Archiv der Kategorie 'Delmenhorst'

„AfD-Bürgerschaftsabgeordneter demonstriert mit Neonazis“

kopiert von butenunbinnen.de

Vor einer Woche demonstrierten unter anderem Neonazis in Delmenhorst gegen die deutsche Flüchtlingspolitik. Mit dabei war auch Alexander Tassis von der Bremer AfD.


Der Bürgerschaftsabgeordnete der AfD, Alexander Tassis, beim sogenannten „Frauenmarsch“ in Delmenhorst.

„Kandel ist überall“ war auf einem Transparent zu lesen, das acht Frauen in der ersten Reihe des Protestzuges am vergangenen Samstag trugen. Ansonsten dominierten männliche Teilnehmer die Versammlung in Delmenhorst. Sie schwenkten Deutschlandfahnen. Mit Rufen wie „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ oder „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ zogen sie durch die Innenstadt. Sprechchöre, die ansonsten nur auf rechtsextremen Versammlungen zu hören sind. An der Demo nahm auch der Bremer AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Alexander Tassis teil, zusammen mit Personen, die mit einschlägigen Symbolen ihre rechtsextreme Gesinnung präsentierten. (mehr…)

„Frauendemo mit Männerüberschuss“

kopiert von taz.de

AfD-Politiker*innen veranstalteten in Delmenhorst einen „Frauenmarsch gegen sexuelle Gewalt“. Mitmarschiert sind vor allem Männer – und Neonazis.


Durften immerhin vorne die Plakate tragen: Frauen beim AfD-Frauenmarsch

In Sachen Kreativität haben sich die Teilnehmer*innen der Demo in Delmenhorst am Samstag nicht gerade verausgabt: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Merkel muss weg“. Standardparolen, die Rechtsextremisten in vorhersehbarer Häufigkeit Gegendemonstranten entgegenbrüllen, waren auch auf den Straßen von Delmenhorst zu hören.

Kein NPD-Anhänger hatte den Marsch angemeldet, sondern ein AfD-Mitglied: Ina Raabe verantwortet den vermeintlichen „Frauenmarsch gegen sexuelle Gewalt“. Rund 100 Teilnehmer waren dem Ruf in die niedersächsische Stadt nahe Bremen gefolgt, darunter auch einige Neonazis aus der Region. Die Mehrheit waren Männer. Über 250 Demonstrant*innen setzten ein Zeichen dagegen.
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Delmenhorst: Rechten „Frauenmarsch“ stoppen!

Samstag, 5. Mai 2018 | 12:30 Uhr | Bahnhof Delmenhorst

Am Samstag, den 05. Mai, wollen diverse rechte Akteure in Delmenhorst mit einem sogenannten „Frauenmarsch“ sexistische Gewalt an Frauen* für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. In sozialen Medien rufen Funktionär_innen der Alternative für Deutschland (AfD) und der Identitären Bewegung (IB) zu der Demonstration auf.

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Rassitsischer Beitrag bei buten un binnen

buten un binnen befürwortet „Zuzugssperre“ von Geflüchteten als sog. „Atempause“

Wir wollen eine Atempause von rassistischer Berichterstattung!!

Mit welcher (Bild-)Sprache wird gearbeitet? Wie wird im Bericht das Grundrecht auf Freizügigkeit (Art. 2 GG) und auf Gleichheit (Art. 3 GG) verhandelt? Gilt es für alle Menschen? Wer wird verantwortlich gemacht für die Situation in Bremen-Nord? Und – last but not least – wenn der Senatsbeauftragte von der Moderation als „Anwalt“ der „Menschen“ in Bremen-Nord betitelt wird, bleiben zwei weitere Fragen offen:

Wer ist Anwalt der Geflüchteten und Migrant_innen in Bremen-Nord? Und: Wenn Geflüchtete und Migrant_innen in Bremen-Nord nicht zu den „Menschen“ in Bremen-Nord dazugehören – was sind sie dann?

„Wollepark in Delmenhorst: eine AfD-Hochburg“

kopiert aus dem Weser Kurier

Im Wollepark in Delmenhorst hat fast jeder Vierte die Alternative für Deutschland gewählt. Warum die Partei ausgerechnet in diesem Viertel punkten konnte, wissen die Bewohner.


