Archiv der Kategorie 'G20'

EA Bremen: Nach G20. Repression überwinden.

Die Gipfeltage des G20 sind zwar vorbei, doch das Nachbeben der Repression könnte größer werden, als das, womit sowieso schon zu rechnen war. Wir möchten mit diesem Text einerseits für eine erhöhte Wachsamkeit und andererseits für die Notwendigkeit ganz praktischer Solidarität plädieren.

Ursache und Wirkung?!

Es war nicht zu übersehen, zu überlesen, geschweige denn zu überhören: das dominierende Thema in den Tagen nach dem G20 waren die “Gewaltexzesse” und die daraus zu ziehenden Konsequenzen. Diese Konsequenzen werden vor allem uns als autonome Bewegung / linksradikale Bewegung unmittelbar in Form von repressiven Maßnahmen treffen. Wie umfangreich die präventiven Maßnahmen – etwa weitere gegen oppositionelle Bewegungen gerichtete Gesetzesverschärfungen und die Zerschlagung linker (Infra)Strukturen – sein werden, die mit G20-Protesten begründet werden, ist noch schwer abzuschätzen.

Von daher ist es unabdingbar, sich wieder vermehrt und vor allem kollektiv mit dem Thema (Anti)Repression zu beschäftigen.
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HH: Kundgebung vor der JVA Billwerder Sonntag, 6.8., 14 Uhr

Sonntag, den 6. August 2017 um 14.00 Uhr zum S-Bahnhof Billwerder-Moorfleet (Hamburg)

Komm mit uns am Sonntag den 6. August 2017 um 14.00 Uhr zum S-Bahnhof Billwerder-Moorfleet und geh mit uns gemeinsam zur JVA Billwerder die No G20 Gefangenen besuchen! Es gibt Kaffee und Kuchen, Open Mic, gute Musik und noch bessere Wortbeiträge.

G20 ist vorbei, aber es gibt für uns keinen Anlass zur Tagesordnung überzugehen! Unsere Freund*innen wurden eingesperrt, weil sie mit uns gemeinsam gegen die menschenverachtende Politik der G20 und ihren unsinnigen Gipfel hier in Hamburg auf die Straße gegangen sind. Jetzt brauchen sie uns und unsere Unterstützung! Wir wollen die miese Brühe gemeinsam auslöffeln! Trotz all ihrer Hetze vor, während und nach dem Gipfel ist es weder den Medien noch den Sicherheitsbehörden gelungen, uns zu spalten. Und das wird ihnen auch jetzt nicht gelingen! Auch wenn dieser Gipfel zu Ende ist, unser Kampf für eine bessere Welt ohne Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Knäste ist es nicht. Und diesen werden wir gemeinsam mit unseren jetzt noch eingesperrten Freund*innen führen!

Am selben Tag um 18 Uhr findet auch in Genua eine Kundgebung statt

UNITED WE STAND!

Hast auch du Freund*innen oder Angehörige in derJVA Billwerder, dann wünsch dir einen Song oder sag ein paar Worte.

„Ermittlungen gegen Bremer Polizisten nach G20-Einsatz“

kopiert von butenunbinnen.de

Nach dem Polizeieinsatz rund um den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli wird auch gegen einen Polizisten aus Bremen ermittelt.

Es seien Vorermittlungen gegen einen Bremer Polizisten wegen eines Schlagstockeinsatzes beim G-20-Gipfel in Hamburg eingeleitet worden, bestätigte der Sprecher der Bremer Innenbehörde Nicolai Roth. „Wenn solche Vorwürfe im Raum stehen, wollen wir, dass sie aufgeklärt werden.“ Das „Dezernat Interne Ermittlungen“ in Hamburg untersuche in Absprache mit der dortigen Staatsanwaltschaft die Vorwürfe gegen den Bremer Polizisten. Die Hamburger seien zuständig, weil sich der Vorfall dort ereignet habe. (mehr…)

VA: „Telling a differnt truth about Hamburg“

Montag, 31. Juli 2017 | 20 Uhr | Erle 31

Auch mehr als zwei Wochen nach den Protesten sprechen noch alle über G20. Dabei klaffen die Erfahrungen derjenigen, die in Hamburg waren und das mediale Bild der Ereignisse weit auseinander. Deshalb wollen wir einen Ort bieten, an dem wir die Ereignisse gemeinsam politisch bewerten und aus erster Hand berichten können. Von einer neuen Qualität des Ausnahmezustand (Außerkraftsetzung der Versammlungsfreiheit, Einsatz militarisierter Spezialkräfte) und einer Polizei, die sich weder an Gerichtsentscheidungen, noch an Gesetze gebunden fühlt und ihren Gewaltfantasien freien Lauf lässt. (mehr…)

