Archiv der Kategorie 'G20'

Zweiter Riotini Abend!

Samstag, 30. Dezember 2017 | 22 Uhr | ZAKK

Wieder wollen wir mit 58 Motiven an die Ereignisse des Sommers erinnern. Zelebrieren wir die Auflehnung, die Verwüstung der Stadt der Reichen, des Käfigs, in dem wir leben müssen. Tausche Sticker auf dem Schulhof, auf der Arbeit, im Wartezimmer, in der Kneipe…..oder im Rahmen der Soli-Kneipe für den Ölhafen (neue Wagenplatz-Gruppe in Bremen) im ZAKK!

Samstag (30.12) geht der Klebe- und Tausch-Abend weiter! Bring dein unvollständiges Sammelalbum und deine doppelten Sticker mit!

Auch Neueinsteiger_innen sind willkommen! Wieder wird es ein Startpaket (Sammelalbum mit 10 Stickern) für nur 5 Euro geben.

Das Geld geht komplett an die rebellischen Gefangenen vom G20!

Mehr Infos auf riotini.blackblogs.org

Keine Beteiligung an Denunziation und der groß inszenierten Menschenjagd!

kopiert von united we stand

Bereits die letzte Pressekonferenz zu bundesweiten Hausdurchsuchungen bei Betroffenen, die im Rondenbarg von der Polizei festgestellt worden waren, war eine einzige PR-Show. Sie diente dazu, die Deutungshoheit über die Ereignisse zu gewinnen und ist Blendwerk, um von dem brutalen eigenen Vorgehen mit 14 Schwerverletzten abzulenken.

Es geht um den Rettungsversuch der Polizei am Rondenbarg nicht als brutal und in geschlossener Formation agierende gewalttätige Horde in dem Verfahren gegen Fabio dazustehen. Denn dort zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es keinerlei Anlass gab die Demo anzugreifen, noch dazu ohne jegliche Ankündigung. Aus Sicht der Polizei und der Staatsanwaltschaft naht dort ein absolut peinlicher Gesichtsverlust.
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(EA Bremen) Aus gegebenem Anlass:

Nach den bundesweiten Hausdurchsuchungen im Zuge der G20-Ermittlungen, erweitert die SOKO „Schwarzer Block“ die gewählten Mittel der Repression: Die Hamburger Bullen haben heute ihre öffentlich wirksam inszenierte Denunzierungs-Kampagne gestartet und über 100 Bilder von noch „unbekannten Tatverdächtigen“ hochgeladen. Einen ähnlichen Verfolgungswillen haben die staatlichen Repressionsorgane samt ihrer Hofberichterstattung von Springer, RTL & Co. zuletzt während der RAF-Fahndungen an den Tag gelegt. Hier zeigt sich der armselige Ehrgeiz der Ermittlungsbehörden, zu welch fragwürdigen „Beweisen“ auch immer zu gelangen.
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Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gemeinsam gegen die Kriminalisierung des Widerstands gegen den G20!

Am Dienstagmorgen gab es eine bundesweite Durchsuchungswelle gegen linke Strukturen, Gruppen und Einzelpersonen wegen der polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen gegen die G20-Proteste in Hamburg. Auf Initiative der Hamburger Sonderkommission „Soko Schwarzer Block“ sollten Beweismittel gegen Betroffene eines Ermittlungsverfahrens wegen des Vorwurfs des schweren Landfriedensbruchs gesammelt werden. Anlass ist u.a. eine Demonstration am Morgen des 7. Juli in Hamburg, die von der Polizei brutal angegriffen und aufgelöst wurde. Bei der Durchsuchung wurden vor allem Computer, Laptops, Handys und USB-Sticks beschlagnahmt. Festgenommen wurde niemand.

Wir erklären uns mit allen Betroffenen der Polizeiaktion solidarisch. Wir werden es nicht zulassen, dass einzelne kriminalisiert werden: Betroffenen waren gestern einige, gemeint sind wir alle. Die offenkundige Absicht der Delegitimierung der Proteste gegen das Treffen der G20 in Hamburg wird so wenig gelingen, wie das dahinter stehende Kalkül, im Nachhinein zu spalten. (mehr…)

Polizisten, die im Dunkeln tappen

Kommentar bundesweite G20-Razzien, kopiert aus der taz

Mit den Durchsuchungen in acht Bundesländern wollte die Polizei Beweise für Absprachen militanter G20-Gegner finden. Aber das wird wohl nichts.


5. Dezember vor dem Roten Zentr um in Göttingen. Und plötzlich kommt Besuch

Mit den Durchsuchungen in acht Bundesländern wollte die Polizei Beweise für Absprachen militanter G20-Gegner finden. Aber das wird wohl nichts.

Bei ihren Ermittlungen gegen mutmaßlich Beteiligte an den Ausschreitungen beim Hamburger G20-Gipfel tappt die Polizei trotz allen Aufwands im Dunkeln und steht selbst massiv unter Druck. Anders sind die Razzien am Dienstagmorgen gegen 25 Objekte in acht Bundesländern nicht zu erklären. Verwundern muss vor allem der genannte Hauptanlass für die Hausdurchsuchungen: eine Demo am Rondenbarg.