Auf den Balkonen der Wohnblocks im Wollepark trocknen die Bewohner ihre Wäsche.

Bei Nieselregen sieht der Wollepark in Delmenhorst noch grauer aus. Vereinzelt leuchten bunte Sonnenschirme auf den Balkonen der Wohnblocks. Hier im sozialen Brennpunkt der Stadt unweit des Bahnhofs hat fast jeder Vierte die Alternative für Deutschland (AfD) gewählt. Nirgendwo sonst in der 80.000-Einwohner-Stadt vor den Toren Bremens war die Wahlbeteiligung mit 28 Prozent bei der Landtagswahl niedriger. (mehr…)

„Polizei durchsucht Wohnung in Delmenhorst Aktion gegen ‚Reichsbürger‘-Ehepaar“

Spezialkräfte der Polizei haben am Mittwoch in Delmenhorst die Wohnung eines Ehepaars durchsucht, das sich selbst als „Reichsbürger“ bezeichnet.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin bestand der Verdacht, dass das Paar gegen das Waffengesetz verstößt. Waffen wurden in der Wohnung nicht gefunden, es wurden aber andere mögliche Beweismittel beschlagnahmt.
Bereits im Dezember waren in dem gleichen Ermittlungsverfahren Waffen und Waffenteile beschlagnahmt worden.
Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an. Sie behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird inzwischen bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Viele Akteure sind nach Einschätzung der Behörden in der rechtsextremen Szene aktiv. In der vergangenen Woche gab es bundesweite Razzien gegen „Reichsbürger“.

kopiert aus dem Weser-Kurier

Siehe auch:
Radio Bremen – Polizei durchsucht Wohnung

Wohnungsdurchsuchung in Delmenhorst

kopiert von nwzonline.de

Wohnung von „Migrantenschreck“-Kunde durchsucht

Auf Portalen wie „Migrantenschreck“ werden unverhohlen Waffen angeboten, um damit auf Migranten zu schießen. Hunderte bestellen dort Gewehre und Pistolen. Einer der Kunden wohnt in Delmenhorst. Auch weitere Kunden sollen aus der Region stammen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat bundesweit 29 Wohnungen durchsuchen lassen, darunter drei in Niedersachsen: in Delmenhorst, Salzgitter und Hannover. Die Maßnahme galt Kunden eines mutmaßlich von Ungarn aus betriebenen Internetshops, in dem in Deutschland verbotene Waffen zum Kauf angeboten werden. Bei den Durchsuchungen in Niedersachsen wurden zwei Waffen sichergestellt. (mehr…)

Delmenhorst wählt AfD

DEL: Alle bleiben!

Demonstration in Delmenhorst am Samstag, 07.11.2015

Demonstration – Alle bleiben – Frauen für Sozialen Zusammenhalt

Am Samstag, 07.11.2015, treffen sich Frauen und Mütter und alle, die ihrem Protest gegen die seit 24.10. geltende Asylrechtsverschärfung und der schleichenden Ent-Demokratisierung unserer Gesellschaft kreativen Ausdruck geben wollen, um 12.00 h Bremer Str. 14. Von dort gehen wir zusammen in Richtung Stadt.
Alle bleiben: Wir demonstrieren gegen Abschiebungen von Frauen und Kindern, Männern und Vätern, gegen jegliche Ausgrenzung und Isolation und für ein friedliches solidarisches Zusammensein in Delmenhorst und überall. (mehr…)

Brand in Delmenhorster Moschee

In Delmenhorst wurden am Wochenende mehrere Mülltonnen in Brand gesteckt. Dabei geriet auch ein nahe stehendes Gebäude in Brand, worin sich unter anderem die Gebetsräume der Mevlana-Moscheegemeinde befinden. Die Bullen können eine fremdenfeindliche Motivation der Brandstiftung „zum jetzigen Ermittlungsstand weder“ bestätigen noch ausschließen.
Im Oktober vergangenen Jahres wurde bereits schon ein Mal ein Anschlag auf die Moschee verübt. [Info]

siehe auch
Bullenpresse: Brandstiftung im Delmenhorster Stadtgebiet
Nordwest Zeitung: Container vor Moschee in Brand gesetzt
Delmenhorster Kreisblatt: Brandstiftung an Moschee in Düsternort