G20-Solitresen Gegen ihre Repression

Donnerstag, 27. Juli 2017 | 21 Uhr | Wagenplatz Querlenker

G20-Repressionskosten Solikneipe

Samstag, 29. Juli 2017 | 20:30 Uhr | Sielwallhaus

G20 Doku – Der Gipfel der Polizeigewalt

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die gegen den G20-Gipfel in Hamburg protestiert haben. Wir sind alle der Ansicht, dass der G20-Gipfel eine völlig neue Dimension in Sachen Verletzung von Grundrechten und rechtswidriger Polizeigewalt darstellt. So etwas war in Deutschland in den letzten Jahren, auch beim G8-Gipfel in Heiligendamm, nicht zu beobachten. Besorgt um die Grundrechte und um den Zustand der Demokratie haben wir uns entschlossen, die unzähligen im Internet vorhandenen Materialien zu dokumentieren, zu kategorisieren und zu verschlagworten. Wir wollen damit das Ausmaß der Übergriffe zeigen und unseren Beitrag für die Aufklärungsarbeit rund um den G20-Gipfel zu leisten.

Methodik

Diese Seite sammelt Fälle, die für die Redaktion wie rechtswidrige Polizeigewalt aussehen. Wir versuchen bei jedem dokumentierten Fall so viele Informationen wie möglich zu bekommen. Den Zeitpunkt des Vorfalls könnt ihr, je nachdem wieviele Informationen wir haben, am Zeitpunkt der Veröffentlichung des jeweiligen Beitrages ablesen. Die Kommentare unter den einzelnen Fällen sollen nicht zur Diskussion, sondern nur zur Ergänzung von Links & Quellen genutzt werden. Wir werden alle anderen Kommentare löschen. Die Hinweise werden alle abgearbeitet, wir melden uns in der Regel nicht zurück, sondern aktualisieren die Fälle oder legen neue an.

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G20 – Tage der Revolte

kopiert von indymedia.linksunten

Tausende Menschen trugen während des G20 Gipfels ihre Wut über die Bullengewalt und die Welt, die durch sie verteidigt wird, auf die Straßen Hamburgs.
Die Bullen machten schon in der Woche vor dem Gipfel klar, dass sie nicht zimperlich sein werden und unterstrichen ihre Linie mit dem direkten Angriff auf die Demonstration am Donnerstag Abend. Offenkundig wurden schwere Verletzungen oder gar Tote billigend in Kauf genommen, als der vordere Teil der Demonstration in einer engen Straßenschlucht unter Schlägen, Pfefferspray, Tränengas und Wasserwerfer-Einsatz auseinandergetrieben wurde – Panik entstand, es blieb für viele nur die Flucht über eine hohe Mauer. Viele wurden verletzt, aber es gab auch Szenen von beeindruckender Solidarität, als Menschen sich gegenseitig halfen, die Mauer zu erklimmen, die Bullen von oben stetig angegriffen wurden und sehr besonnene Reihen die Schläge der Bullen einsteckten, um den Rest der Demo zu schützen.

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„Wir lassen uns nicht spalten!“

Unter diesem Motto fand heute am frühen Abend in Bremen eine Spontandemonstration mit circa 50 Teilnehmer*innen statt. Die Demonstration fand statt in solidarischer Bezugnahme auf die zeitgleich in Hamburg stattfindende Demonstration „Gipfel der Hetze – Gegen die autoritäre Formierung der Gesellschaft“. Die Demonstrant*innen drückten auf ihrer Route vom Ziegenmarkt im Steintorviertel, durchs Ostertorviertel bis zum Marktplatz ihre „Solidarität mit allen von der staatlichen Repression Betroffenen“ und besonders mit der Roten Flora in Hamburg aus. Die Demonstration endete vor der Bürgerschaft mit einer Kundgebung, bei der der Aufruf der zeitgleichen Hamburger Demonstration verlesen wurde. (mehr…)

Unmenschlicher Polizeieinsatz – Polizeigewerkschaft sagt versehentlich die Wahrheit

Auf der Facebookseite der FDP Bremen postet die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Eine tolle Aktion der FDP-Fraktion Bremen am heutigen Tag. #WirSagenDanke als Zeichen der öffentlichen Anerkennung des unmenschlichen Einsatzes unserer Kolleginnen und Kollegen am vergangenen G20 Wochenende!

siehe auch
Weser Kurier – Liberale in Bremen bedanken sich bei der Polizei
#DankeFürNichts – Gegen Polizeigewalt