Archiv der Kategorie 'Direkte Aktion'

G20 – Tage der Revolte

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Tausende Menschen trugen während des G20 Gipfels ihre Wut über die Bullengewalt und die Welt, die durch sie verteidigt wird, auf die Straßen Hamburgs.
Die Bullen machten schon in der Woche vor dem Gipfel klar, dass sie nicht zimperlich sein werden und unterstrichen ihre Linie mit dem direkten Angriff auf die Demonstration am Donnerstag Abend. Offenkundig wurden schwere Verletzungen oder gar Tote billigend in Kauf genommen, als der vordere Teil der Demonstration in einer engen Straßenschlucht unter Schlägen, Pfefferspray, Tränengas und Wasserwerfer-Einsatz auseinandergetrieben wurde – Panik entstand, es blieb für viele nur die Flucht über eine hohe Mauer. Viele wurden verletzt, aber es gab auch Szenen von beeindruckender Solidarität, als Menschen sich gegenseitig halfen, die Mauer zu erklimmen, die Bullen von oben stetig angegriffen wurden und sehr besonnene Reihen die Schläge der Bullen einsteckten, um den Rest der Demo zu schützen.

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„Bremer AfD-Büro mit Steinen beworfen“

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Eine Anwohnerin hat drei junge Männer nach dem Angriff in Richtung Wallanlagen flüchten sehen.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag die Scheiben des AfD-Parteibüros in der Bremer Bahnhofsvorstadt eingeworfen. Der AfD-Landesvorsitzende Frank Magnitz machte dafür die Linkspartei mitverantwortlich und wirft ihr geistige Brandstiftung vor. (mehr…)

G20 Mobilisierungsstraftat – Vonovia aufs Dach steigen!

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Die Häuser denen, die sie brauchen!

Letzte Nacht haben wir zwei Fahrzeuge der Vonovia AG aus dem Verkehr gezogen und die Scheiben ihrer Geschäftsstelle mit Steinen beworfen.

Vonovia ist Eigentümerin von über 10.000 Wohnungen in Bremen und damit die grösste private Immobiliengesellschaft der Stadt. Mit Sanierungen, Dachausbauten und der Aufstockung von Gebäuden werden vielerorts die Mieten in die Höhe getrieben und die Bewohner_innen damit verdrängt.

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Brandanschlag auch in Bremen

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in Deutschland mehrere Brandanschläge auf Anlagen der Deutschen Bahn verübt. Weser Kurier und Radio Bremen berichten, dass auch ein Anschlag auf Bahnanlagen in Bremen verübt wurde. Dabei wurden Kabelschächte am Bahnübergang Wardamm in Grolland in Brand gesetzt. Das betroffene Gleis verbindet den Hauptbahnhof mit dem Güterverkehrszentrum (GVZ) und dem dahinter liegenden Neustädter Bahnhof.

Auf linksunten.indymedia.org ist folgendes Bekenner*innenschreiben veröffentlicht worden:

Kurze Unterbrechung der Reibungslosigkeit anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg

Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrere Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt. Die Bahn nutzt die Kabelkanäle neben den Gleisen nicht nur für die interne Signalübermittlung sondern vermietet die Schächte auch an andere Datennetz-Betreiber. Wir unterbrechen die alles umfassende wirtschaftliche Verwertung. Und damit die so stark verinnerlichte Entwertung von Leben. Wir greifen ein in eines der zentralen Nervensysteme des Kapitalismus: mehrere Zehntausend Kilometer Bahnstrecke. Hier fließen Waren, Arbeitskräfte, insbesondere Daten. (mehr…)

Enttarnt! G20-Wagensport gegen Zivilfahrzeuge der Bullen geht weiter!

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Heimlich und gemein legten wir in einer Sommernacht auf dem Weserkurier-Parkplatz in Woltmershausen Feuer. Der umzäunte und bewachte Parkplatz wird von Bremer und Oldenburger Bullen genutzt um ihre Zivikarren sicher zu parken. Pustekuchen!

