Archiv der Kategorie 'Delmenhorst'

Neuer Farbanschlag auf das Amtsgericht Delmenhorst

kopiert von Indymedia linksunten

Delmenhorst. Zum zweiten Mal binnen eines knappen Jahres ist das Amtsgericht Delmenhorst an der Bismarckstraße in der Nacht zum Dienstag das Ziel eines Farbanschlags gewesen.

Zum zweiten Mal binnen eines knappen Jahres ist das Amtsgericht an der Bismarckstraße das Ziel eines Farbanschlags gewesen. Dabei sind zwischen Montag, 18 Uhr, und Dienstag, 4 Uhr, der Eingang und angrenzende Bereiche mit roter Farbe verunziert worden, die offensichtlich aus einem auf das Gebäude geworfenen Farbbeutel stammt. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 5000 Euro.
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„Legion Bremen und Standarte Bremen in Niedersachsen“

Beantwortung der Mündl. Anfrage der SPD zu Aktivitäten von „Legion Bremen“ und „Standarte Bremen“ in Niedersachsen

Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 18. Dezember 2014; Fragestunde Nr. 79
Innenminister Boris Pistorius beantwortet die Mündliche Anfrage der Abgeordneten Marco Brunotte, Luzia Moldenhauer und Axel Brammer (SPD)

Die Abgeordneten hatten gefragt:
Der Motorradclub „Legion Bremen“ hat sein Hauptquartier in Brinkum im Restaurant „Roadhouse 6″.
Bekanntestes Mitglied der „Legion Bremen“ ist ein Delmenhorster, der einen Limousinen-Service betreibt. Einer seiner Mitarbeiter ist ehemaliger Vorsitzender der NPD im Kreis Verden. (mehr…)

DEL: Schweinekopf vor Moschee

In der Nacht von Freitag auf Samstag legten bislang unbekannte Täter einen Wildschweinkopf vor einem Gebäudekomplex in der Breslauer Straße, Delmenhorst, ab. In dem Gebäude befinden sich u. a. die Gebetsräume der dortigen Moscheegemeinde. Die Tat ereignete sich nach dem gestrigen Tag der offenen Moschee, an dem sich auch die dortige Gemeinde beteiligt hatte und fällt zudem in den Zeitraum des muslimischen Opferfestes. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Polizeipresse Delmenhorst/Oldenburger Land/Wesermarsch

siehe auch
Delmenhorster Kreisblatt: Unbekannte legen Schweinekopf vor Moschee

5 Monate für Studenten in DEL

kopiert aus der Nordwest Zeitung

Da hört für die Justiz der Spaß auf
Polizisten bespuckt: Student wird zu fünfmonatiger Haftstrafe verurteilt

Weil er Polizeibeamte beschimpft und bespuckt hat, muss ein Student ins Gefängnis. Eigentlich hatte der 24-Jährige auf Aussetzung der Strafe zur Bewährung gehofft.

Wegen Beleidigung von Polizeibeamten hat das Oldenburger Landgericht einen 24 Jahre alten Mann aus Delmenhorst zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten verurteilt. Damit bestätigte die Berufungskammer einen früheren Schuldspruch des Delmenhorster Amtsgerichtes. Dort war der Angeklagte in einem ersten Prozess zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Weil aber noch ein anderes Urteil mit berücksichtigt werden musste, erhöhte das Landgericht die Delmenhorster Strafe noch um zwei Monate.

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„Niemand vermutet Rechte in einer Shisha-Bar“

kopiert von dk-online.de

Gastwirt Mohammed Aslan fürchtet nach Polizeieinsatz um den Ruf des „Opra“

Ein solches Szenario hätte sich Gastwirt Mohammed Aslan nicht im Traum vorstellen können: Als am vergangenen Sonntag gegen 17 Uhr mehrere Personen in seine Shisha-Bar „Opra“ an der Bergedorfer Straße kommen und nach einer spontanen Location für ihre Halloweenparty fragen, denkt sich der 26-Jährige nichts Böses. Dass sich hinter der Partygesellschaft Mitglieder der rechten Szene verbergen, erfährt er erst von einem Aufgebot der Polizei, die am späten Abend sein Lokal umzingelt und für einen Großeinsatz im Ort sorgt (dk berichtete). (mehr…)

