Archiv der Kategorie 'Delmenhorst'

5 Monate für Studenten in DEL

kopiert aus der Nordwest Zeitung

Da hört für die Justiz der Spaß auf
Polizisten bespuckt: Student wird zu fünfmonatiger Haftstrafe verurteilt

Weil er Polizeibeamte beschimpft und bespuckt hat, muss ein Student ins Gefängnis. Eigentlich hatte der 24-Jährige auf Aussetzung der Strafe zur Bewährung gehofft.

Wegen Beleidigung von Polizeibeamten hat das Oldenburger Landgericht einen 24 Jahre alten Mann aus Delmenhorst zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten verurteilt. Damit bestätigte die Berufungskammer einen früheren Schuldspruch des Delmenhorster Amtsgerichtes. Dort war der Angeklagte in einem ersten Prozess zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Weil aber noch ein anderes Urteil mit berücksichtigt werden musste, erhöhte das Landgericht die Delmenhorster Strafe noch um zwei Monate.

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„Niemand vermutet Rechte in einer Shisha-Bar“

kopiert von dk-online.de

Gastwirt Mohammed Aslan fürchtet nach Polizeieinsatz um den Ruf des „Opra“

Ein solches Szenario hätte sich Gastwirt Mohammed Aslan nicht im Traum vorstellen können: Als am vergangenen Sonntag gegen 17 Uhr mehrere Personen in seine Shisha-Bar „Opra“ an der Bergedorfer Straße kommen und nach einer spontanen Location für ihre Halloweenparty fragen, denkt sich der 26-Jährige nichts Böses. Dass sich hinter der Partygesellschaft Mitglieder der rechten Szene verbergen, erfährt er erst von einem Aufgebot der Polizei, die am späten Abend sein Lokal umzingelt und für einen Großeinsatz im Ort sorgt (dk berichtete). (mehr…)

Urteil gegen Müller

Urteil gegen einen Neo-Nazi in Delmenhorst

via radiobremen.de

siehe auch
Zweiter Prozesstag gegen Nazi in Delmenhorst [08.02.13]
Mit Socke und Hantelmutter [07.01.13]
Metallstück in der Socke [13.01.12]

Zweiter Prozesstag gegen Nazi in Delmenhorst

Am 07.02.2013 wurde der Prozess gegen den Neonazi Mario Müller am Amtsgericht Delmenhorst fortgesetzt. Bereits am ersten Verhandlungstag wurden Zeug_innen gehört, die Aufschluss zu folgendem Sachverhalt geben sollten:
Am 4. März 2010 verteilte Mario Müller mit zwei weiteren Neonazis aus Delmenhorst Flyer gegen eine gleichzeitig im Rathaus stattfindende Ausstellung „Verfassungsschutz gegen Extremismus“. Die Neonazis wurden des Rathauses verwiesen, ignorierten dieses jedoch. Im Jahr 2011 wurde Mario Müller, der bis zu seinem Umzug nach Magdeburg als Führungskader der militanten Delmenhorster Neonaziszene galt, bereits zu 25 Tagessätzen à 10 Euro (erstinstanzlichs sogar 40 Tagessätze) verurteilt.
Vor dem Rathaus kam es dann zu einer Konfrontation mit Antifaschist_innen, die Müller mit einem selbstgebauten Totschläger angriff. Müller benutzte hierzu eine schwere Hantelmutter, die er in eine Socke steckte. Es kam zu schweren Verletzungen.
Um dieses Vorfall ging es heute vor dem Delmenhorster Amtsgericht.
Siehe auch: Radio Bremen

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Nazi wieder vor Gericht in DEL

buten un binnen: Mit Socke und Hantelmutter

checkt radiobremen.de

Mehr zu Mario Müller auf [endofroad].

NPD floppt.

Viel muss zu den kümmerlichen „Kundgebungen“ der NPD im Rahmen ihrer Deutschlandtour wohl nicht gesagt werden. An jeder NPD-Kundgebung nahmen wenig Nazis teil. In Bremerhaven und Bremen-Vegesack war der antifaschistische Protest gegen die NPD leider auch eher überschaubar; aber es waren durchaus Leute vor Ort.
In Delmenhorst kamen hingegen zahlreiche Antifaschist_innen zusammen, es flogen Gegenstände auf das „NPD-Flaggschiff“ [siehe Foto] und einigen Nazis konnte der Zugang zur Kundgebung verweigert werden. Einige Antifaschist_innen wurden durch den Einsatz von Polizeihunden verletzt.
Insgesamt hat die NPD aber auch hier im Bremer Umland mit ihren Kundgebungen eher gefloppt, was sich damit gut in den bisherigen Verlauf der „Deutschlandtour“ einreiht.