Zivibullen nerven auf Demos und spionieren in unseren Vierteln. Sie observieren und beschatten uns. Sicher hören sie nicht damit auf, nur weil wir den Fuhrpark ausdünnen. Vor dem anstehenden G20-Gipfel befinden sich die Sicherheitsbehörden jedoch am Rande ihrer Belastungsgrenzen. Diese Grenzen zu dehnen und an mancher Stelle zu brechen ist unser Ziel im Vorfeld der Auseinandersetzungen in Hamburg. Ihre Überforderung gibt uns etwas mehr Freiheit zu kämpfen.
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Erneut Polizeiautos in Brand gesteckt

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In der Nacht zu Montag haben erneut zwei Zivilfahrzeuge der Bremer Polizei gebrannt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.


In der Nacht zu Montag haben in der Simon-Bolivar-Straße zwei Polizeiwagen gebrannt. (dpa)

Unbekannte haben in der Nacht zu Montag in Woltmershausen zwei Zivilfahrzeuge der Polizei in Brand gesetzt. Verletzt wurde dabei niemand. Der Polizei zufolge wurden die brennenden Autos gegen 3.45 Uhr dem Notruf gemeldet.

Der Opel und der BMW standen auf einem umzäunten Parkplatz in der Simon-Bolivar-Straße. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, es entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.
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Banken in Bremen wurden umschwärmt.

„Wir haben heute an 11 Banken in Bremen Gedenkstätten für gefallene insurrektionistische Genoss_innen errichtet. Insekt-Werden. G20, wir schwärmen!“

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G20 versenken!

in der nacht vom 31.05 auf den 01.06. ist ein zivi-karre der bremer cops abgebrannt.
dies ist als zeichen der solidarität an alle genoss*innen zu verstehen die gegen nation und kapital kämpfen.
die bullen machen sich zur freiwilligen handlanger einer mörderischen politik von abschiebungen. sie tyranisieren durch racial profiling people of colour. dabei hält der staat ihnen bei all ihrem beschissenen verhalten durch aktuelle gesetzesverschärfungen einmal mehr den rücken frei.
mit dem brand eines ihrer fahrzeuge sollen die bremer cops daran erinnert werden das all das nicht unvergessen bleibt!

g20 versenken

siehe auch:
weser-kurier-Urheber sind militante G20-Gegner

„Vorfall in Bremen-Hemelingen – Erfolglose Ermittlungen nach Brand von Bundeswehr-Lkw’s“

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Nach dem Großbrand von Bundeswehr-Fahrzeugen in Bremen-Hemelingen im Oktober 2016 gibt es keine Ermittlungsansätze mehr. Die Suche nach einem Täter war vergeblich.

Der Ermittlungserfolg ist ausgeblieben. Auf der Suche nach einem Täter, der für den Großbrand von Bundeswehr-Fahrzeugen in Hemelingen im vergangenen Oktober verantwortlich ist, kann die Bremer Staatsanwaltschaft kein positives Ergebnis vorweisen. „Wir haben keinen Verdächtigen festnehmen können“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Mittlerweile lägen auch keine Ermittlungsansätze mehr vor.
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Brandanschlag auf Bremer Jobcenter „Joboffensive treibt in den Wahnsinn“

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Das Jobcenter braucht sich über Anschläge nicht zu wundern, findet Herbert Thomsen vom Bremer Erwerbslosen-Verband

taz: Herr Thomsen, über den Brandanschlag auf das Jobcenter vergangene Woche haben Sie geschrieben: „Wie man in den Wald hineinruft – so schallt es heraus“. Was meinen Sie damit?

Herbert Thomsen: Wir erleben viele Leute in unseren Beratungen, die den Anschlag mitbekommen haben und sagen: „Endlich zeigt denen mal einer die Kralle.“ Diese Wut entsteht, weil die Intensivbetreuung durch die sogenannte Joboffensive, die Leute in den Wahnsinn treibt. Die sind völlig verzweifelt, müssen permanent auf sinnfreie Termine. Vernünftige Jobs kommen dabei nicht rum, dafür hagelt es aber Sanktionen. Viele Leute halten das für individuelle Probleme: „Die haben mich auf dem Kieker.“ Dann liegt es scheinbar an einem doofen Sachbearbeiter. Aber mit längeren Erfahrungen stellen sie fest, der nächste ist auch nicht besser.

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