Die Straße in einem Industriegebiet steht viel weniger für die an anderer Stelle durchaus massive Gewalt der Linksautonomen als für einen brutalen und rechtsstaatlich fragwürdigen Einsatz der Polizei. Hier nahmen die Beamten einen Demonstrationszug auseinander, aus dem zuvor zwei, drei Feuerwerkskörper geflogen waren. Zurück blieb ein Dutzend schwer verletzter Aktivisten, teils mit Kopfverletzungen und Beinbrüchen.
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Riotini! Dein Sticker-Sammelalbum zur G20-Revolte in Hamburg 2017. Jetzt auch in Bremen!

Freitag 8. Dezember 2017 | 20 Uhr | Infoladen

In 58 Motiven wird an die Ereignisse des Sommers erinnert. Zelebrieren wir die Auflehnung, die Verwüstung der Stadt der Reichen, des Käfigs in dem wir leben müssen.Tausche Sticker auf dem Schulhof, auf der Arbeit, im Wartezimmer, in der Kneipe… oder im Infoladen Bremen.

Ab nächsten Freitag (8.12.) gehts los! Kommt zum ersten Riotini Klebe- und Tausch-Abend! Wir fangen mit einer 25 min Dokumentation zu G20 in Hamburg „Aussage gegen Aussage“ an!

Mit dem Startpacket (Sammelalbum mit 10 Sticker) für 5 Euro kannst du dabei sein! Das Geld geht komplett an Rebellische Gefangene vom G20!

…. Verschenke das Album an Freund_innen, an Familie und alle die leider nicht selber dabei sein konnten. Und bist du einmal niedergeschlagen und hoffnungslos, dann kannst du dich mit einem Blick ins Album an all das Erlebte erinnern und dir klar machen, dass der Polizeistaat niemals stärker sein wird als das Verlangen nach Freiheit.

Lasst uns die Motivation und Inspiration aus den Erfahrungen und Eindrücken der G20-Revolte ziehen und in unsere kommenden Kämpfe gegen die Herrschaft einfließen lassen.

Mehr Infos auf riotini.blackblogs.org

G20-Überwachungstechnik filmt weiter Großer Bruder Telemichel

kopiert aus der taz

Zum G20-Gipfel baute die Hamburger Polizei die Überwachungsinfrastruktur aus. Nun ist klar: Damals installierte Kameras sollen weiter filmen.


Unsichtbar: Wo genau auf dem Hamburger Fernsehturm die neue G20-Kamera installiert wurde, ist geheim. Ebenso, wie weit sie sehen kann.

Wird Hamburg seit dem G20-Gipfel verstärkt überwacht? Die Linke in der Bürgerschaft befürchtet das – wobei ihr insbesondere eine hochauflösende HD-Kamera Sorgen macht, die zu Überwachungszwecken auf dem Fernsehturm installiert wurde. „Von dieser Position aus können weite Teile der Stadt kleinteilig überwacht werden“, sagt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Christiane Schneider, die zu dem Thema eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt hat.
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United we stand: Free all G20 prisoners

Demonstration zur JVA Billwerder

Sonntag, 5. November 2017 | 14 Uhr | S-Bahn Billwerder/Moorfleet (Hamburg)

Kommt mit uns: Wir besuchen unsere Gefährt*innen, Verwandten und Freunde, die seit dem G20-Gipfel hinter hohen Mauern in Hamburg eingeknastet sind. Vor dem Knast wird es Kaffee, Kuchen, Grußworte, Redebeiträge und das „Free-them-all“-Soundsystem geben. Dieses wird die Lieblingslieder der Gefangenen spielen. … Bringt Kuchen und Kekse zum teilen mit.

Die Demo wird im Rahmen des Transnationalen Treffens zur Unterstützung der G20-Gefangenenen stattfinden.
checkt unitedwestand.blackblogs.org

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Dokumentation: BKA sucht Zeugen von Brandanschlag auf Bahngleise

kopiert aus dem Weser Kurier

Wenige Tage vor dem G20-Gipfel in Hamburg verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf Kabelschächte im Güterbahnhof Grolland. Die Täter sollen sich zeitweise in Woltmershausen aufgehalten haben

Die Bundesanwaltschaft und das Bundeskriminalamt (BKA) haben am Mittwoch in Woltmershausen nach Zeugen gesucht, die Hinweise zum Brandanschlag auf Bahngleise in Grolland am 19. Juni 2017 geben können. Die Behörden vermuten, dass der oder die Täter zwischenzeitlich beim Kleingärtnerverein Wardamm-Woltmershausen aufgehalten haben, teilte die Polizei Bremen mit. Daher wollten Beamte des BKA und der Kriminalpolizei Bremen dort am Mittwochnachmittag die Menschen befragen. Mit Fahndungsplakaten (siehe Foto) und Flugblättern will das BKA die Anwohner auf den Fall ausmerksam machen.
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Einladung zum Transnational Gathering for G20 Prisoners Support

3. bis 5. November 2017 | Hamburg, Rote Flora

Die Kampagne „UNITED WE STAND“ besteht aus einem Zusammenschluss verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen zur Unterstützung der von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg. Unser Schwerpunkt ist die Unterstützung der G20-Gefangenen im Knast und während ihrer Prozesse.

Wir laden insbesondere alle Gruppen und Zusammenhänge ein, deren Genoss*innen, Freund*innen und Angehörige wegen des G20-Gipfels im Knast sitzen – zum Austausch, Kennenlernen, Ideen und Strategien entwickeln und voneinander Lernen. Ziel des Treffens ist, im Umgang mit Repressionen nach dem G20-Gipfel gemeinsame Stärke zu entwickeln. Dies ist also kein Nachbereitungstreffen, sondern es dient der Entwicklung von konkreten Handlungsstrategien.

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