Archiv der Kategorie 'Berichte'

„Fankurve wird nazifrei“

kopiert aus der taz

Wie offen nach rechts sind die Fußballfans, die im Stadion durch Choreografien, Gesang und Feuerwerk auffallen? Und war das immer schon so? Eine Erkundung bei Werder Bremen

Es ging alles ganz schnell. Irgendjemand schrie plötzlich: „Ey, die Hools kommen!“ Eine lange und breite Treppe führt runter zu den Toren des Weserstadions. Aus der Nacht kommen zwei Dutzend Männer die Stufen herunter, sie marschieren zur Ostkurve, gehen zügig, aber nicht hastig. Sie sehen aufgepumpt aus, haben breite Schultern, kahl rasierte Köpfe, tragen schwarze Kleidung. Es sind nicht mehr als 25 Männer, aber sie sehen aus wie doppelt so viele, wirken wie eine Einheit. (mehr…)

„Sportamt vor der Zielgeraden“

aus der taz vom 15.06.2017

checkt altes-sportamt.de

„G20-Gegner machen mobil“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die Vorbereitungen auf das G20-Treffen laufen bei Gegendemonstranten und Polizei auf Hochtouren. Am Dienstag sprach der Linken-Bundestagsabgeordnete Jan van Aken in Bremen über seine Kritik am Gipfel.

„Reden hilft immer“, sagt Jan van Aken. Aber dafür würden die Staats- und Regierungschefs Anfang Juli ja nicht zum G 20-Gipfel nach Hamburg reisen. „Es geht in erster Linie um Entscheidungen, die einige wenige Staaten für die ganze Welt treffen, während 170 Staaten nicht mit am Tisch sitzen“, sagt der Hamburger Politiker, der für die Linkspartei im Bundestag sitzt.

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„Mit den Nachbarn klappt es nicht“

kopiert aus der taz

Die AfD findet seit über einem Jahr kein Parteibüro. Nun sitzt sie in der Bahnhofsvorstadt – mitten in einer multikulturellen Umgebung.

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Das neue Büro der AfD in der Falkenstraße ist als solches noch nicht erkennbar

Ausgerechnet neben einer Moschee und einem Afro-Shop hat die AfD Bremen seit kurzem ein Büro in der Bahnhofsvorstadt angemietet. Seit rund einem Jahr hatte die Partei keinen festen Standort in Bremen und auch das neue Parteibüro ist noch nicht anhand von Schildern oder Briefkästen als solches erkennbar. Allerdings ist die Internetpräsenz des Landesverbands bereits auf die neue Adresse in der Falkenstraße sowie den Namen den Landesvorsitzenden und Bundestagskandidaten, Frank Mag­nitz, angemeldet. Auch telefonisch bestätigt Magnitz der taz, dass die AfD in dem Büro seit kurzem Untermieter ist. (mehr…)

„Bürger in Wut künftig mit drei Abgeordneten“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die rechten Splittergruppen in der Bremischen Bürgerschaft setzen sich neu zusammen: Von den Liberal-Konservativen Reformern treten zwei Abgeordnete zu den Bürgern in Wut über.

In der Bremischen Bürgerschaft vollzieht sich eine größere Rochade am rechten Flügel: Zwei Parlamentarier der rechten Splittergruppe LKR (Liberal-Konservative Reformer) treten zur Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) über. Es handelt sich um die Abgeordneten Klaus Remkes (61) und Piet Leidreiter (52). Der verbleibende bisherige Gruppen-Vorsitzende der LKR, Christian Schäfer, wird demnach künftig als Einzelabgeordneter der Bürgerschaft angehören. (mehr…)

„Bremer soll Homosexuelle massiv bedroht haben“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen ermitteln in mehreren Fällen gegen einen 29 Jahre alten Bremer. Er soll homosexuelle Männer erpresst und bedroht haben.