Pressespiegel:

P.S.: Für den kom­men­den Don­ners­tag, 19. Juli, plant die NPD Kund­ge­bun­gen in Ol­den­burg (vor­mit­tags) und Os­na­brück (nach­mit­tags) [Info].

„Flaggschiff D“ der NPD entern und versenken

Die NPD plant für den morgigen Freitag und Samstag Kundgebungen in Bremen-Nord, Bremerhaven und Delmenhorst. Nach unbestätigten Informationen handelt es sich bei dem Termin am Samstag nicht nur um eine stationäre Kundgebung, sondern um eine Demonstration durch das Stadtgebiet. Zur gemeinsamen Anreise existieren die folgenden Treffpunkte:

  • Freitag 1) Anreise nach Vegesack, 09:00 Uhr, Sielwallhaus.
  • Freitag 2) Anreise nach Bremerhaven, 14:00 Uhr, Elefant (Bahnhofsrückseite).
  • Bitte überlegt euch am morgen ob ihr ggf. auch in kleineren Gruppen anreisen möchtet, passt auf euch auf!

  • Samstag: Gemeinsame Anreise, Neonazikundgebung verhindern! – 08:45 Uhr Bahnhof.

Weitere (aktuelle) Informationen findet ihr (unter anderem) auf Endofroad oder www.ade.blogsport.de.

NPD-Deutschlandtour auch durch DEL

Nach Informationen des Delmenhorster Kreisblatt plant die NPD im Rahmen ihrer Kund­ge­bungs­tour durch Nie­der­sach­sen auch eine Kundgebung in Delmenhorst. Dies geht ebenso aus einem Indymedia-Artikel zu den geplanten Kundgebungen hervor. Demnach soll in Delmenhorst eine Kundgebung oder Ähnliches am 14. Juli (Samstag) stattfinden.
Die Kundgebungen in Niedersachsen gehören zur so genannten „Deutschlandfahrt“ des Parteivorstandes der NPD. Mit Start am 12. Juli wollen die Nazis im Juli und August 52 Städte anfahren. Enden soll die Tour am 11. August 2012 beim „Pressefest“ der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ in Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen über die Veranstaltungen will die NPD auf Facebook und auf ihrer Homepage veröffentlichen.

Bereits am vergangenen Samstag, den 7. Juli 12, veranstaltete der NPD Unterbezirk Oldenburg zwei Infostände in der Wesermarsch. Nach eigenen Angaben hat die NPD dabei in Brake und Nordenham 0-Euro Scheine verteilt. Diese Infostände gehörten zur „Raus-​aus-​dem-​Eu­ro-​Kam­pa­gne“, die die Na­zi­par­tei bun­des­weit veranstaltet. (mehr…)

Öffentliche Fahndung nach Nazis

Die Polizei Delmenhorst fahndet inzwischen mit 13 Fotos nach Zeug_innen und Täter_innen der Übergriffe auf alternative Jugendliche während eines Kategorie C-Konzerts im Februar diesen Jahres in Delmenhorst [Info].

DEL: Jüdischer Friedhof geschändet

Nachdem in Delmenhorst vor zwei Wochen versucht wurde, eine Moschee anzuzünden, wurde nun ein jüdischer Friedhof verwüstet und mit Hakenkreuzen beschmiert.

aus der Polizeipresse:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ( 17.06.2012 ) suchten bislang unbekannte Täter das umzäunte Gelände eines jüdischen Friedhofes an der Syker Straße auf und beschädigten bzw. verunstalteten dort zahlreiche Grabstätten. Dabei wurden insgesamt 18 Gräber in Mitleidenschaft gezogen. Die Vandalen beschmierten Grabsteine mit Hakenkreuzen und stießen weitere Steine um , dabei zerbrach ein Grabstein gänzlich . Auch Blumengestecke und Vasen wurden ausgerissen und auf dem Friedhof verstreut. Die Täter verursachten durch ihr Handeln einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Ein Friedhofsbesucher fand heute morgen gegen 10.30 Uhr dieses Bild vor und informierte umgehend die Polizei. Aufgrund der Spurenlage wird zum derzeitigen Stand der Ermittlungen eine politische Tatmotivation angenommen. Der polizeiliche Staatsschutz hat unverzüglich federführend die Ermittlungen aufgenommen. Der betroffene Friedhof wurde großräumig abgesperrt und von Spezialisten der Kriminaltechnik zur Suche und Sicherung von Spuren in Augenschein genommen. Die Auswertung der Spuren und die aufgenommenen Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe, Sachbeschädigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dauern noch an. Bislang liegen noch keine konkreten Täterhinweise vor […].

kopiert aus der Polizeipresse

Foto: bild.de

siehe auch:
taz: Jüdischer Friedhof zerstört
buten un binnen: Jüdischer Friedhof geschändet
WK: Große Solidarität mit jüdischer Gemeinde
NWZ: „Eine geistige Verrohung der Täter“