Archiv der Kategorie 'Cop Watch'

„Rassismus-Vorwürfe Racial Profiling bei der Bremer Polizei?“

kopiert aus dem Weser Kurier

Wenn es um das Erkennen potenzieller Dealer geht, setzt die Bremer Polizei laut eigener Aussage auf Erfahrungswerte. Die Kop -Initiative hingegen wirft den Beamten „Racial Profiling“ vor.

Alltag in Bremen: Polizisten kontrollieren einen mutmaßlichen Dealer auf Drogenbesitz. Eine Initiative wirft der Polizei jetzt Rassismus vor, sogenanntes Racial Profiling.

Mit ständigen Kontrollen will die Bremer Polizei den Drogenhandel auf Bremens Straßen eindämmen. Aber wie erkennen die Beamten potenzielle Dealer? Man setze auf Erfahrungswerte, heißt es vonseiten der Polizei. Die Initiative „Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt“ (Kop) wirft den Sicherheitsbehörden Rassismus vor. Sie betrieben sogenanntes „Racial Profiling“.

Die Begriffe „Racial Profiling“ oder auch „Ethnisches Profiling“ bezeichnen polizeiliche Maßnahmen, bei denen Personen allein aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Herkunft oder ihres Erscheinungsbilds als verdächtig eingeschätzt werden. Diese Form der Kontrolle verstößt gegen das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes und ist deswegen in Deutschland nicht erlaubt.
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„Bürojobs beim BND“

kopiert aus dem Weser Kurier

Geheimdienst klopft bei Bremer Uni an

Der Bundesnachrichtendienst (BND) sucht händeringend nach potentiellen Nachwuchskräften. Im Visier der Jobfahnder: Absolventen der Uni Bremen. Der BND hat 17 verschiedene Stellenangebote – für Jobs im Büro.

Wunderliche Weihnachtspost für die Uni Bremen: Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat sich bei mehreren Fachbereichen gemeldet. Die einstige linke Kaderschmiede – jetzt im Visier der Schlapphüte aus Pullach? Die Wahrheit ist viel profaner: Der Auslandsgeheimdienst sucht händeringend qualifiziertes Personal. Und ist bei seinen digitalen Streifzügen auf eine heiße Spur gestoßen – die Uni Bremen als Top-Ausbildungsstätte für potenzielle Nachwuchskräfte. Im Visier der Jobfahnder: die Absolventen der Fachbereiche Physik und Elektrotechnik, Mathematik und Informatik sowie Sprach- und Literaturwissenschaften. (mehr…)

Bullen-Gewalt Stoppen! „Bewährung für Bremer Polizist nach Stiefeltritt“

Quelle: radiobremen.de

Das Amtsgericht Bremen-Blumenthal hat einen Polizisten nach einem Stiefeltritt zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro verurteilt. Die Strafe ist allerdings auf Bewährung ausgesetzt. Das bedeutet: Lässt sich der 39-Jährige nichts zu Schulden kommen, muss er nichts zahlen. 2013 hatte er einen Mann in Polizeigewahrsam so stark getreten, dass dieser Rippenprellungen davontrug.

Video: Urteil nach Fußtritt in Polizeigewahrsam

Die Richter stellten bei ihrem Urteil fest, dass der Polizist damals viel privaten Stress hatte und auch beruflich stark beansprucht war. Direkt nach der Tat wurde der Beamte, der seit 18 Jahren im Polizeidienst ist, versetzt. Jetzt arbeitet er als Verkehrspolizist. Im Oktober 2013 hatte er es im Polizeirevier Lesum mit einem Junkie zu tun. Dieser hatte den Polizisten beschimpft. Daraufhin reagierte der Beamte mit dem Tritt.
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