Ein 29-jähriger Bremer soll mehrere homosexuelle Männer sowie Personen, welche sich für diese eingesetzt haben, über längere Zeit massiv attackiert haben. Der Bremer agierte hauptsächlich über das Internet und benutzte speziell soziale Netzwerke, dies teilte die Polizei Bremen am Montagmorgen mit. (mehr…)

Demo in Bremen gegen G20-Gipfel in Hamburg

Dem Aufruf eines breiten, linken Bündnis gegen den G20-Gipfel in Hamburg zu einer Demonstration in Bremen, sind gestern circa 400 Personen gefolgt. Sie führte durch die Bremer Innenstadt, das Ostertor- und Steintorviertel zum Weserstadion.

Wir hatten im Vorfeld mit folgenden Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration mobilisiert: http://basisgruppe-antifa.org/…/10-juni-am-brill-hinein-in…/

„Begleitet“ wurde die Demonstration von einem riesigen Polizeiaufgebot. Die Polizei hatte im Vorfeld mit Mutmaßungen über anstehende riots versucht das Bündnis zu spalten. Dies ist ihr aber nicht gelungen.
Im Anschluss an die Demonstration fand an der Weser noch eine Party bis tief in die Nacht statt.

checkt basisgruppe-antifa.org

siehe auch
kreiszeitung.de: Anti-G20-Demo bis vor das Weserstadion in Bremen
Dissent Images: G20? Abtanzen!
Youtube: Anti-G20-Demo bis vor das Weserstadion in Bremen
buten & binnen: Demo in Bremen gegen G20-Gipfel in Hamburg

Enttarnt! G20-Wagensport gegen Zivilfahrzeuge der Bullen geht weiter!

kopiert von linksunten.indymedia

Heimlich und gemein legten wir in einer Sommernacht auf dem Weserkurier-Parkplatz in Woltmershausen Feuer. Der umzäunte und bewachte Parkplatz wird von Bremer und Oldenburger Bullen genutzt um ihre Zivikarren sicher zu parken. Pustekuchen!

Zivibullen nerven auf Demos und spionieren in unseren Vierteln. Sie observieren und beschatten uns. Sicher hören sie nicht damit auf, nur weil wir den Fuhrpark ausdünnen. Vor dem anstehenden G20-Gipfel befinden sich die Sicherheitsbehörden jedoch am Rande ihrer Belastungsgrenzen. Diese Grenzen zu dehnen und an mancher Stelle zu brechen ist unser Ziel im Vorfeld der Auseinandersetzungen in Hamburg. Ihre Überforderung gibt uns etwas mehr Freiheit zu kämpfen.
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„Bremer Combo national und international gefragt“

kopiert von bnr.de

Eisenach/Erfurt – Die rechte Hooligan-Band Kategorie C – Hungrige Wölfe (KC) aus Bremen kündigt gleich mehrere Auftritte an. Die Band um Sänger Hannes Ostendorf will dabei auch außerhalb Deutschlands aufspielen.

Demnach soll es am 17. Juni in der Thüringer NPD-Zentrale in Eisenach , dem so genannten „Flieder Volkshaus“, einen Balladenabend geben. Angekündigt wird ebenso auch die Band „Nahkampf“, die allerdings, bezogen auf das Personal, identisch mit KC ist, in den Songs aber die „politischere Variante“ darstellt. (mehr…)

Nienburg: Repression gegen Antifaschist*innen

Am 19. November wurde dem rechtsextremen Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen (inzwischen Volksbewegung Niedersachsen) von den Behörden eine Demonstration durch die Nienburger Innenstadt ermöglicht. Gleichzeitig wurde der antifaschistische Gegenprotest auf eine kleine, unbeachtete Nebenstraße beschränkt. Ungeachtet dieser schon im Vorfeld massiven Restriktion, gelang es mehreren Antifaschist*innen im Anschluss auf die geplante Naziroute zu gelangen und diese zu blockieren. Während die meisten Störungen durch übertriebenen Polizeieinsatz bereits nach kurzer Zeit unterbunden wurden, gelang es einer Kleingruppe die Naziroute für einen längeren Zeitraum zu blockieren. Erst nach über einer Stunde schafften es die Polizist*innen, die friedlichen Antifaschist*innen gewaltsam von der Straße zu tragen, um sie anschließend einer Identitätsfeststellung zu unterziehen. Die Naziroute konnte dadurch um ca. 500 Meter verkürzt werden. (mehr…)