Urteil gegen Müller

Urteil gegen einen Neo-Nazi in Delmenhorst

via radiobremen.de

siehe auch
Zweiter Prozesstag gegen Nazi in Delmenhorst [08.02.13]
Mit Socke und Hantelmutter [07.01.13]
Metallstück in der Socke [13.01.12]

Zweiter Prozesstag gegen Nazi in Delmenhorst

Am 07.02.2013 wurde der Prozess gegen den Neonazi Mario Müller am Amtsgericht Delmenhorst fortgesetzt. Bereits am ersten Verhandlungstag wurden Zeug_innen gehört, die Aufschluss zu folgendem Sachverhalt geben sollten:
Am 4. März 2010 verteilte Mario Müller mit zwei weiteren Neonazis aus Delmenhorst Flyer gegen eine gleichzeitig im Rathaus stattfindende Ausstellung „Verfassungsschutz gegen Extremismus“. Die Neonazis wurden des Rathauses verwiesen, ignorierten dieses jedoch. Im Jahr 2011 wurde Mario Müller, der bis zu seinem Umzug nach Magdeburg als Führungskader der militanten Delmenhorster Neonaziszene galt, bereits zu 25 Tagessätzen à 10 Euro (erstinstanzlichs sogar 40 Tagessätze) verurteilt.
Vor dem Rathaus kam es dann zu einer Konfrontation mit Antifaschist_innen, die Müller mit einem selbstgebauten Totschläger angriff. Müller benutzte hierzu eine schwere Hantelmutter, die er in eine Socke steckte. Es kam zu schweren Verletzungen.
Um dieses Vorfall ging es heute vor dem Delmenhorster Amtsgericht.
Siehe auch: Radio Bremen

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Nazi wieder vor Gericht in DEL

buten un binnen: Mit Socke und Hantelmutter

checkt radiobremen.de

Mehr zu Mario Müller auf [endofroad].

NPD floppt.

Viel muss zu den kümmerlichen „Kundgebungen“ der NPD im Rahmen ihrer Deutschlandtour wohl nicht gesagt werden. An jeder NPD-Kundgebung nahmen wenig Nazis teil. In Bremerhaven und Bremen-Vegesack war der antifaschistische Protest gegen die NPD leider auch eher überschaubar; aber es waren durchaus Leute vor Ort.
In Delmenhorst kamen hingegen zahlreiche Antifaschist_innen zusammen, es flogen Gegenstände auf das „NPD-Flaggschiff“ [siehe Foto] und einigen Nazis konnte der Zugang zur Kundgebung verweigert werden. Einige Antifaschist_innen wurden durch den Einsatz von Polizeihunden verletzt.
Insgesamt hat die NPD aber auch hier im Bremer Umland mit ihren Kundgebungen eher gefloppt, was sich damit gut in den bisherigen Verlauf der „Deutschlandtour“ einreiht.

Pressespiegel:

P.S.: Für den kom­men­den Don­ners­tag, 19. Juli, plant die NPD Kund­ge­bun­gen in Ol­den­burg (vor­mit­tags) und Os­na­brück (nach­mit­tags) [Info].

„Flaggschiff D“ der NPD entern und versenken

Die NPD plant für den morgigen Freitag und Samstag Kundgebungen in Bremen-Nord, Bremerhaven und Delmenhorst. Nach unbestätigten Informationen handelt es sich bei dem Termin am Samstag nicht nur um eine stationäre Kundgebung, sondern um eine Demonstration durch das Stadtgebiet. Zur gemeinsamen Anreise existieren die folgenden Treffpunkte:

  • Freitag 1) Anreise nach Vegesack, 09:00 Uhr, Sielwallhaus.
  • Freitag 2) Anreise nach Bremerhaven, 14:00 Uhr, Elefant (Bahnhofsrückseite).
  • Bitte überlegt euch am morgen ob ihr ggf. auch in kleineren Gruppen anreisen möchtet, passt auf euch auf!

  • Samstag: Gemeinsame Anreise, Neonazikundgebung verhindern! – 08:45 Uhr Bahnhof.

Weitere (aktuelle) Informationen findet ihr (unter anderem) auf Endofroad oder www.ade.blogsport.de.