das erst, wenn zu vielen Menschen Schutz gewährt wird. Der Skandal aber liegt woanders.


Medienrummel vor dem Krisengespräch: Jutta Cordt, Chefin des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) trifft sich am Freitag in Bremen mit Bremens Innenstaatsrat.

Wie rechte Gewalt und rassistische Rhetorik wirkt, lässt sich derzeit in vielen Medien unter den Stichwörtern Bremer Bamf-Skandal, „Asylbetrug“ und weiteren zynischen Vokabeln ablesen. Es heißt, in Bremen und weiteren Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sei Menschen „zu Unrecht“ Schutz gewährt worden. Nachdem Bremen nun keine Asylanträge mehr bearbeiten darf, will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Entscheidungen in zehn weiteren Außenstellen prüfen lassen, darunter auch die im schleswig-holsteinischen Rendsburg. (mehr…)

„Das amtliche Drama von Bremen“

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Streit um Asylverfahren beim Bamf

Was war los in der Bremer Außenstelle des Bamf? Kollegen schildern die ehemalige Leiterin als eine Frau, die helfen wollte.


Wurde beim Bamf zu viel Menschlichkeit verhüllt?

So viel steht fest: Das Drama um die Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bietet eine zu schöne Bühne, um sie einer Provinzpolitikerin zu überlassen. Zunächst hatte Josefa Schmid sie geschaffen und dann nicht ohne Geschick genutzt, nun tut es der Bundesinnenminister. (mehr…)

Wir werden unsere Proteste weiter führen, bis das Zeltcamp geschlossen wird und wir eine Perspektive in Bremen bekommen.

Das Aktionsbündnis zur Schließung der Gottlieb-Daimler-Straße lädt ein zum nächsten Vorbereitungstreffen
Donnerstag, 24. Mai 2018 | 18 Uhr | Allahopp

Die Proteste gegen die Zeltunterkunft in der Gottlieb-Daimler-Straße gehen in die nächste Runde. Das Aktionsbündnis aus Bewohnern und Unterstützer*innen plant für nächste Woche eine weitere Aktion. Im Fokus steht die Forderung zur sofortigen Schließung des Camps und Anerkennung der Minderjährigkeit der Bewohner. Nach der kraftvollen Demonstration am Dienstag und einer lautstarken, gemeinsamen Aktion vor der Sozialbehörde letzten Freitag planen wir für nächste Woche während der Bürgerschaftssitzung eine weitere Aktion auf dem Marktplatz. Für Donnerstag laden wir deshalb wieder zu einem großen Vorbereitungstreffen ein und hoffen, dass viele von euch kommen um die Proteste zu unterstützen und weiter zu vergrößern.

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„Proteste gegen Zeltunterkunft in Bremen“

kopiert aus der taz

Bewohner wehren sich

Nach Protesten gegen die Flüchtlingsunterbringung in einer Zeltstadt neben dem Stahlwerk in Bremen gibt sich die Sozialsenatorin gesprächsbereit.


Schon am Dienstag demonstrierten die Geflüchteten und 300 Unterstützer*innen vor dem Bremer Bahnhof

Zu einem eineinhalbstündigen Gespräch hat Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) am Freitag junge Geflüchtete empfangen, die in der umstrittenen Unterkunft Gottlieb-Daimler-Straße leben. Zusammen mit Vertreter*innen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Shut down Camp Gottlieb-Daimler-Straße“ problematisierten sie die Zustände in den Metall-Kunststoff-Hütten: schlimmes Klima, mieses Essen, kein Kontakt zur Außenwelt. (mehr…)

„Gedenkstele am ehemaligen jüdischen Altersheim beschädigt“

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Glasplatte der Stele wurde beschädigt \ Es gibt keine Hinweise auf die Täter \ Vor etwa anderthalb Jahren wurde der Sockel beschädigt


Diese Stele erinnert an der Gröpelinger Heerstraße an das ehemalige jüdische Altersheim. Nun wurde sie erneut beschädigt.

Zum zweiten Mal in etwa anderthalb Jahren wurde die Stele am ehemaligen jüdischen Altersheim an der Ecke Gröpelinger Heerstraße/Morgenlandstraße erheblich beschädigt. Das teilte der Bremer Landesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Raimund Gaebelein, mit.

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„Zwischen Stahlgewitter und Hitlerjugend“

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Anmelderin des wöchentlichen AfD Aufmarsches auf dem Marktplatz in Bremen bewirbt die Hetzkampagne “Kandel ist Überall” begleitet von NS Propaganda Motiven und Lied-Zeilen einer rechtsextremen Band

Sybill Constance De Buer möchte Aufmerksamkeit um jeden Preis. Vor allem aus dem neonazistischen Milieu. Nachdem sie bereits mit rechtsextremen Bezügen durch ihre Social-Media Accounts aufgefallen war, legt sie nun nochmal nach. So bastelt De Buer eine Collage aus Lied-Text der Band “Stahlgewitter” und einem NSDAP Plakat für ihren FB Auftritt. Deutlich wird durch die Wahl der insgesamt von De Buer gewählten Motive, Interpreten und Organisationen auf ihren Social Media Auftritten, ein zutiefst antisemitische Weltbild. Irgendwo zwischen Reichsbürger-Ideologie und radikaler NS Verherrlichung.

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„AfD-Bürgerschaftsabgeordneter demonstriert mit Neonazis“

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Vor einer Woche demonstrierten unter anderem Neonazis in Delmenhorst gegen die deutsche Flüchtlingspolitik. Mit dabei war auch Alexander Tassis von der Bremer AfD.


Der Bürgerschaftsabgeordnete der AfD, Alexander Tassis, beim sogenannten „Frauenmarsch“ in Delmenhorst.

„Kandel ist überall“ war auf einem Transparent zu lesen, das acht Frauen in der ersten Reihe des Protestzuges am vergangenen Samstag trugen. Ansonsten dominierten männliche Teilnehmer die Versammlung in Delmenhorst. Sie schwenkten Deutschlandfahnen. Mit Rufen wie „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ oder „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ zogen sie durch die Innenstadt. Sprechchöre, die ansonsten nur auf rechtsextremen Versammlungen zu hören sind. An der Demo nahm auch der Bremer AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Alexander Tassis teil, zusammen mit Personen, die mit einschlägigen Symbolen ihre rechtsextreme Gesinnung präsentierten. (mehr…)